Heute ist der 20.05.2026 und ich kann euch sagen, in der Hotelbranche tut sich eine Menge! Letzte Woche hat Vail Resorts Inc. die Quartalszahlen für das dritte Quartal des Geschäftsjahres 2024/25 veröffentlicht – und die sind, naja, sagen wir mal, durchaus beeindruckend. Bei einem Gesamtumsatz von etwa 1,42 Milliarden US-Dollar kann man schon mal ins Staunen geraten. Im Vergleich zum Vorjahr, als es „nur“ 1,28 Milliarden waren, ist das ein bemerkenswerter Anstieg. Das ist ein Umsatzwachstum im mittleren einstelligen bis niedrigen zweistelligen Prozentbereich. Wer hätte das gedacht?
Was steckt hinter dieser positiven Entwicklung? Höhere Besucherzahlen, Preisanpassungen bei Lifttickets und wachsende Einnahmen aus Ganzjahresaktivitäten – die Strategie scheint aufzugehen. Vail Resorts betreibt über 40 Skigebiete in Nordamerika und Australien, darunter die bekannten Hotspots Vail Mountain und Breckenridge. Die Hauptumsatzquellen sind Lifttickets, Saisonpässe, Gastronomie, Hotellerie und Skischulen. Das Geschäftsmodell basiert auf im Voraus verkauften Saisonpässen, die planbare Einnahmen sichern. Clever, oder?
Investitionen und Herausforderungen
Ein weiterer Punkt, der mir ins Auge gefallen ist: Vail Resorts investiert jährlich in neue Lifte, Beschneiungsanlagen und diverse Erlebnisangebote. Das alles, um die Attraktivität der Resorts langfristig zu erhalten. Man kann sich vorstellen, was das für ein hoher Investitionsbedarf ist! Gleichzeitig hat das Unternehmen im Geschäftsjahr seine Verschuldung teilweise reduziert, bleibt aber im internationalen Vergleich trotzdem hoch. Ein gewisses Risiko bleibt also immer bestehen.
Die Aussichten für das Gesamtjahr 2024/25 scheinen stabil zu sein, auch wenn es Herausforderungen gibt – wie die Abhängigkeit von der US-Konjunktur und dem nordamerikanischen Reisemarkt. Zudem gibt es Branchenrisiken wie Wetterabhängigkeit, Klimawandel und steigende Kosten für künstliche Beschneiung, die immer wieder auf der Agenda stehen. Und dann wäre da noch der Wettbewerb mit anderen Freizeitangeboten, der nicht zu unterschätzen ist.
Ein Blick über die Grenzen
Aber nicht nur in Nordamerika, auch in den Alpen tut sich was! In Crans-Montana, im Kanton Wallis in der Schweiz, ist man auf modernem Kurs. Gemeindepräsident Nicolas Féraud fährt in einem blauen Jeep mit Sheriffstern und zeigt stolz die Baustellen in der Gemeinde. Geplante Projekte sind eine neue Gondelbahn, eine Therme und ein Luxushotel – alles zusammen eine Investitionssumme von 1,6 Milliarden Schweizer Franken für gleich acht Megaprojekte. Wahnsinn!
Die Lokalzeitung Le Nouvelliste berichtet über diesen Aufbruch, und Féraud klingt total begeistert, wenn er betont, dass Crans-Montana sich modernisieren will. Ein frischer Wind weht durch die Region und könnte für die gesamte Branche von Bedeutung sein. Solche Investitionen könnten die Attraktivität der Skiregionen steigern und damit auch die Nachfrage nach Skiurlauben in der Zukunft beeinflussen.
Was bleibt da zu sagen? Die Branche ist in Bewegung, und die Chancen stehen gut, dass wir in den kommenden Jahren noch viele spannende Entwicklungen sehen werden. Das macht Lust auf mehr!