Ein Blick auf die Schweizer Hotellerie zeigt, dass die Branche auch in den ersten Monaten des Jahres 2025 auf einem positiven Weg ist. Im Mai wurden insgesamt 3,5 Millionen Logiernächte verzeichnet, was einem Anstieg von 1,7% im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Laut abouttravel.ch haben ausländische Gäste daran einen bedeutenden Anteil: Sie trugen mit 1,9 Millionen Logiernächten zu diesem Ergebnis bei, während die inländischen Gäste 1,6 Millionen Logiernächte generierten.
Die Zahlen können sich sehen lassen: Von Januar bis Mai 2025 sammelte die Schweiz insgesamt 16 Millionen Logiernächte. Das ist ein Plus von 1,2% im Jahresvergleich. Ein genauerer Blick auf die einzelnen Märkte zeigt, dass ausländische Gäste stark zulegten, mit 8,1 Millionen Logiernächten und einem Zuwachs von 3,6%. Im Gegensatz dazu gab es bei den Logiernächten von Schweizer Gästen einen leichten Rückgang um 1,0% auf 8,1 Millionen.
Starker Zuwachs aus Fernmärkten
Besonders auffällig ist die steigende Nachfrage aus China, die laut 20min.ch im Jahr 2024 um beeindruckende 46,6% zulegte. Dies stimmt mit dem allgemeinen Trend überein: In 2024 wurden in der Schweiz 42,83 Millionen Logiernächte erreicht, ein neuer Rekord. Die Rückkehr der Gäste aus Fernmärkten, speziell den USA, trägt ebenfalls maßgeblich zum Wachstum bei. Die Nachfrage aus den USA stieg um 13,9%, was die US-Amerikaner zu einem der wichtigsten Herkunftsmärkte macht.
Trotz der positiven Entwicklung kämpft die Branche mit einigen Herausforderungen. Die Zimmerauslastung in vielen Regionen bleibt unter dem Niveau von 2019, und insbesondere europäische Märkte zeigen schwächere Buchungszahlen. Dies berichtet auch imticker.ch.
Ausblick auf die Sommer- und Wintersaison
Mit Blick auf die bevorstehenden Monate bleibt der Schweizer Tourismus optimistisch. Für den Sommer 2025 wird ein weiterer Anstieg der Logiernächte erwartet, da Großveranstaltungen wie der Eurovision Song Contest in Basel und die Frauenfußball-Weltmeisterschaft zusätzliche Gäste anziehen dürften. Beneidenswert sind auch die Südschweizer Regionen wie Graubünden und das Wallis, die bereits von den positiven Entwicklungen profitieren.
Die Prognosen für die Wintersaison 2024/25 deuten auf ein moderates Wachstum entgegen. Ein Plus von 0,8% auf insgesamt 18,1 Millionen Logiernächte wird erwartet. Auch wenn die asiatischen Märkte langsamer reifen, bleibt die Branche gut positioniert für künftige Erfolge. Die Resilienz und Anpassungsfähigkeit des Schweizer Tourismus zeigen sich klar in diesen positiven Nachrichten und Zahlen, die alles andere als alltäglich sind.