Im Mai 2025 spiegelt sich die aktuelle Lage des Tourismus in Deutschland in den Zahlen wider, die die Beherbergungsbetriebe zu vermelden haben. Insgesamt wurden 47,5 Millionen Übernachtungen registriert, was einem Rückgang von 2,6 % im Vergleich zum Mai des Vorjahres entspricht. Mögliche Ursachen sind die späteren Pfingstferien in mehreren Bundesländern, die 2024 überwiegend im Mai und 2025 größtenteils im Juni stattfanden, was vermutlich das Reiseverhalten beeinflusste. Besonders prägnant ist dabei der Rückgang bei Übernachtungen von inländischen Gästen, der um 3,3 % auf 40,0 Millionen sank, während die ausländischen Gäste mit einem Anstieg von 1,5 % auf 7,6 Millionen eine positive Ausnahme bilden. Magdeburg-Klickt berichtet über diese Entwicklungen und die damit verbundenen Herausforderungen.
Ein Blick auf die ersten fünf Monate des Jahres 2025 zeigt, dass insgesamt 173,0 Millionen Übernachtungen gezählt wurden, was einem leichten Rückgang von 0,8 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht. Bei den Inlandsübernachtungen gab es einen Rückgang um 0,9 % auf 144,3 Millionen, während die Übernachtungen aus dem Ausland um 0,3 % auf 28,7 Millionen sanken. Dies sind signifikante Entwicklungen, die das Reiseverhalten der Deutschen prägen und die Hotellerie vor neue Herausforderungen stellen.
Nachhaltiges Reiseverhalten und regionale Bevorzugungen
Wie das Statistikportal festhält, sind monatliche Daten über Schlafgelegenheiten, Ankünfte und Übernachtungen in Beherbergungsbetrieben verfügbar. Diese Daten umfassen sowohl inländische als auch ausländische Gäste und geben detaillierte Auskunft über die Auslastung der Betriebe. Von Campingplätzen über Hotels bis hin zu Kultureinrichtungen wird für eine breite Palette von Übernachtungsmöglichkeiten gesorgt, auch wenn kleinere Betriebe nicht immer Teil der amtlichen Statistik sind. Hier sind lokale Tourismusverbände oft der Schlüssel zu genaueren Informationen.
Die Statistiken verdeutlichen, dass der Tourismus in Deutschland nach wie vor eine hohe Relevanz hat. Im Jahr 2024 waren über 56 Millionen Deutsche im Urlaub, und die Reisenden gaben insgesamt rund 112 Milliarden US-Dollar für den internationalen Tourismus aus. Deutschland rangiert damit international auf dem dritten Platz in Bezug auf die Tourismusausgaben, und die durchschnittlichen Ausgaben pro Reisendem lassen sich auf etwa 1.300 Euro beziffern. Dies sind Zahlen, die das Interesse der Branche wecken sollten.
Beliebte Reiseziele und Trends
Ein weiterer interessanter Aspekt ist die Beliebtheit inländischer Reiseziele. Rund 29 % der Deutschen geben an, dass sie 2025 innerhalb Deutschlands reisen. Die beliebtesten Regionen sind Bayern und Schleswig-Holstein, wobei die Nord- und Ostseeküste in den Sommermonaten hoch im Kurs steht und die Wintersaison die Skigebiete in Bayern anzieht. Das Statista zeigt auf, dass 39 % der Deutschen eine mindestens fünftägige Reise ins europäische Ausland planen, wobei Spanien mit 9,1 % der Reisenden nach wie vor das favorisierte Ziel ist.
Die Vorlieben der Reisenden gehen dabei oft in Richtung Erholungs- und Strandurlaube, während auch kulturelle und historische Sehenswürdigkeiten eine wichtige Rolle spielen. Zudem wird der Bedarf an verschiedenen Unterkunftsarten wie Hotels und Ferienwohnungen und -häusern zunehmend ausgeprägt, was die Flexibilität und die individuellen Ansprüche der Reisenden widerspiegelt.



