Preisanstieg auf den Kanaren: Ein Blick auf die dynamische Hotellandschaft 2026
Heute ist der 24.06.2026 und die Nachrichten aus dem Hotelsektor der Kanarischen Inseln sind alles andere als langweilig. Wer hätte gedacht, dass die Preise für Hotelübernachtungen im Mai um 4,44 Prozent steigen würden? Und das ist nicht einfach so dahergesagt – die Daten stammen aus der Hotel-Konjunkturstatistik des Nationalen Statistik-Instituts (INE). Autsch! Da wird einem schnell klar, dass Urlaub auf den Kanaren teuer wird. Im Vergleich zu den Vorjahresmonaten stieg der Preis pro belegtem Zimmer und Nacht, und der Hotelpreisindex (IPH) übertraf mit einem Anstieg von 3,9 Prozent sogar die allgemeine Teuerung von 3,2 Prozent. Es ist also kein Witz, dass wir bereits den fünften Monat in Folge mit steigenden Hotelpreisen erleben.
In ganz Spanien sieht die Situation ähnlich aus: Hotelzimmerpreise stiegen um 5,02 Prozent, wobei die Balearen mit einem Preisanstieg von 8,9 Prozent die Nase vorn haben. Nur Melilla verzeichnete einen kleinen Rückgang um 1,2 Prozent. Die durchschnittlichen Kosten pro Zimmer auf den Kanaren lagen im Mai bei 126,10 Euro. Da fragt man sich, was einem dafür geboten wird – ein Zimmer mit Meerblick oder vielleicht ein persönlicher Butler? Das bleibt einem selbst überlassen! Der durchschnittliche Umsatz pro verfügbarem Zimmer (RevPAR) auf den Kanaren betrug 92,83 Euro, was einem Anstieg von 3,66 Prozent entspricht. Dies steht im Vergleich zu den landesweiten Zahlen mit einem RevPAR von 87,99 Euro und einem Anstieg von 5,81 Prozent. Die Hotelauslastung auf den Kanaren lag bei 64,98 Prozent, was immerhin den zweiten Platz in Spanien bedeutet, gleich hinter den Balearen.
Die Gästezahlen steigen
Und die Nachfrage? Die scheint ungebrochen! Die Zahl der Hotelgäste auf den Kanaren stieg um 4,17 Prozent auf insgesamt 929.918, wovon 678.882 ausländische Gäste waren. Die Ausländer machen somit 73 Prozent der Gäste aus, während 251.037 in Spanien ansässige Urlauber sind. Es ist beeindruckend zu sehen, wie über 5 Millionen Übernachtungen generiert wurden, wobei ein Großteil aus den Händen der internationalen Gäste stammt. 84,56 Prozent der Übernachtungen wurden von ausländischen Touristen gebucht – das macht die Kanaren zu einem echten Hotspot für Reisende. Man könnte fast sagen, die Inseln sind ein bisschen wie ein magnetischer Anziehungspunkt für Sonnenhungrige.
Ein Blick auf die Beschäftigung im Hotelsektor zeigt, dass im Mai 61.468 Personen in dieser Branche arbeiteten – ein Anstieg um 6,5 Prozent. Das klingt nach einer stabilen Entwicklung, auch wenn die Zahl der Selbstständigen in der Branche um 0,2 Prozent gesunken ist. Trotzdem bleibt die Frage: Wie wird sich das alles entwickeln, wenn die Hauptsaison vor der Tür steht? Der Mai gilt traditionell als Übergangsmonat auf den Kanaren, und viele hoffen auf eine starke Sommersaison.
Ein Blick in die Zukunft
Die letzten Monate haben gezeigt, dass die Kanarischen Inseln eine der dynamischsten Regionen Spaniens sind. Von Oktober 2025 bis April 2026 gab es keinen Monat ohne Anstieg beim Hotelpreisindex. Ein kumulierter Anstieg des IPH seit 2008 von 44,8 Prozent spricht Bände. Der durchschnittliche Tagesumsatz pro belegtem Bett stieg um 3,8 Prozent auf 151 Euro, und der RevPAR erreichte 112,80 Euro. Das klingt nach einer rosigen Zukunft für die touristische Entwicklung auf den Kanaren.
Die beliebtesten Reiseziele für ausländische Gäste sind nach wie vor die Kanarischen Inseln, gefolgt von Katalonien und den Balearen. Mallorca mag zwar mit über 3,4 Millionen Übernachtungen führen, aber die Kanaren haben ihren Platz im Herzen der Urlauber sicher – mit 25,4 Prozent aller Übernachtungen. Die Hochsaison hat zwar ihre Herausforderungen, doch die gestiegene Flugkapazität und die stabil bleibende Nachfrage lassen auf eine lebhafte Sommersaison hoffen.
Es bleibt also spannend zu beobachten, wie sich die Preise und die Nachfrage entwickeln werden. Und während wir darauf warten, dass die Sonne über den Kanarischen Inseln noch ein wenig heller scheint, können wir uns schon einmal auf die nächste Reise vorbereiten. Wer weiß, vielleicht ergibt sich ja ein Schnäppchen, wenn man schnell genug zugreift!
