Die Hotelbranche in Deutschland zeigt sich lebhaft: BWH Hotels Central Europe hat im ersten Halbjahr 2025 eine beeindruckende Expansion verzeichnet. Insgesamt gab es 14 neue Hotels mit etwa 1.400 Zimmern, davon zwölf in Deutschland und je eines in Kroatien und der Slowakei. Diese Zuwächse sind ein klares Zeichen für das Vertrauen in den Hotelmarkt, insbesondere in einem Jahr, in dem die Branche noch mit den Nachwirkungen der Corona-Pandemie kämpft. Laut tageskarte.io sind dabei diese neuen Partnerhotels in einer Vielzahl von Segmenten vertreten, von Midscale über Upscale bis hin zu Luxury.
Ein herausragendes Beispiel aus dem Luxussegment ist das Fünf-Sterne-Superior WorldHotel Luxury Hotel Antica, das auf der Sonneninsel Hvar in Kroatien seine Tore öffnet. In Deutschland reicht die geografische Palette von Städten wie Wilhelmshaven und Köln bis hin zu den malerischen Urlaubsregionen im Sauerland und den bayerischen Alpen. Einige der neuen Häuser, die die Vielfalt im Portfolio unterstreichen, sind:
- Aiden by Best Western Velbert
- Mountain View Hotel Willingen
- Hotel Feuriger Tatzlwurm Berghotel & Spa in Oberaudorf
- Best Western Plus Hotel Dresden
- Berghotel Hammersbach in Grainau
- Hotel Azenberg in Stuttgart
- Best Western Hotel President in Bonn
- Best Western Conference Airporthotel Frankfurt Mörfelden
- Best Western Hotel Erlangen
- Hopper Hotel St. Josef in Köln
- Loftstyle Hotel Gerlingen
- Sure Hotel by Best Western Wilhelmshaven City
Optimismus für die Zukunft
Für die zweite Jahreshälfte 2025 wird eine anhaltende Nachfrage nach individuell geführten Hotels erwartet. Die Hotellerie könnte aufgrund der bisherigen Erfahrungen hoffen, dass die Reaktivierung bestehender Hotelimmobilien im oberen Mittel- und Oberklassesegment zu einem positiven Trend beiträgt. Diese Perspektiven stehen im Einklang mit den Ergebnissen des Branchenreports „Hotelmarkt Deutschland 2025“ von hotellerie.de, der die konjunkturelle Entwicklung der Hotellerie analysiert.
Allerdings kann der Report nicht darüber hinwegtäuschen, dass das deutsche Gastgewerbe nach wie vor unter Druck steht. Hohe Betriebskosten und Inflation setzen den Betreibern zu, auch wenn die Zimmerauslastung und die Durchschnittspreise eine positive Wende anzeigen. Hier ist der Optimismus in der Branche zu spüren: Als Innovationsmotor für Digitalisierung und Nachhaltigkeit könnte der Tourismus eine Schlüsselrolle als wirtschaftlicher Impulsgeber übernehmen.
Die Herausforderungen sind also spürbar, doch die Anzeichen einer Erholung lassen darauf hoffen, dass die Hotellerie mit einem guten Händchen die aktuellen Schwierigkeiten meistern kann. Gerade in einem so dynamischen Marktumfeld zeigt sich die Notwendigkeit, Trends frühzeitig zu erkennen und bestmöglich zu investieren.
Der ab sofort erhältliche Bericht über den Hotelmarkt ist für IHA-Mitglieder kostenfrei zugänglich. Für Nicht-Mitglieder gibt es ihn zum Preis von 395 Euro, während Bildungseinrichtungen vergünstigten Zugang für 125 Euro erhalten können. All das unterstreicht die Bedeutung von aktuellem Wissen und Marktforschung für eine erfolgreiche Unternehmensführung.



