Die Hotelfachschule Thun macht sich bereit für eine spannende Veränderung, die im Jahr 2027 ansteht. Ab diesem Zeitpunkt wird die gesamte HF-Ausbildung dort vollständig berufsbegleitend angeboten. Das heißt, Studierende können sich auf ihre Weiterbildung konzentrieren, während sie gleichzeitig im Beruf stehen und das neu erlernte Wissen direkt in ihrem Betrieb anwenden. Das ist doch eine klasse Möglichkeit, oder? Besonders für all jene, die schon im Hotelgeschäft tätig sind und ihren Aufstieg anstreben.

Die Hotelfachschule wird die einzige Einrichtung sein, die eine solche Ausrichtung verfolgt. Alle Studiengänge werden ab 2027 berufsbegleitend angeboten, darunter auch der angesehene Studiengang zum dipl. Hotelier-Gastronom HF und zur dipl. Hotelière-Gastronomin HF. Wer bereits ein eidgenössisches Fähigkeitszeugnis (EFZ) in der Tasche hat, kann in nur zweieinhalb Jahren den Abschluss erwerben. Quereinsteigende brauchen dafür dreieinhalb Jahre. Das ist zwar eine Herausforderung, doch es lohnt sich. Denn mit einem eidgenössisch anerkannten HF-Abschluss stehen die Türen zu Führungspositionen in der Hospitality-Branche weit offen.

Berufserfahrung und Theorie vereint

Die Studierenden der Hotelfachschule Thun arbeiten während ihrer Ausbildung in der Regel mit einem Pensum von 50 bis 70 Prozent. Schulleiter Raphaël Gaudart betont, wie wichtig qualifizierte Mitarbeitende im Moment sind. Das Studienmodell ist so konzipiert, dass Theorie und Praxis eng miteinander verknüpft sind. Projekte und Transferarbeiten basieren auf echten Herausforderungen aus dem Berufsalltag. Man könnte sagen, hier wird das Lernen lebendig und greifbar!

Ein ganz besonderer Aspekt der Hotelfachschule ist das hauseigene The Lab Hotel, das sich direkt auf dem Campus befindet. Mit 65 Zimmern bietet es den Studierenden die Möglichkeit, in einer realen Hospitality-Umgebung zu arbeiten und Verantwortung im operativen Betrieb zu übernehmen. Das ist wie ein Traumjob während des Studiums! Die Lernräume sind modern und farbenfroh gestaltet, angelehnt an aktuelle Hotelkonzepte. Diese Atmosphäre fördert nicht nur konzentriertes Lernen, sondern auch Teamarbeit und innovative Denkweisen.

Ein Blick über den Tellerrand

Wer sich für ein berufsbegleitendes Studium im Hotelmanagement interessiert, hat viele Möglichkeiten. Fernstudiengänge bieten überwiegend online Lernen an, während Präsenzstudiengänge feste Termine an Hochschulen haben – oft abends oder am Wochenende. Die Studieninhalte sind vielfältig und reichen von Kosten- und Leistungsrechnung über Personalmanagement bis hin zu Eventmanagement. Das ist eine breite Palette, die sowohl Branchenmitarbeiter als auch Quereinsteiger anspricht.

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Die Zugangsvoraussetzungen sind unterschiedlich, oft wird eine Hochschulzugangsberechtigung oder eine Berufsausbildung mit Berufserfahrung verlangt. Ohne Abitur steht manchmal eine Einstufungsprüfung an. Gute Englischkenntnisse sind ebenfalls häufig erforderlich. Persönliche Fähigkeiten wie analytisches Denken, Belastbarkeit und Kommunikationsgeschick spielen eine große Rolle. Wer all das mitbringt, kann nach dem Abschluss in verschiedenen Tätigkeitsfeldern arbeiten – vom Front Office über die Hoteldirektion bis hin zum Marketing.

Die Kosten für ein berufsbegleitendes Studium liegen zwischen 12.000 und 15.000 Euro, wobei die monatlichen Gebühren sich auf etwa 250 bis 500 Euro belaufen. Das ist eine Investition, die sich lohnen kann, denn die Chancen auf ein gutes Einstiegsgehalt von 2.200 bis 3.500 Euro brutto im Monat stehen nicht schlecht.

Wenn ihr also darüber nachdenkt, in die Hotelbranche einzusteigen oder euch weiterzubilden, könnte die Hotelfachschule Thun genau die richtige Adresse für euch sein. Mit einem starken Fokus auf berufsbegleitende Ausbildung und einem einzigartigen Konzept, das Theorie und Praxis verbindet, ist es ein Ort, an dem man nicht nur lernt, sondern auch wachsen kann – und das in einem Umfeld, das einem die besten Voraussetzungen bietet!