Was geht in der Hotellerie? Ein aufregendes Kapitel eröffnet sich in der deutschen Gastronomieszene: Der renommierte Koch Nelson Müller hat sein eigenes Hotel, die Diepeschrather Mühle, ins Leben gerufen. Seine Verbindungen zur Landwirtschaft durch Kindheitserlebnisse auf dem elterlichen und großelterlichen Bauernhof spielen eine entscheidende Rolle in seiner kulinarischen Philosophie. Bereits als Kind lernte er die Freude am Kochen mit seiner Tante und zieht auch in seiner neuen Rolle als Hotelier die Fäden selbst in die Hand. Müller legt Wert auf Hygiene und Sauberkeit, um eine hervorragende Küche zu gewährleisten, und setzt auf Produkte von P&G Professional, um den hohen Standards gerecht zu werden, die er sich für sein Haus gesetzt hat. Laut Hogapage schätzt er die Ganzheitlichkeit der Gastronomie, die er nun in seiner Hotellerie umsetzen kann.
„Tasteful Hideaway“ – das ist das Motto, unter dem die Diepeschrather Mühle für kulinarische Erlebnisse steht. Die Mühle liegt in einem pittoresken Naturschutzgebiet nahe Köln und gehört zur exklusiven Kategorie „Relais & Châteaux“. Müller visiert an, seine Mühle als identitätsstiftende Gastronomie zu etablieren, die mehr bietet als bloße Nahrungsaufnahme. Er möchte, dass die Gäste mit einem Lächeln auf den Lippen und besonderen Erinnerungen das Haus verlassen. „Der Unterschied zwischen einem Hotelier und einem Spitzenkoch bleibt nicht verborgen“, erklärt Müller. Während er als Koch für die Speisen verantwortlich ist, erfordert die Hotellerie 24/7-Verfügbarkeit, ein Aspekt, der ihn ebenfalls reizt.
Vielfalt in der Ausbildung
Die Hotellerie bietet nicht nur kreative Möglichkeiten für Spitzenköche wie Müller, sondern auch einen breiten Ausbildungshorizont für junge Menschen, die in diesem Bereich Karriere machen wollen. Laut der Goethe Universität umfasst die Branche insgesamt sechs verschiedene Ausbildungsberufe, vom Koch über Hotelfachmann bis hin zur Fachkraft für Systemgastronomie. Der beliebteste Beruf ist der Koch, der mit über 100 Einsatzmöglichkeiten in vielfältigen Betriebsformen weltweit gefragt ist.
Die Ausbildung zur Fachkraft im Gastgewerbe ist einer der einfacheren Wege und dauert lediglich zwei Jahre, was sie zu einer attraktiven Einstiegschance für junge ausländische Arbeitnehmer macht. Droux, Geschäftsführerin des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbands DEHOGA Bayern e.V., hebt hervor, dass guten Aufstiegsmöglichkeiten und Weiterbildungen in der Branche ein großes Potenzial für die junge Generation bieten. Ein Hochschulstudium im Bereich Tourismus ist ebenfalls eine Option.
Zusammenhalt und Teamgeist
Ein Aspekt, der im Gastgewerbe von besonderer Bedeutung ist, ist die Teamarbeit. Die Gastronomie ist ein Ort, an dem kulturelle Vielfalt zusammentrifft und Raum für Innovationen bietet, sei es durch internationale Küche oder durch den Austausch von Erfahrungen unter den Mitarbeitern. Kommunikationsfähigkeit, Freundlichkeit und Flexibilität sind einige der Schlüsselqualifikationen, die unerlässlich für den Erfolg in dieser dynamischen Branche sind, wie auch von Stiftung Gastronomische Bildung bestätigt wird.
Das Gastgewerbe in Deutschland ist auf einem klaren Wachstumskurs. Die Nachfrage nach gut ausgebildeten, engagierten Fachkräften ist ungebrochen, und die Branche bietet sichere Arbeitsplätze sowie die Chance auf eine erfolgreiche Karriere. Auch ausländische Arbeitnehmer sind herzlich willkommen, sodass die Gastronomie in Deutschland weiterhin von einer bunten Mischung unterschiedlichster Kulturen und Küchen profitieren kann. Müller schafft mit seiner Diepeschrather Mühle einen Ort, der nicht nur kulinarisch, sondern auch kulturell ansprechend ist – ein echtes Hideaway, das zu einem Abenteuer für alle Sinne einlädt.



