Österreichs Herbstferien 2026: Anstieg der Hotelübernachtungen trotz zurückhaltender Ausgaben
Heute ist der 12.10.2026 und die Vorfreude auf die bevorstehenden Herbstferien in Österreich ist förmlich greifbar. Vom Dienstag, 27. Oktober, bis Samstag, 31. Oktober, haben die Österreicher*innen die Möglichkeit, sich eine Auszeit zu gönnen. Und das Beste? Mit dem Nationalfeiertag am 26. Oktober und den Feiertagen Allerheiligen und Allerseelen, die am 1. und 2. November folgen, könnten sich bis zu acht freie Tage auftun. Ein Traum für alle, die dem Alltag entfliehen möchten!
Die Österreich Werbung (ÖW) hat spannende Neuigkeiten: Sie erwartet in den Herbstferien einen Anstieg von rund 15 Prozent bei den Übernachtungen in Hotels und Ferienwohnungen im Vergleich zum Vorjahr. Besonders gefragt sind die beiden Bundesländer Tirol und Wien, die zusammen fast die Hälfte der prognostizierten Übernachtungen ausmachen. Das klingt vielversprechend für die heimische Hotellerie!
Buchungslage und Prognosen
Die Prognosen basieren auf einem Modell, das mit renommierten Institutionen wie Joanneum Research, der Universität Klagenfurt und der TU Wien entwickelt wurde. Hierbei fließen nicht nur Übernachtungsstatistiken ein, sondern auch regionale Veranstaltungen und wichtige Herkunftsmärkte. Die Rückmeldungen aus den Bundesländern sind größtenteils erfreulich und bewegen sich auf Vorjahresniveau oder sogar leicht darüber.
Ein interessantes Phänomen ist die kurzfristige Buchung, die immer häufiger beobachtet wird. Gäste scheinen spontan zu entscheiden und bleiben oft kürzer – im letzten Jahr lag die durchschnittliche Aufenthaltsdauer bei nur 3,3 Tagen. Besonders in einigen Regionen erfolgt die Buchung sogar erst etwa drei Tage vor der Anreise. Das Wetter spielt hierbei eine entscheidende Rolle: Ist die Prognose gut, wird aus einer Anfrage schnell eine Buchung!
Hotspots und Trends
Die beliebtesten Städte sind Wien, Salzburg, Innsbruck und Graz. Wenn wir uns die Ferienregionen anschauen, stechen das Ötztal, das Salzkammergut, das Thermen- und Vulkanland, das Stubaital, das Gasteinertal und die Region Schladming-Dachstein hervor. Hier ist die Nachfrage enorm, und die Buchungslage ist entsprechend angespannt. Insbesondere rund um den Nationalfeiertag, der in diesem Jahr auf einen Montag fällt, sind in vielen beliebten Ferien- und Wellnessbetrieben nur noch wenige Plätze frei.
Doch nicht alles ist Gold, was glänzt. Einige Bundesländer berichten, dass Urlauber bei ihren Ausgaben zurückhaltender sind. Die Menschen vergleichen Angebote intensiver und sparen eher bei Nebenkosten als bei der Reise selbst. Das zeigt sich besonders in der Gastronomie, wo die Ausgaben rückläufig sind. Auch bei zusätzlichen Wellnessleistungen und Zimmer-Upgrades wird oft gespart. Die Wirtschaftskammer weist darauf hin, dass gute Buchungszahlen nicht automatisch eine gute Ertragslage für die Betriebe bedeuten.
Statistiken und Marktanalysen
<pFür die, die tiefer in die Materie einsteigen wollen, bietet der Bereich österreichischer Tourismus interessante Kennzahlen und interaktive Dashboards. Hier bekommt man Einblicke in Ankünfte, Nächtigungen, Herkunftsmärkte und Unterkunftsarten. Das ÖW-Statistik-Dashboard ist ein hilfreiches Tool, um die Nachfrage flexibel zu analysieren. Auch eine österreichweite Nächtigungsprognose wurde gemeinsam mit verschiedenen Forschungseinrichtungen entwickelt. Damit können regionale Vorhersagen zu monatlichen und täglichen Nächtigungen erstellt werden.
Das WiPool Insight Tool für Regionen bietet darüber hinaus spannende Varianten, um die Entwicklung von Angebot, Nachfrage, Auslastung und Preisniveau zu verfolgen. So haben Hoteliers die Möglichkeit, ihre Strategien anzupassen und optimal auf die Wünsche der Gäste einzugehen. Die Daten beziehen sich auf alle 100 österreichischen Tourismusregionen und ermöglichen, gezielte Analysen durchzuführen.
Die kommende Herbstferienzeit verspricht also viel Potenzial für die Hotellerie in Österreich. Lassen wir uns überraschen, wie sich die Buchungslage weiter entwickelt und ob das Wetter den Urlaubsträumen der Gäste wohlgesonnen ist!
