Entlastung für die Reisebranche: DRSF senkt Entgelte und schafft Spielraum für Wachstum
Heute ist der 25.06.2026. Ein spannendes Thema, das die Reisebranche gerade beschäftigt, ist die Senkung der Entgelte für Pauschalreisen durch den Deutschen Reisesicherungsfonds (DRSF). Ab dem 1. November 2026 betragen die Beiträge nur noch 0,25 Prozent des absicherungspflichtigen Umsatzes. Ein echter Lichtblick, denn das ist eine Halbierung des aktuellen Satzes von 0,5 Prozent. Man könnte sagen, das ist wie ein kleiner Befreiungsschlag für die Reiseveranstalter! Bereits im vergangenen Jahr gab es zwei Senkungen, was zeigt, dass da Bewegung in die Sache kommt.
Der DRSF wurde nach der Thomas-Cook-Pleite 2021 als überkapitalisiert eingestuft, und das hat nun zu diesen erfreulichen Anpassungen geführt. Die Maßnahme soll den Reiseveranstaltern jährlich etwa 70 Millionen Euro einsparen. Diese Einsparungen sind nicht nur für die Unternehmen wichtig, sondern auch für die Reisenden, denn die Sicherheitsleistungen, die von Veranstaltern hinterlegt werden müssen, reduzieren sich um rund 560 Millionen Euro. Da kommt bei den Veranstaltern wieder etwas Luft zum Atmen, und das ist ja auch nötig, schließlich schützt der Fonds die Ansprüche von circa 24 Millionen Reisenden pro Jahr im Insolvenzfall eines abgesicherten Reiseveranstalters.
Erste Schritte zur Entlastung
Der Deutsche Reiseverband (DRV) hat die Entscheidung bereits begrüßt, fordert jedoch weitere Entlastungen. TUI sieht sogar eine Absenkung der Gebühren auf Null als möglich an, ohne die Kundensicherung zu gefährden. Das wäre, um ehrlich zu sein, ein echter Knaller! Das Fondsvermögen von rund einer Milliarde Euro soll durch Verzinsung weiter ausgebaut werden. Das klingt nach einem soliden Plan, um die Reisebranche in eine positive Richtung zu lenken.
Apropos positive Richtung: Die Tarifierungsbandbreite für Sicherheitsleistungen wird auf ein bis neun Prozent des Pauschalreiseumsatzes des zurückliegenden Geschäftsjahres erweitert. So können die Reiseveranstalter flexibler mit ihren Finanzen umgehen. DRSF-Geschäftsführer Andreas Gent hebt hervor, wie spürbar die Entlastung für die Branche ist. Und das ist auch dringend notwendig, denn die Kritik von großen Akteuren wie TUI und Dertour hat Wirkung gezeigt.
Ein Blick in die Zukunft
Man darf gespannt sein, wie sich die Reisebranche in den kommenden Jahren entwickeln wird. Die Anpassungen der Allgemeinen Absicherungsbedingungen (AAB), die ebenfalls zum 1. November 2026 wirksam werden, könnten für noch mehr Klarheit und Stabilität sorgen. Der DRSF arbeitet eng mit Gesellschaftern, Beirat und dem Bundesjustizministerium zusammen, um die Reformen voranzutreiben. Dertour-Chef Christoph Debus hat auch schon schnellere Reformen und eine neue Anlagestrategie gefordert – das zeigt, dass hier noch einiges im Fluss ist.
Insgesamt lässt sich sagen, dass die Entwicklungen im DRSF für die Reiseveranstalter eine willkommene Entlastung bieten und möglicherweise auch die Reisenden selbst davon profitieren könnten. Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich diese Maßnahmen auf die Branche auswirken werden. Eine Sache ist sicher: Die Reisebranche bleibt in Bewegung, und das ist gut so!
