Elisabeth Scheiblauer: Die neue Gastgeberin der Kothmühle und ihre Vision für nachhaltigen Luxus
Heute ist der 22.09.2026 und ich kann euch von einer spannenden Wende im RelaxResort Kothmühle berichten. Elisabeth Scheiblauer und ihr Mann Hannes stehen in den Startlöchern, um die Verantwortung für das Resort zu übernehmen. Ab 2028 wird Elisabeth die Rolle der Gastgeberin ausfüllen, und ich muss sagen, das hat das Potenzial, die gesamte Atmosphäre des Ortes zu verändern. Aufgewachsen auf einem Bio-Bauernhof, war sie anfangs fest entschlossen, den elterlichen Betrieb weiterzuführen. Doch dann kam die Liebe zur Hotellerie, und nicht zuletzt durch Hannes und die Begegnung mit der Kothmühle hat sie eine neue Leidenschaft entdeckt.
Elisabeth beschreibt sich als offene, kraftvolle Frau – das klingt nicht nur gut, das spürt man förmlich! Sie ist jemand, der Verantwortung gerne übernimmt, aber dennoch mit einer gewissen Bescheidenheit auftritt. In ihrer Vision für die Kothmühle legt sie besonderen Wert auf eine Unternehmenskultur, die auf Wertschätzung und Vertrauen basiert. Nachhaltigkeit ist für sie nicht bloß ein Trend, sondern eine Lebenseinstellung, die sie in jedes Detail des Resorts integrieren möchte. Die Pläne sind ehrgeizig: Regionale Bio-Lieferanten und innovative Energiekonzepte sollen in das Resort einfließen, um es als Leuchtturmbetrieb für nachhaltige Hotellerie zu etablieren.
Nachhaltigkeit im Fokus
Das Thema Nachhaltigkeit wird auch in der Branche heiß diskutiert. Eine Umfrage des Green Pearls® Netzwerks hat gezeigt, dass die Frage von Bio vs. Regionalität gar nicht so einfach zu beantworten ist. Viele Hotels, etwa 88,3 %, setzen auf eine Kombination aus beiden Ansätzen. Sie wissen, dass Bio-Produkte umweltfreundlichere Anbauweisen bieten, während Regionalität kürzere Transportwege mit sich bringt und somit CO2-Emissionen reduziert. Dabei unterstützen sie auch die lokale Wirtschaft. Es ist faszinierend, wie unterschiedlich Hotels mit diesem Thema umgehen. Das Hotel Weihrerhof in Südtirol etwa bevorzugt Regionalität, weil sie so das Wissen über die Lebensmittelproduktion direkt vor Ort haben. Das ist einfach clever!
Elisabeth hat internationale Erfahrungen gesammelt, unter anderem durch ein Erasmus-Studium in Granada und Arbeitseinsätze in Südamerika. Diese Erlebnisse haben ihr sicherlich eine breitere Perspektive gegeben, die sie nun in die Kothmühle einbringen kann. In Familienworkshops wurden bereits Ideen und Visionen entwickelt, wie das Resort noch attraktiver gestaltet werden kann. Unter anderem plant sie neue Gartenwelten, einen Yoga-Pavillon und ein Gewächshaus, das ganzjährig nutzbar sein soll. Die Natur soll ein fester Bestandteil des Urlaubserlebnisses werden – ich kann mir das richtig gut vorstellen, mit frischem Gemüse aus dem eigenen Garten auf dem Teller!
Tradition trifft Innovation
Der Einstieg von Hannes bedeutet zudem den Beginn der vierten Generation der Familie Scheiblauer im Resort. Es ist schön zu sehen, wie Tradition und Innovation hier Hand in Hand gehen. Elisabeth und Hannes sind fest entschlossen, die Herzlichkeit und Authentizität, die die Kothmühle ausmacht, weiterzuführen. In einer Zeit, in der viele Hotels versuchen, ihre Identität zu finden, ist das ein erfrischender Ansatz. Die Herausforderungen, die mit der Integration von Nachhaltigkeit in die Hotelstrategie einhergehen, können da schnell überwältigend wirken. Doch mit dem neuen ESG-Tool des Hotelverbands Deutschland (IHA), das Hotels bei der Umsetzung eines strukturierten Nachhaltigkeitsmanagements unterstützt, sollte das etwas einfacher werden.
Das Tool bietet eine klare Struktur – es umfasst Planung, Handeln, Messen und Berichten. So können Hotels systematisch Umwelt-, Sozial- und Governance-Themen erfassen und ihre Maßnahmen steuern. Die Kombination aus regionalen und bio-zertifizierten Produkten ist ein wichtiger Schritt, um die Gäste noch mehr für die Herkunft ihrer Lebensmittel zu sensibilisieren. Man sieht, dass die Branche sich weiterentwickelt und sich auf die Bedürfnisse der Gäste einstellt.
Ich bin gespannt, wie sich die Kothmühle unter der neuen Leitung entwickeln wird und freue mich auf den nächsten Besuch. Der Duft von frischem Brot, die Farbenpracht der Gärten und das Gefühl, inmitten der Natur zu sein – das wird ein Erlebnis, das man nicht so schnell vergisst!
