Im Jahr 2017 stand das Olten Swiss Quality Hotel vor einer Herausforderung: Große Seminarkunden hatten sich zurückgezogen, und das Team musste sich schnell etwas einfallen lassen. Die Geschäftsführer Florian Stähli, Dominique Mattenberger und Darko Bosnjak, allesamt gelernte Köche, fanden in dieser Krise eine kreative Lösung, die nicht nur dem Hotel, sondern auch ihrem eigenen Sinn für Genuss zugutekam. Aus der Idee, Glace für den Eigenbedarf herzustellen, entstand die Marke „Kalte Lust“. Die ersten Schritte in die süße Welt der Eiscreme waren gemacht!

In der Folge wurde 2018 die Aktiengesellschaft „Kalte Lust“ gegründet, und seitdem hat sich viel getan. Heute ist die Glacemanufaktur nicht nur im Bürgenstock Hotels & Alpine Spa und im Grand Hotel Beau Rivage in Interlaken präsent, sondern verkauft ihre köstlichen Kreationen auch bei Open Airs und Konzerten. Ein Ausblick auf 2025 zeigt beeindruckende Zahlen: Rund 8000 Kugeln Glace werden allein in St. Gallen verkauft, während die gesamte Manufaktur 220.000 Liter Eis produziert. Das macht Lust auf mehr!

Ein Blick hinter die Kulissen

Die Gründer von „Kalte Lust“ verbinden ihre Leidenschaft für die Gastronomie mit dem Streben nach Qualität. Sie setzen auf Merkmale, die gute Glace auszeichnen: wenig Luft (maximal 550 ml Luft pro Liter bei industrieller Glace), natürliche Farben und die richtige Serviertemperatur – optimal bei etwa minus 14 Grad. Diese Prinzipien sind nicht nur theoretisch, sondern prägen jeden Löffel, den die Kunden genießen. Es ist einfach beeindruckend, wie viel Handwerk und Liebe in jeder Kugel steckt!

Aktuell findet die Produktion der Glace in den gleichen Räumen wie das Hotel statt, was auf Dauer eher suboptimal ist. Doch es gibt Licht am Ende des Tunnels: Im kommenden Herbst zieht die Manufaktur nach Aarwangen in neue Räumlichkeiten mit 3000 Quadratmetern. Dort werden Lager und Produktion zusammengeführt, sodass alles unter einem Dach vereint wird. Das Hotel Olten bleibt als Schaufenster für die Marke bestehen und wird so zum Schmelztiegel für kreative Eisideen.

Die Herausforderungen der Branche

Natürlich gibt es auch Schattenseiten. Das Wetter bleibt ein unsicherer Faktor – schließlich ist das Geschäft saisonal und wetterabhängig. Die Logistik ist komplex, insbesondere der Transport der tiefgekühlten Ware. Doch trotz dieser Herausforderungen arbeitet „Kalte Lust“ Hand in Hand mit Spitzenköchen wie Peter Knogl, Tanja Grandits und Franck Giovannini, um immer wieder neue aufregende Sorten zu entwickeln. Der Prozess dauert je nach Rezept zwischen zwei Wochen und drei Monaten – Zeit, die sich aber auszahlt!

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In einer Welt, die immer auf der Suche nach neuen Genusserlebnissen ist, zeigt sich, wie wichtig es ist, mit der Zeit zu gehen. Verbraucher haben ein wachsendes Interesse an innovativen Geschmacksrichtungen und Formaten. Hier können Firmen wie Tetra Pak unterstützen, die globale Premiumlösungen im Bereich der Eiscremeproduktion anbieten. Sie helfen dabei, kreative Produktideen zu entwickeln und alternative Zutaten zu finden, die den aktuellen Trends entsprechen.

In dieser dynamischen Branche ist es entscheidend, dass Unternehmen wie „Kalte Lust“ nicht nur die Tradition des Eismachens bewahren, sondern auch bereit sind, sich den Herausforderungen zu stellen und neue Wege zu gehen. Die Zukunft der Glace-Manufaktur sieht vielversprechend aus, und wir dürfen gespannt sein, welche köstlichen Überraschungen uns die Gründer in den kommenden Jahren bescheren werden!