Im Hotel Hafen Hamburg und im Empire Riverside Hotel wird gerade eine ganz besondere Initiative ins Leben gerufen – und das nicht ohne Grund. Anlässlich des 25-jährigen Dienstjubiläums von Askin Kartal und Pile Mandic, die als Night Auditors in der ersten Reihe stehen, wird ein neues Angebot zur Unterstützung der psychischen Gesundheit der Mitarbeiter eingeführt. Hierbei kooperiert man mit dem renommierten Fürstenberg Institut. Eine wertvolle Sache, denn in einer Branche, die unter enormen Fluktuationsraten von 60 bis 70 Prozent leidet, ist es wichtiger denn je, sich um die Menschen zu kümmern, die das Rückgrat der Hotellerie bilden.

Die Mitarbeiter können nun von kostenfreien und vertraulichen Beratungen profitieren, die sowohl berufliche als auch private Themen abdecken. Ob es um Gesundheit, familiäre Herausforderungen oder finanzielle Sorgen geht – hier finden die Beschäftigten einen sicheren Raum für ihre Anliegen, ohne dass der Arbeitgeber involviert wird. Das ist es, was moderne Arbeitsplatzkultur ausmacht: Wertschätzung und Unterstützung. Es zeigt sich, dass, wenn man in die Entwicklung der Mitarbeiter investiert, diese auch länger bleiben wollen. Laut einer Umfrage würden 94 Prozent der Befragten gerne im Unternehmen bleiben, wenn sie sich weiterentwickeln können.

Viel mehr als ein Arbeitsplatz

Kartal beschreibt das Hotel als mehr als nur einen Arbeitsplatz, es ist ein Ort, an dem Respekt und Wertschätzung gelebt werden. Mandic, der einst als Page begann und sich im Unternehmen hochgearbeitet hat, teilt diese positive Sichtweise. In einer Zeit, in der die Fluktuation in der Branche so hoch ist wie noch nie – während der Corona-Pandemie haben über 325.000 Fachkräfte die Hotellerie verlassen – ist es essenziell, den Menschen hinter den Uniformen ein Gesicht zu geben.

Die Herausforderungen sind enorm. Das Hotelgewerbe in Deutschland kämpft mit einer existenzbedrohenden Personalkrise. Aktuell sind rund 40 Prozent aller Stellen unbesetzt. Der Druck ist groß, und laut den neuesten Statistiken kostet die Fluktuation im Gastgewerbe jährlich über 600 Millionen Euro. Die Umfrage zeigt zudem, dass 88 Prozent der Mitarbeiter regelmäßig unter Stresssymptomen leiden. Lange Arbeitszeiten, unregelmäßige Schichten und oft eine magere Bezahlung sind die Hauptgründe für die hohe Fluktuation. Und ehrlich gesagt, wer möchte schon in einem Job bleiben, der einem das Leben schwer macht?

Neue Wege in der Mitarbeiterbindung

Um dem entgegenzuwirken, sind innovative Ansätze gefragt. Die Einführung von Mental-Health-Coaching ist nur eine der Maßnahmen, die die beiden Hotels ergreifen. Darüber hinaus gibt es kostenlose Verpflegung in Mitarbeiterrestaurants, Geschenke zu Geburtstagen und Weihnachten sowie regelmäßige Massagen. Das alles sind kleine, aber feine Gesten, die wertschätzende Unternehmenskultur widerspiegeln. Die Mitarbeiter sollen sich nicht nur als Nummern fühlen, sondern als Teil einer großen Familie.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Ein weiterer Aspekt, der oft übersehen wird, sind die Arbeitszeitmodelle. Gerade jüngere Arbeitnehmer wünschen sich mehr Flexibilität. Eine 4-Tage-Woche wird von vielen bevorzugt, und das könnte ein Schlüssel zur Mitarbeiterbindung sein. Wenn die Dienstpläne rechtzeitig bekannt gegeben werden und die Wünsche der Mitarbeiter berücksichtigt werden, könnte das die Zufriedenheit erhöhen. Denn mal ehrlich, wer möchte nicht mehr Zeit für sich selbst und seine Lieben haben?

Die Herausforderungen in der Hotellerie sind gewaltig, doch mit einem respektvollen Umgang, innovativen Ansätzen und einem klaren Fokus auf die Bedürfnisse der Mitarbeiter könnte sich die Branche vielleicht wieder erholen. Man darf gespannt sein, wie sich die Dinge entwickeln werden!