Heute ist der 22.07.2026 und es gibt Neuigkeiten, die das Gastgewerbe gehörig aufmischen werden. Ab 2030 wird ein EU-Verbot für bestimmte Einwegverpackungen in Hotels und Restaurants in Kraft treten. Das betrifft vor allem die kleinen, praktischen Mini-Verpackungen von Kosmetik- und Hygieneartikeln wie Shampoo, Duschgel, Bodylotion und Zahnputzsets. Wer sich also auf seinen nächsten Hotelaufenthalt freut und die gewohnten kleinen Fläschchen erwartet, wird vielleicht etwas enttäuscht sein. Aber mal ehrlich, wie oft haben wir die Kleinigkeiten wirklich benutzt? Oft landen sie doch ungesehen in der Reisetasche oder, noch schlimmer, im Müll.

Die neue Regelung ist Teil der EU-Verpackungsverordnung PPWR, die darauf abzielt, den Verpackungsmüll in den Mitgliedstaaten zu reduzieren. Einweg-Miniverpackungen, die nur für den einmaligen Gebrauch gedacht sind, dürfen dann in Hotels nicht mehr bereitgestellt werden. Stattdessen sollen nachfüllbare oder mehrfach verwendbare Behälter zum Einsatz kommen. Die Idee dahinter ist, Milliarden von Einwegverpackungen im Hotel- und Gastgewerbe zu vermeiden. Ein guter Ansatz, will man meinen! Und um den Komfort der Gäste nicht zu gefährden, werden Alternativen wie fest installierte Spender oder größere Gebinde angeboten.

Die Umstellung in der Praxis

Viele Hotelketten haben bereits mit der Umstellung auf fest installierte Spender begonnen. Das hat nicht nur den Vorteil, dass weniger Müll produziert wird, sondern spart auch Kosten. Ein echter Win-Win! Aber keine Sorge, die Übergangsphase wird nicht abrupt sein. Es wird Zeit geben, in der die Betriebe ihr Konzept anpassen können. Für die Reisenden bleibt es zudem möglich, nach 2030 Mini-Produkte im Einzelhandel zu kaufen. Diese sind nicht von der Regelung betroffen, was für die Handgepäckreisenden unter uns eine Erleichterung darstellt. Und die Umweltorganisationen empfehlen, nachfüllbare Reisebehälter zu nutzen – also vielleicht die perfekte Gelegenheit, sich mal mit einem stylischen Set einzudecken!

Komischerweise fühlt sich dieser Wandel wie ein Schritt in die richtige Richtung an. Die Diskussion über Nachhaltigkeit ist in den letzten Jahren immer lauter geworden. Während sich manche über die Veränderungen aufregen, sehen andere die Chance, einen positiven Beitrag zur Umwelt zu leisten. Klar, Veränderungen sind nie einfach, aber manchmal ist es einfach notwendig, um langfristig besser dazustehen.

Ein Blick in die Zukunft

Die EU hat ehrgeizige Ziele, und die Umstellung auf nachhaltigere Lösungen wird nicht immer einfach sein. In der Gastronomie, wo alles oft schnell und unkompliziert geht, könnte es eine Herausforderung darstellen, die neuen Richtlinien zu integrieren. Doch wie sagt man so schön? Wer nicht wagt, der nicht gewinnt! Und wenn wir durch solche Maßnahmen die Welt ein Stückchen besser machen können, dann sollten wir das als Gastgewerbe auch anpacken. Nachhaltigkeit wird mehr und mehr zum Verkaufsargument, und das könnte für viele Betriebe zum entscheidenden Faktor werden.

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Weitere Informationen finden Sie auf diesen Seiten. Hier wird erklärt, wie die EU-Verpackungsverordnung in der Praxis umgesetzt werden soll und was das für die Zukunft des Gastgewerbes bedeutet. Die Zeit der Einwegverpackungen neigt sich dem Ende entgegen, und wir dürfen gespannt sein, welche kreativen Lösungen in den kommenden Jahren entstehen!