Heute ist der 9.05.2026. In der Hotelbranche gibt es immer mehr Bestrebungen, nachhaltiger zu wirtschaften. Kopenhagen hat sich in diesem Zusammenhang als leuchtendes Beispiel hervorgetan. Die dänische Hauptstadt setzt auf umweltfreundliche Mobilität und fördert den Rad- und Fußverkehr sowie den öffentlichen Nahverkehr. Das ist nicht nur gut für die Umwelt, sondern macht auch das Stadtleben lebendiger. Und inmitten dieser grünen Oase stehen die Guldsmeden Hotels, die seit 1999 eine gelungene Kombination aus Gastfreundschaft und ökologischer Verantwortung bieten.

Kürzlich war eine Recherchereise von Elektroauto-News in zwei dieser Hotels: Manon les Suites und Bryggen Guldsmeden. Beide Häuser bieten ihren Gästen nicht nur einen Platz zum Übernachten, sondern auch ein durchdachtes Konzept zur Nachhaltigkeit. Guldsmeden Hotels betreiben insgesamt 11 Häuser in 6 Ländern, darunter auch das Lulu Guldsmeden in Berlin, das ebenfalls nach denselben strengen Nachhaltigkeitskriterien arbeitet. Ein Blick auf die Nachhaltigkeitsarbeit der Guldsmeden Hotels offenbart, dass sie seit 2021 systematisch Daten über ihren Verbrauch – Strom, Wärme, Wasser und Abfall – erfassen. Unterstützt wird dieses Vorhaben durch die Plattform Klappir, die diese Informationen nach klaren Reporting-Standards klassifiziert.

Messbare Erfolge und Herausforderungen

Die Ergebnisse sind beeindruckend: Der ESG-Bericht für 2024/2025 zeigt, dass die CO2-Emissionen pro Übernachtung in den verschiedenen Guldsmeden-Hotels stark variieren. Bryggen Guldsmeden hat mit 9,08 kg CO2-Äquivalent die niedrigsten Emissionen, während Manon les Suites aufgrund des Pools und Spas mit 28,21 kg deutlich darüber liegt. Die Tatsache, dass seit 2007 Grünstrom in der Bilanz sichtbar ist, ist ein weiteres Beispiel für das Engagement der Guldsmeden Hotels. Insgesamt summieren sich die CO2-Äquivalente auf 278 Tonnen (standortbasiert) und 139 Tonnen (marktbasierend). Auch die Scope 3-Emissionen, die die gesamte Lieferkette umfassen, belaufen sich auf 10.207 Tonnen. Das ist kein Pappenstiel!

Die Wasser- und Energieverbräuche sind in den letzten Jahren ebenfalls interessant. Pro Gast liegt der Wasserverbrauch bei 164 Litern – ein Anstieg, der durch die höhere Auslastung erklärt werden kann. Der Energieverbrauch pro Gast ist mit 18,62 kWh jedoch gesunken. Die Abfalltrennung ist ein weiteres Ziel, bei dem die Guldsmeden Hotels anstreben, über 60 % bis 2030 zu erreichen. Aktuell liegt die Quote bei 39,1 %. Das Frühstück ist nicht im Preis inbegriffen, aber das Bio-Buffet für 245 DKK könnte für viele ein Highlight sein.

Ein unverwechselbares Ambiente

Die Atmosphäre in den Guldsmeden Hotels ist einzigartig. Manon les Suites bietet seinen Gästen eine Dschungel-Atmosphäre mit 87 Suiten und einem funktionalen Mülltrennsystem. Das Restaurant dort legt einen beeindruckenden Wert auf Bio-Produkte – 99 % der Zutaten sind biologisch. Bryggen Guldsmeden hingegen zeigt sich im nüchternen urbanen Stil mit 211 Zimmern und einer Trust-Me-Bar, die Snacks anbietet. Zudem wird hier mit Wasserrecycling-Technologie in den Duschen gearbeitet. Nachhaltigkeit wird hier nicht inszeniert, sondern ist Teil des täglichen Lebens.

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Es ist faszinierend zu sehen, wie Hotels wie die Guldsmeden Hotels die Verantwortung für die Umwelt ernst nehmen und gleichzeitig ihren Gästen ein unvergessliches Erlebnis bieten. In einer Welt, in der Nachhaltigkeit immer wichtiger wird, sind solche Initiativen nicht nur wünschenswert, sondern notwendig. Die Branche wird durch solche Vorreiter weiter angetrieben und zeigt, dass auch im Tourismus ein Umdenken stattfinden kann. Vielleicht wird Kopenhagen eines Tages nicht nur für seine Radwege, sondern auch für seine nachhaltigen Hotels bekannt sein. Und das wäre doch einfach nur großartig!