Heute ist der 15.05.2026 und ich habe gerade einen spannenden Podcast gehört, der mich echt gefesselt hat. Carsten Puschmann hat in seiner Show „How to Hack“ mit Daniel Müller, dem CEO der Motel One Group, über die Erfolgsgeschichte dieses Familienunternehmens gesprochen. Man muss sich mal vorstellen: Über 100 Hotels, ein Jahresumsatz von mehr als einer Milliarde Euro. Das ist nicht einfach nur eine Zahl – das ist ein Statement in der Hotellerie! Das Motto „Viel Design für wenig Geld“ zieht sich wie ein roter Faden durch die Philosophie von Motel One und hat ihnen definitiv einen Platz in der ersten Reihe der Budget-Design-Hotellerie gesichert.
Ursprünglich als Autobahn-Motel gestartet, hat sich die Marke seit 2007 neu erfunden und setzt nun auf zentrale Lagen in den Innenstädten. Die Gästezufriedenheit? Die liegt im Schnitt bei 9 von 10 Punkten – das ist keine kleine Hausnummer! Im Gespräch betont Müller, dass die Qualität in der Hotellerie nicht an der Sterneanzahl zu messen ist, sondern am Mindset der Mitarbeitenden. Das ist eine erfrischende Sichtweise, die den Druck der Sterne-Hierarchien aufbricht.
Erfolgreicher Generationenwechsel und Expansion
Der Generationenwechsel im Familienunternehmen verlief reibungslos. Vom Gründer Dieter Müller übernahm sein Sohn Daniel die Führung – und das mit einem klaren Plan: Die internationale Expansion. Motel One hat mittlerweile 104 Hotels mit rund 29.300 Zimmern in 13 Ländern. Der Weg führt sie weiter in europäische Metropolen und sogar nach New York und Miami. Die Eröffnung eines neuen Standorts in Lissabon steht für 2026 auf der Agenda. Ich kann mir gut vorstellen, wie die Sonne dort auf die individuellen Lobbys strahlt, die oft mit lokalem Bezug gestaltet sind.
Ein weiterer Punkt, der mir im Podcast aufgefallen ist, ist die Nutzung von KI und Digitalisierung. Damit wollen sie die Effizienz beim Reservieren steigern – das klingt nach einer spannenden Zukunft für die Branche. Und nicht zu vergessen: Das Loyalitätsprogramm „beOne“ hat bereits über zwei Millionen Mitglieder. Da fragt man sich doch, wie viel mehr Motel One noch erreichen kann, wenn man bedenkt, dass sie im Geschäftsjahr 2025 erstmalig über 1 Milliarde Euro Umsatz erzielt haben und ein Umsatzwachstum von rund 8 Prozent verzeichnen konnten. Die EBITDA-Marge von 26 Prozent spricht ebenfalls für die solide Finanzlage des Unternehmens.
Der Schlüssel zum Erfolg: Kultur und Atmosphäre
Was Motel One von anderen abhebt? Die klare Abgrenzung durch Design, hohe Schlafqualität und ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis. Es wird auf hochwertige Betten und Schallschutz geachtet, während man auf kostenintensive Zusatzleistungen verzichtet. Das sorgt für eine erwartbare und gleichzeitig angenehme Atmosphäre. Jede Lobby hat ihren eigenen Charakter – das macht den Aufenthalt einfach ein Stückchen persönlicher. Und das sorgt auch für die hohe Gästezufriedenheit, die sich in den vielen Auszeichnungen wie den Red Dot Awards widerspiegelt.
Es ist spannend zu beobachten, wie sich die Hotellerie verändert. Motel One hat es geschafft, sich in einem hart umkämpften Markt zu behaupten und gleichzeitig einen klaren Fokus auf das Budget-Design-Segment zu legen. Wer hätte gedacht, dass ein einfaches Motel so viel mehr sein kann? Ich bin auf jeden Fall gespannt, was die Zukunft für diese aufregende Marke bringen wird.