Swiss erzielt im dritten Quartal 2026 operativen Gewinn von 232,1 Millionen Franken trotz steigender Kerosinpreise
Heute ist der 3.11.2026 und die Neuigkeiten aus der Luftfahrtbranche sind voll von interessanten Entwicklungen. Swiss, die nationale Fluggesellschaft der Schweiz, hat in den ersten neun Monaten des Jahres ein operatives Ergebnis (Adjusted EBIT) von 421,4 Millionen Franken erzielt. Das klingt erst einmal solide, besonders wenn man bedenkt, dass das Ergebnis etwa auf Vorjahresniveau liegt. Die operativen Erträge sind erfreulicherweise um 5,3 % auf 4,38 Milliarden Franken gestiegen. Doch wie immer gibt es einen Haken – die hohen Kerosinpreise, die die Profitabilität belasten. Diese zusätzlichen Treibstoffkosten haben letztendlich den zusätzlichen Ertrag fast vollständig aufgefressen.
Der CFO von Swiss, Dennis Weber, bezeichnete das Ergebnis als „solid“. Das klingt gut, aber ich kann mir vorstellen, dass die Flieger und ihre Crew in dieser Zeit ganz schön geschröpft sind. Trotz der steigenden Kosten hat man durch Spar- und Effizienzmaßnahmen einen Rückgang des Ergebnisses verhindern können. Das ist doch schon mal ein Lichtblick. Interessanterweise blieb die Nachfrage nach Flugreisen auch im dritten Quartal stabil hoch. Besonders auf Langstrecken und in den Premiumklassen steigen die Durchschnittserlöse. Das klingt nach einer goldenen Gelegenheit für Reisende, die sich etwas gönnen wollen!
Herausforderungen und positive Entwicklungen
Im dritten Quartal hat Swiss einen operativen Gewinn von 232,1 Millionen Franken erzielt, was einem Anstieg von 7,4 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht. Die operativen Erträge haben sich im gleichen Zeitraum um 8,9 % auf 1,61 Milliarden Franken erhöht. Doch die Zahlen sind nicht alles: Rund 13,7 Millionen Passagiere wurden in den ersten neun Monaten befördert – das sind 0,7 % weniger als im Vorjahr. Auch die Zahl der Flüge sank um 3 % auf etwa 106.500. Man könnte sagen, die Himmel sind nicht mehr so voll wie früher.
Ein bisschen frustrierend ist, dass trotz dieser Zahlen weiterhin Ressourcenengpässe bestehen, vor allem beim Cockpitpersonal und bei der Verfügbarkeit von Triebwerken für die Kurzstreckenflotte. Auch die Abflugpünktlichkeit hat sich nur leicht verbessert – um 0,8 Prozentpunkte auf 69 %. Da fragt man sich schon, was da los ist. Extremwetterereignisse haben den Flugbetrieb während der Sommermonate zusätzlich erschwert. Es bleibt spannend, wie sich das alles auf die Reisenden auswirken wird.
Ein Blick in die Zukunft
Für das vierte Quartal erwartet Swiss eine noch stärkere finanzielle Belastung durch steigende Treibstoffpreise. Laut den aktuellen Informationen kostet Kerosin derzeit rund doppelt so viel wie zu Jahresbeginn. Das wird die Airline auch im letzten Quartal 2026 und im Jahr 2027 belasten. CEO Jens Fehlinger betont, dass die Flugzeuge gut gebucht sind, aber die steigenden Kosten für Kerosin, Wartung und Personal bleiben eine Herausforderung. Es ist ein ständiger Balanceakt zwischen Angebot und Nachfrage.
Swiss bezeichnet das Jahr 2026 als Übergangsjahr. Der Plan ist, die Kostenstrukturen zu verbessern und Voraussetzungen für weiteres Wachstum zu schaffen. Geplant sind Investitionen in die Flotte, die Mitarbeitenden und das Kundenerlebnis. Da bleibt nur zu hoffen, dass diese Maßnahmen fruchten und die Airline in den kommenden Jahren wieder auf die Überholspur kommt.
