Heute ist der 13.05.2026 und es gibt Neuigkeiten aus der Welt der Hotellerie! Der Hotelverband Deutschland (IHA) hat den neuesten Branchenreport „Hotelmarkt Deutschland 2026“ veröffentlicht. Ein dicker Wälzer von rund 340 Seiten, der sich gewaschen hat! Auf Basis amtlicher Statistiken und Praxisanalysen wird die wirtschaftliche Entwicklung des Beherbergungsgewerbes für 2025 unter die Lupe genommen. Und, um es gleich vorweg zu nehmen: Die Branche zeigt Fortschritte, auch wenn das Vor-Pandemie-Niveau noch nicht ganz erreicht ist.
Ein Blick auf die Zahlen: Im Jahr 2025 zählte Deutschland insgesamt 497,4 Millionen Übernachtungen. Wow! Ein neuer Höchstwert. Doch nicht alles ist Gold, was glänzt. Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen im klassischen Beherbergungsgewerbe ist um 40,1 Prozent gestiegen. Das lässt einen schon nachdenklich werden. Trotz einer leichten Erhöhung der durchschnittlichen Zimmerauslastung um 0,9 Prozentpunkte auf 68,1 Prozent ist der durchschnittliche Netto-Zimmerpreis auf 109 Euro gefallen – ein Rückgang um 2,8 Prozent. Ja, die Branche hat es nicht leicht, und der Erlös pro verfügbarem Zimmer (RevPAR) fiel auf 74 Euro. Der IHA bezeichnet das Jahr 2025 als Phase der preisgetriebenen Konsolidierung, und es scheint, als ob die hohen Kostenstrukturen, bürokratischen Anforderungen und indexierten Mietverträge für viele Betriebe eine echte Belastung darstellen.
Wettbewerbsfähige steuerliche Bedingungen gefordert
Der IHA-Vorsitzende Otto Lindner hat klare Forderungen: wettbewerbsfähige steuerliche Bedingungen müssen her, und der Abbau von Bürokratie steht ganz oben auf der Liste. Schließlich hat Deutschland im europäischen Vergleich eine der höchsten Kostenstrukturen, während die Zimmerpreise eher als moderat gelten. Ein echter Spagat! Ab dem 1. Januar 2026 wird die Mehrwertsteuer auf Speisen in der Gastronomie auf 7 Prozent gesenkt – ein kleiner Lichtblick in dieser herausfordernden Zeit.
Die Themenschwerpunkte des Reports sind ebenfalls interessant. Regulatorische Anforderungen im Bereich Nachhaltigkeit und Entwicklungen in der Digitalisierung spielen eine zentrale Rolle. Hier tut sich viel, und die Branche zeigt sich als Innovationsmotor. Unterstützt wurde der IHA bei der Erstellung des Reports von Partnern wie Christie & Co, progros GmbH und der MKG-Group – ein starkes Netzwerk!
Die Hotellerie im Jahr 2025
Ein Blick auf die vorherige Ausgabe des Reports, der „Hotelmarkt Deutschland 2025“, zeigt, dass die deutsche Hotellerie in einem schwierigen konjunkturellen Umfeld agiert. Zwar gab es einen Anstieg bei der Zimmerauslastung, dem Durchschnittspreis und dem RevPAR im Jahr 2024, doch die realen Umsätze der klassischen Hotellerie liegen weiterhin unter dem Vorkrisenniveau. Inflation, hohe Betriebskosten und regulatorische Einschränkungen nagen an den Nerven der Hoteliers. Trotz all dieser Herausforderungen gibt es einen Funken Optimismus – der Tourismus gilt als Impulsgeber für die Wirtschaft, und das könnte der Schlüssel zu einer nachhaltigen Erholung sein.
Für IHA-Mitglieder ist der neue Report kostenfrei im Extranet erhältlich, während externe Interessenten ihn für 395 Euro erwerben können. Bildungseinrichtungen zahlen 125 Euro. Und die Vorauflagen aus den Jahren 2001-2024? Die gibt’s auf Anfrage – immer gut, wenn man etwas Vergleichbares in der Hinterhand hat.
Inmitten dieser Zahlen und Statistiken wird deutlich, dass die deutsche Hotellerie auf einem spannenden Weg ist, auch wenn die Herausforderungen nicht von der Hand zu weisen sind. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Branche in den kommenden Jahren entwickeln wird. Eines ist sicher: Die Hoteliers werden alles daran setzen, um ihren Platz im Markt zu behaupten!