Die digitale Evolution der Hotellerie: Michael Greifs 25 Jahre im Wandel der HR-Software
Michael Greif feiert in diesem Jahr 25 Jahre bei der Mirus Software AG – ein Unternehmen, das in der Hotellerie und Gastronomie der Schweiz für seine HR-Software bekannt ist. Was für eine Reise! Man könnte sagen, er hat sich durch Zufall in diese Branche verirrt, doch das Glück war ihm hold. Mit 15 Jahren Erfahrung in der Hotellerie hat er nicht nur die Entwicklung der Software hautnah miterlebt, sondern auch die tiefgreifenden Veränderungen in der Personalverwaltung. „Die Digitalisierung hat uns von der Papierverwaltung zu einer aktiven Rolle in der Unternehmenssteuerung geführt“, so Greif. Was für eine Transformation! Und das alles in einem Umfeld, das durch Fachkräftemangel und steigende Kosten unter Druck steht.
Was Greifs Ansatz besonders macht, ist seine Überzeugung, dass die Entwicklung effektiver HR-Software tiefes Verständnis für die spezifischen Herausforderungen der Branche erfordert. Lohnabrechnungen, rechtliche Anforderungen – das alles sind Themen, die die Branche beschäftigen. Und der L-GAV? Ein echtes Regelwerk, das für viele Betriebe eine Herausforderung darstellt. Mit KI-gestützten Prognosen für Umsatz, Gäste und Personal versucht Mirus, den Betrieben unter die Arme zu greifen. Die Verzahnung von Dienstplanung, Prognosen und Löhnen ist dabei für den Erfolg entscheidend.
Die neue Rolle der HR-Verantwortlichen
Die Rolle der HR-Verantwortlichen hat sich in den letzten Jahren fundamental gewandelt. Von einer eher administrativen Funktion sind sie heute die Schnittstelle zwischen verschiedenen Bereichen und müssen vor allem eines: effektive Kommunikation sicherstellen! Und da wird’s interessant: Die Branche verlangt nach flexiblen Arbeitsmodellen und innovativen Rekrutierungsstrategien. Die Digitalisierung hat hier einiges bewegt. Die Möglichkeit, hybride Arbeitsstrukturen zu schaffen, wird von vielen Unternehmen als Chance genutzt. Wer hätte gedacht, dass Homeoffice und Büro so harmonisch zusammenarbeiten können?
Und während Mirus sich von einer Lohnlösung zu einer umfassenden HR-Plattform entwickelt hat, ist es klar, dass ein Redesign der Plattform und neue Funktionen wie ein HR-Dashboard und digitales Preboarding in der Pipeline sind. Greif sieht sein 25-jähriges Jubiläum nicht nur als Moment des Durchatmens, sondern auch als Ausdruck der Dankbarkeit gegenüber der Geschäftsleitung, dem Team und den über 4500 Kunden, die Mirus in der Schweiz betreut.
Digitalisierung als Schlüssel
Ein weiterer spannender Punkt ist die Rolle der Digitalisierung im HR-Bereich. Sie transformiert den Arbeitsplatz mit KI und Automatisierung, steigert die Effizienz und fördert eine kollaborative Kultur. HR-Analytics sind dabei ein echtes Werkzeug, um datenbasierte Entscheidungen zu treffen und Personalstrategien zu optimieren. Die Herausforderung des Fachkräftemangels erfordert, dass Unternehmen in Weiterbildung, Employer Branding und Technologie investieren. Immerhin könnte die Produktivität durch digitale Technologien laut einer McKinsey-Studie um bis zu 40 % gesteigert werden!
Die Personalabteilung hat sich von einer Verwaltungsabteilung zu einer strategischen Funktion entwickelt. HR-Teams tragen aktiv zum Unternehmenserfolg bei – sei es durch Employer Branding, flexible Arbeitsmodelle oder innovative Ansätze, um als attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen zu werden. Authentische Videos von Mitarbeitenden ersetzen generische Karriereseiten. Der Mensch steht im Mittelpunkt. Das zeigt, wie wichtig es ist, die Arbeitgebermarke erlebbar zu machen und nicht nur leere Versprechungen zu machen.
In dieser schnelllebigen Zeit müssen HR-Entscheider zwingend technologische Kompetenzen aufbauen. Schnelligkeit, Authentizität und strategische Weitsicht sind entscheidende Wettbewerbsvorteile. Die Aussicht auf eine offene, diverse und inklusive Arbeitsumgebung wird immer wichtiger, da sie Innovationskraft und Mitarbeiterbindung stärkt. Die Zukunft der Hotellerie sieht also nicht nur rosig aus, sondern auch spannend!
