Ponant Explorations: Nachhaltigkeitsbericht 2025 zeigt beeindruckende Fortschritte im Abfallmanagement und Umweltschutz
Heute ist der 13.10.2026 und wir werfen einen Blick auf die neuesten Entwicklungen in der Kreuzfahrtbranche. Ponant Explorations hat seinen Nachhaltigkeitsbericht für 2025 veröffentlicht, und es gibt einiges zu berichten. Das Thema Umwelt, soziale Verantwortung und Unternehmensführung steht dabei ganz oben auf der Agenda. Die Reederei hat sich ambitionierte Ziele gesetzt, um ihren ökologischen Fußabdruck deutlich zu reduzieren.
Es geht um mehr als nur um Zahlen oder Statistiken. Ponant hat die Emissionsreduzierung, den Schutz mariner Ökosysteme und die Unterstützung wissenschaftlicher Projekte zu Schwerpunkten erklärt. Und das ist noch nicht alles. Auch die Zusammenarbeit mit lokalen Gemeinschaften entlang der Reiserouten und ein durchdachtes Abfallmanagement an Bord sowie in den Anlaufhäfen stehen auf der Liste. Wer hätte gedacht, dass der Anteil der verwerteten Abfälle von 13 % im Jahr 2023 auf beeindruckende 49 % im Jahr 2025 steigen könnte? Das sind Fortschritte, die man nicht ignorieren kann!
Fortschritt im Abfallmanagement
Seit 2019 arbeitet Ponant kontinuierlich an der Verbesserung seines Abfallmanagements. Das Unternehmen hat mittlerweile sämtliche an Bord anfallenden Abfälle getrennt erfasst. Die Verwertungsquote nähert sich dem Ziel von 50 %, das für 2026 angepeilt wird. Recycling, Wiederverwendung und energetische Verwertung sind dabei zentrale Aspekte. Im Jahr 2025 wurden rund 24 Tonnen Einwegkunststoffe vermieden – das sind Zahlen, die beeindrucken!
Ein Blick auf das Abfallprogramm zeigt, dass es in mehrere Phasen gegliedert ist. Zunächst gab es von 2019 bis 2022 eine Analyse der Abfallströme, gefolgt von der Vermeidung und Reduzierung von Einwegkunststoffen. In der aktuellen Phase von 2023 bis 2025 wird die Standardisierung von Sortier- und Verwertungsprozessen in wichtigen Anlaufhäfen untersucht und neue Messinstrumente werden eingeführt. Für die Zukunft, also von 2026 bis 2030, sind engere Kooperationen mit Hafenakteuren, die Digitalisierung von Monitoring-Prozessen und zusätzliche Schulungen für die Crew geplant.
Zusammenarbeit für mehr Transparenz
Seit 2024 arbeitet Ponant mit Bureau Veritas zusammen, um die Entsorgungs- und Verwertungswege transparenter zu gestalten. In den zehn Anlaufhäfen mit den größten Abfallmengen – darunter Papeete, Athen und Venedig – wurden umfassende Analysen durchgeführt. Diese Häfen machen etwa die Hälfte der jährlich angelandeten Abfallmengen aus. Das Ziel? Die tatsächlichen Verwertungswege zu ermitteln, Abläufe zu analysieren und Unterschiede zwischen Theorie und Praxis festzustellen. Besonders interessant ist, dass die Verwertungsquote im Hafen von Papeete von 0 % im Jahr 2024 auf 60 % im Jahr 2025 gestiegen ist! Da zeigt sich, dass nachhaltige Praktiken durchaus fruchten können.
Die Herausforderungen der Kreuzfahrtbranche
Aber die Herausforderung ist groß – nicht nur für Ponant, sondern für die gesamte Kreuzfahrtbranche. Immer mehr wird Druck aufgebaut, den ökologischen Fußabdruck zu verringern. Die Vorgaben der Internationalen Seeschifffahrtsorganisation und der Europäischen Union werden immer strenger. Reedereien investieren in alternative Antriebe und verschiedene Effizienzmaßnahmen, doch eine grundlegende Lösung ist bislang nicht gefunden.
Kreuzfahrtschiffe brauchen enorme Energiemengen – für den Antrieb, aber auch für den Hotelbetrieb, Klimaanlagen, Beleuchtung und vieles mehr. Schweröl, der alte Freund, setzt beim Verbrennen CO₂, Schwefeloxide und Stickoxide frei. Das lässt sich nicht länger ignorieren. Aber die Branche verändert sich. Flüssigerdgas (LNG) hat sich bei Neubauten als häufigste Alternative etabliert, und einige Reedereien setzen auch auf Hybridantriebe, um emissionsärmer zu operieren.
Hurtigruten beispielsweise hat mit der MS Roald Amundsen das erste Hybrid-Kreuzfahrtschiff in Betrieb genommen, das in sensiblen Regionen zeitweise rein elektrisch fahren kann. Auch Ponant hat mit der Le Commandant Charcot ein Schiff im Einsatz, das mit LNG und Batteriespeichern arbeitet. Es bleibt spannend, wie sich die Branche in den kommenden Jahren entwickeln wird!
