Heute ist der 6.07.2026 und wir dürfen uns über eine spannende Neuigkeit in der Hotellerie freuen: Mariana Santelli, die leitende Hausdame des 5-Sterne-Superior-Hotels „Der Sonnenhof“, wurde zur „Housekeeping Managerin des Jahres 2026“ gekürt! Diese Auszeichnung, verliehen vom Hotelkompetenzzentrum, ist nicht nur eine persönliche Ehre für Santelli, sondern auch ein klares Zeichen für die Bedeutung des Housekeepings in der Branche. Es wird oft unterschätzt, dabei spielt es eine entscheidende Rolle für das Hotelimage und die Zufriedenheit der Gäste. Sauberkeit und Struktur sind schließlich Schlüsselfaktoren, die über die Rückkehr eines Gastes entscheiden können.

Mariana Santelli hat in ihrer Karriere im Housekeeping durch verschiedene Praktika in der Hotellerie wertvolle Erfahrungen gesammelt. Sie betont immer wieder, wie wichtig kontinuierliche Weiterbildung in diesem Berufsfeld ist. Mit der IST-Hochschule für Management, die als Bildungspartner des Sonnenhofs fungiert, gibt es bereits ein Hochschulzertifikat für „Housekeeping Management“. Das zeigt, dass die Branche sich weiterentwickelt und das Housekeeping mehr denn je als professionelles Managementfeld anerkannt wird.

Die Herausforderungen im Housekeeping

Die Herausforderungen im modernen Housekeeping sind nicht zu unterschätzen. Fachkräftemangel und digitale Transformation sind nur einige der Themen, die die Branche zurzeit beschäftigen. Interessanterweise sieht Santelli die Künstliche Intelligenz als einen wichtigen Hebel zur Prozessoptimierung. Das könnte tatsächlich helfen, die Arbeit effizienter zu gestalten und gleichzeitig die Bedingungen für die Mitarbeitenden zu verbessern. Denn, wie eine Studie der Universität Wien zeigt, ist der Fachkräftemangel oft weniger ein Problem des Arbeitsmarktes, als vielmehr der Arbeitsbedingungen selbst. Überlange Arbeitszeiten, psychischer Druck und geringe Bezahlung vertreiben motivierte Menschen aus der Branche.

Ein weiterer Punkt, der immer wieder zur Sprache kommt, ist die Wertschätzung für die Mitarbeitenden im Housekeeping. Trotz der enormen Verantwortung, die diese Abteilung trägt, wird sie oft nicht als Wertschöpfungsabteilung betrachtet. Das muss sich ändern! Investitionen in Schulungen und Professionalisierung zeigen messbar einen Return on Investment, der auf kurz- und langfristige Sicht nicht zu vernachlässigen ist. Santelli hebt hervor, dass gute Führung im Housekeeping Menschenkenntnis und ein tiefes Verständnis für individuelle Persönlichkeiten erfordert, was in der heutigen Zeit mehr denn je von Bedeutung ist.

Der Mensch im Mittelpunkt

Die Anforderungen an Housekeeping-Führungskräfte haben sich stark gewandelt. Statt nur organisatorische Fähigkeiten sind nun Soft Skills und psychologisches Know-how gefragt. Leidenschaft, Führungstalent und Agilität sind die Kompetenzen, die Mitarbeitende im Housekeeping mitbringen sollten. Auch die Notwendigkeit, in den Aufbau eines soliden Teams zu investieren, wird immer deutlicher. Santelli empfiehlt, die Perspektive der Gäste einzunehmen – schließlich sind sie es, für die wir arbeiten. Ein gutes Team ist das Herz eines jeden erfolgreichen Hauses!

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Es ist an der Zeit, die Branche grundlegend zu überdenken. Die Krise des Personals ist nicht nur ein Ausdruck von äußeren Umständen, sondern auch das Ergebnis jahrelanger struktureller Versäumnisse. Die Frage, die sich stellt, lautet: „Wie schaffen wir Arbeitsplätze, in denen Menschen bleiben wollen?“ Dies erfordert ein Umdenken in der Führungskultur, bessere Arbeitsbedingungen und, nicht zu vergessen, eine wertschätzende Haltung gegenüber allen Mitarbeitenden. Nur so können wir die Herausforderungen meistern, die der Fachkräftemangel mit sich bringt.