In der Welt der Hotellerie und Gastronomie wird die Suche nach qualifiziertem Personal zunehmend zur Herausforderung. Aktuelle Studien und Erhebungen zeigen, dass die Attraktivität von Arbeitgebern ein entscheidender Faktor ist, um talentierte Mitarbeiter zu gewinnen und langfristig zu halten. Im Januar 2024 startet eine neue Erhebung, die mit Spannung erwartet wird: Die Auszeichnung der besten Arbeitgeber in der Gastwelt. Die Initiative, geleitet von Prof. Dr. Sandra Rochnowski von der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin, zielt darauf ab, die wichtigsten Attraktivitätsfaktoren der Branche umfassend zu erfassen und zu beleuchten. Laut AHGZ werden hier rund 30.000 qualitative und quantitative Angaben gesammelt, um ein vollständiges Bild der Arbeitnehmerzufriedenheit zu präsentieren.
Die Studie, die seit 2021 durchgeführt wird, hat sich zu einem wichtigen Event für die Branche entwickelt. Das neu geschaffene „Arbeitgeber-Attraktivitäts-Rating-Gastwelt“ wird auf Basis von fünf zentralen Themenbereichen ermittelt. Wichtige Aspekte, die Arbeitnehmern am Herzen liegen, sind Karrieremöglichkeiten, Wertschätzung am Arbeitsplatz, die Einhaltung von Vereinbarungen sowie angemessene Bezahlung. Dabei ist insbesondere die Führungskultur in den Fokus gerückt: Empathische Führung wird für immer mehr Mitarbeiter zu einem entscheidenden Kriterium.
Attraktivität als Schlüssel zum Erfolg
Die steigenden Anforderungen an Arbeitgeber sind unübersehbar. Ein Blick auf den Mark gibt Aufschluss darüber, dass die Nachfrage über das Angebot an Fachkräften weit hinausgeht. Wie WifOR hervorhebt, halten Arbeitgeberattraktivität und ein positives Unternehmensimage bedeutende Vorteile im derzeitigen Arbeitnehmermarkt bereit. Die Erhebung ermöglicht nicht nur anonymes Feedback von Mitarbeitenden, sondern bietet auch Anreize wie Bildungsgutscheine im Wert von 1.000 Euro. Solch ein Ansatz könnte für viele Unternehmen der Schlüssel zur Lösung ihrer Personalprobleme sein.
Die Analyse identifiziert entscheidende Attraktivitätsfaktoren wie flache Hierarchien, Gestaltungsspielräume für kreative Ideen und ein positives Teamklima. Auch die Themen Diversity und Inclusion gewinnen an Relevanz, da sie zur Identifikation und Zugehörigkeit der Mitarbeiter beitragen. Unternehmen sind gut beraten, diese Aspekte im Rahmen ihres Employer Brandings aktiv zu kommunizieren und zu fördern.
Die Bedeutung der regelmäßigen Feedback-Kultur
Die Methodik der Erhebung umfasst verschiedene Ansätze wie Mitarbeitendenumfragen und Big-Data-Analysen. Ihrer Bedeutung wird durch die Tatsache unterstrichen, dass ein ehrliches, anonymes Feedback entscheidend für die Weiterentwicklung von Unternehmenskulturen ist. Allerdings sind die Herausforderungen, wie die Motivation zur Teilnahme und der Datenschutz, nicht zu unterschätzen. Dennoch ist es klar: Wer die Bedürfnisse seiner Mitarbeitenden ernstnimmt und ihnen Gehör schenkt, kann seine Arbeitgeberattraktivität nachhaltig steigern.
Die Ergebnisse der Studie werden nicht nur anonymisiert, sondern auch auf wichtigen Branchenevents wie dem Deutschen Hotelkongress präsentiert, wo ausgezeichnete Arbeitgeber ihre Best Practices zur Stärkung des Branchenimages vorstellen können. Diese Plattform bietet Gelegenheit, von den Besten zu lernen und die eigene Wettbewerbsfähigkeit in der Branche zu verbessern.
Für all jene, die sich den Herausforderungen des Fachkräftemangels stellen wollen, ist die Teilnahme an der Studie eine gradezu unschätzbare Möglichkeit, die Arbeitgebermarke zu stärken und das eigene Unternehmen als attraktiven Arbeitgeber zu positionieren. Tickets für die Präsentation der Ergebnisse sind bereits erhältlich, wobei Frühbucher-Rabatte darauf warten, genutzt zu werden.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Arbeitgeberattraktivität erkennbar für den Wettbewerb um Talente essenziell ist. Unternehmen müssen sich nicht nur an marktgerechte Vergütung halten, sondern auch ansprechende Arbeitsbedingungen schaffen, um die besten Fachkräfte nachhause zu holen.



