Heute ist der 13.10.2026 und wir werfen einen Blick auf die aktuelle Lage im deutschen Hotelmarkt, die sich dynamisch entwickelt und immer wieder überrascht. Es gibt Neuigkeiten aus der PKF Hospitality Group, die die Hotelmarken in Deutschland unter die Lupe genommen hat. Mit Stichtag 31. März 2026 führt B&B Hotels die Liste der größten Hotelmarken an – und das nicht ohne Grund! Mit 240 Häusern, 15 mehr als im Vorjahr, bleibt diese Marke unangefochten an der Spitze und zeigt, wie lebendig das Budget-Segment ist.

Das Ranking, das die Marken nach der Anzahl ihrer Hotels und Zimmer bewertet, enthüllt auch andere spannende Entwicklungen. Best Western folgt mit 123 Häusern, Mercure mit 87 und Premier Inn, das mit 68 Hotels auf einen beeindruckenden vierten Platz aufsteigt. Neu im Spiel ist Garner, ein Rebranding ehemaliger Novum- und Select-Hotels, das gleich mit 41 Häusern und 2.338 Zimmern ins Ranking einsteigt. Ein klarer Beweis dafür, dass der Markt sich ständig wandelt!

Wachstum und Rückgänge im Hotelmarkt

Im Gesamten hat das Economy-Segment, das besonders im Fokus steht, in den letzten Jahren ein bemerkenswertes Wachstum erfahren. Es gewann gegenüber dem Vorjahr 44 Hotels hinzu. Zu den Hauptakteuren gehören Garner, das mit 23 neuen Häusern auftrumpft, sowie Coffee Fellows Hotels und Premier Inn, die ebenfalls Zuwächse verzeichnen. Der Aufstieg von Premier Inn ist besonders beeindruckend: In einem Fünfjahresvergleich hat sich die Anzahl der Hotels von 36 auf 68 erhöht – ein Plus von 89 Prozent!

Allerdings gibt es auch einige Schattenseiten. Best Western hat mit einem Rückgang von neun Häusern zu kämpfen, ebenso wie Intercityhotel und NH Hotels, die ihre Portfolios verkleinern mussten. Wenn wir uns die Zimmerzahlen anschauen, führt B&B Hotels weiterhin mit 24.731 Zimmern, gefolgt von Motel One mit 18.239 und Best Western mit 12.761. Ein bisschen bitter ist, dass das Midscale-Segment trotz seines größten Marktanteils von 34,5 Prozent auch Rückgänge bei den Zimmerzahlen verzeichnet hat.

Ein Blick in die Zukunft

Die Zukunft des Hotelmarktes bleibt spannend. Laut dem neuesten IHA-Report steigt die Zimmerauslastung auf 68,1 Prozent, während der Netto-Zimmerpreis leicht auf 109 Euro sinkt. Dennoch ist die Anzahl der Übernachtungen mit 497,4 Millionen auf einem neuen Höchststand, was eine gewisse Hoffnung auf positive Entwicklungen gibt. Allerdings müssen wir auch die steigenden Unternehmensinsolvenzen im klassischen Beherbergungsgewerbe im Auge behalten. Diese stiegen um 40,1 Prozent und liegen damit deutlich über dem Vorkrisenniveau.

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Generell zeigt sich der deutsche Hotelmarkt weiterhin dynamisch, insbesondere im Budget- und Economy-Segment. Die PKF Hospitality Group ist hier ein wichtiger Akteur, der mit rund 100 Beratern in 20 Büros weltweit umfassende Dienstleistungen anbietet, von Machbarkeitsstudien bis hin zu strategischer Beratung. Die Entwicklungen sind also spannend, und wir dürfen gespannt sein, was die kommenden Jahre bringen werden.