Heute ist der 4.09.2026 und das Gastgewerbe in Hessen steht vor einer spannenden Zeit. Der Präsident des Branchenverbands Dehoga Hessen, Robert Mangold, hat sich optimistisch über den September geäußert. Nach einem recht trüben ersten Halbjahr hoffen die Wirte auf einen Schub, der vor allem durch die Biergartenzeit gefördert wird. Die milden Temperaturen und die langen Abende laden einfach zum Draußensitzen ein – und das ist genau das, was viele Menschen nach der Hitzewelle der letzten Monate suchen.

Die Herausforderungen der heißen Sommertage haben bei vielen Wirten und ihrem Personal Spuren hinterlassen, besonders in den innerstädtischen Lokalen. Laut den aktuellen Statistiken sank der Umsatz im hessischen Gastgewerbe im ersten Halbjahr um fast sechs Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Das ist ein herber Rückschlag! Die allgemeine wirtschaftliche Lage und die steigenden Preise haben dazu geführt, dass viele Menschen ihr Geld zusammenhalten. Trotzdem gibt es Grund zur Hoffnung: Die traditionellen Weihnachtsfeiern im November und Dezember könnten für ein versöhnliches Jahresende sorgen.

Herbstliche Genüsse und lokale Spezialitäten

Restaurants und Cafés haben sich auf die herbstlichen Genüsse spezialisiert. Wildfleisch, frische Kürbisse und aromatische Pilze stehen auf den Karten. Und wenn es um die Getränke geht, dürfen saisonale Spezialitäten wie Federweißer, Süßer und Apfelwein nicht fehlen. Besonders erwähnenswert sind die Keltereien wie der Obsthof am Steinberg, die sich auf Jahrgangsapfelweine spezialisiert haben. Das klingt doch einfach nach einer perfekten Kombination für einen gemütlichen Abend im Biergarten!

Die ersten Zahlen aus dem Jahr 2026 zeigen, dass die realen Umsätze im hessischen Gastgewerbe um 3,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gesunken sind. Besonders in der Gastronomie sah es nicht rosig aus: Hier gab es ein Minus von 4,2 Prozent. Es zeigt sich, dass die Branche, die sich in die Bereiche Beherbergung und Gastronomie untergliedert, noch immer mit den Nachwirkungen der Corona-Krise zu kämpfen hat. In der Beherbergung gab es einen Umsatzrückgang von 3,2 Prozent und die Zahl der Beschäftigten ging um 2,0 Prozent zurück.

Ein Blick auf die Branche

Das Gastgewerbe ist ein wichtiger Bestandteil der hessischen Wirtschaft. Es umfasst nicht nur Hotels und Pensionen, sondern auch die Gastronomie in all ihren Facetten – von Sternerestaurants bis hin zu gemütlichen Eckkneipen. Monatsstatistiken helfen dabei, die Konjunkturentwicklung im Gastgewerbe zu beobachten. Die Unternehmen melden ihre Umsätze und die Anzahl der Beschäftigten, was es ermöglicht, monatliche und jährliche Messzahlen zu erstellen.

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Die Daten, die auf einer Stichprobenerhebung von Unternehmen mit einem Jahresumsatz von mindestens 165.000 Euro basieren, sind vorläufig. Die endgültigen Ergebnisse werden erst im Dezember des Folgejahres veröffentlicht. Das bedeutet, dass die Branche immer in Bewegung ist und sich den aktuellen Gegebenheiten anpassen muss, um langfristig bestehen zu können.

In einem Jahr, das für viele als herausfordernd gilt, zeigen die hessischen Wirte, dass sie sich nicht entmutigen lassen. Die Robustheit der Branche im siebten Jahr nach der Corona-Krise ist bewundernswert. Es bleibt zu hoffen, dass der Herbst den ersehnten Aufschwung bringt und die gemütlichen Biergärten wieder zum Leben erweckt werden – mit all den köstlichen Speisen und Getränken, die das Herz begehrt!