Die Sommerhitze in Spanien – die kann einem schon mal den letzte Nerv rauben, oder? Wenn die Temperaturen in die Höhe schießen, wird es für die Beschäftigten im Gastgewerbe zusehends schwieriger, den Überblick zu behalten. Umso erfreulicher ist es, dass die spanische Regierung nun neue Vorschriften eingeführt hat, die darauf abzielen, die Mitarbeiter in Bars und Restaurants besser zu schützen. Ja, ihr habt richtig gehört! Diese Vorschriften sind nicht nur ein Schlag ins Wasser, sondern tatsächlich ein Schritt in die richtige Richtung.
Mit Hitzewellen, die uns im vergangenen Sommer Temperaturen um die 46 Grad bescherten, ist das Thema Klimaschutz und Gesundheit in der Gastronomie dringender denn je. Die neuen Regelungen verlangen, dass Terrassen geschlossen werden, wenn keine ausreichenden Kühlmöglichkeiten zur Verfügung stehen. Bei Warnstufen Orange oder Rot müssen die Außenbereiche dicht bleiben! Aber keine Panik, das ist nicht sofort das Ende für die Terrassenkultur. Zunächst können Arbeitszeiten angepasst, Schichten verlegt und zusätzliche Pausen eingeräumt werden, bevor es zur vollständigen Schließung kommt. Es ist, als würde man einen kühlen Cocktail in der Hitze genießen – erst einmal sanft anpassen, bevor das Glas ganz leer ist.
Schutz für alle
Die Vorschriften sind Teil eines landesweiten Tarifvertrags, der am 13. April unterzeichnet wurde. Der Vertrag stuft die klimatischen Bedingungen als berufsbedingtes Risiko ein. Hier wird also nicht nur über die Gesundheit der Gäste gesprochen, sondern auch über die der Mitarbeiter. Schließlich können extreme Temperaturen zu ernsthaften gesundheitlichen Problemen führen – Kollaps, Dehydratation und im schlimmsten Fall sogar Todesfälle sind keine Seltenheit!
Was bedeutet das für die Touristen? Nun, Essen im Freien wird sich verstärkt in die Abendstunden verlagern. Wenn die Sonne ins Bett geht und die Temperaturen wieder angenehmer werden, öffnen die Terrassen in der Regel wieder ihre Pforten. So kann man seinen Aperol oder die Sangria einfach ein bisschen später genießen – ist doch auch nicht schlecht, oder?
Der Hitzeschutz im Detail
Aber was passiert, wenn die Temperaturen wirklich unerträglich werden? Hier kommt das TOP-Prinzip ins Spiel – Technische, Organisatorische und Personenbezogene Maßnahmen. Technische Lösungen haben Vorrang, also alles, was man langfristig planen kann, wie Neu- oder Umbauten. Organisatorische Maßnahmen sollten bereits vor Beginn einer Hitzewelle getroffen werden. Und wenn alles andere nicht hilft, kommen die persönlichen Schutzmaßnahmen ins Spiel. Das sind dann die Dinge, die man anziehen oder beachten sollte, um nicht umzukippen.
Die Unternehmensleitung hat die Verantwortung für den Hitzeschutz und sollte eine Gefährdungsbeurteilung durchführen, um Gefahren zu identifizieren. Schließlich geht es nicht nur um den kühlen Kopf, sondern auch um die körperliche Gesundheit der Angestellten. Da sind wir uns doch einig, oder?
Also, wenn ihr das nächste Mal in Spanien unterwegs seid und die Temperaturen durch die Decke gehen, denkt daran: Die Terrassen könnten geschlossen sein, aber dafür gibt es immer die Möglichkeit, sich abends bei einem kühlen Getränk auf die Balkonliege zu setzen und den Sonnenuntergang zu genießen. Irgendwie macht das doch die Hitze erträglicher, oder?