Am 9. Oktober 2026 war es endlich so weit: Das Hotel Bristol Berlin am Kurfürstendamm öffnete die Türen zu seiner neuen Brasserie „Flaneur“. Ein Name, der nicht nur zum Schlemmen, sondern auch zum Verweilen einlädt – ganz im Sinne des Flaneurs, der ohne Eile durch die Stadt schlendert. Dies ist nicht einfach nur eine Neueröffnung, sondern ein entscheidender Schritt in der Neupositionierung des Hotels, das seit Juli 2026 als erstes deutsches Mitglied der Vignette Collection von IHG Hotels & Resorts glänzt.

General Managerin Mareke Watson hat sich zum Ziel gesetzt, die Geschichte des Hauses zu bewahren und sie für die Gäste sowie die Berlinerinnen und Berliner erlebbar zu machen. Ein ehrgeiziges Vorhaben! Die gastronomische Tradition des Standorts blickt auf eine lange Vergangenheit zurück, die bis ins Jahr 1918 reicht. Damals eröffnete Richard Unger, Schwiegersohn von Berthold Kempinski, an der Ecke Kurfürstendamm/Fasanenstraße ein Restaurant, das schnell zum gesellschaftlichen Treffpunkt avancierte. Nach der Hoteleröffnung 1952 setzte sich die Tradition mit dem „Kempinski Grill“ fort, der später unter dem Namen „Bristol Grill“ bekannt wurde. In den 1970er-Jahren erlangte der Grill sogar einen Michelin-Stern! Was für eine Zeit!

Ein Hauch von Berliner Eleganz

Das Design der Brasserie „Flaneur“ nimmt Bezug auf die charakteristische Atmosphäre der Berliner City West. Petrol-, Kupfer- und Erdtöne, gepaart mit eleganten Art-déco-Elementen und luxuriösen Samt- sowie reflektierenden Oberflächen, schaffen eine einladende und stilvolle Umgebung. Mit 120 Plätzen im Innenraum und zusätzlich 86 weiteren auf der Terrasse am Kurfürstendamm bietet die Brasserie ausreichend Raum für gesellige Abende und kulinarische Entdeckungsreisen.

Küchenchef Catalin Ghinea, der zuvor im renommierten Londoner „Bibendum“ und im New Yorker „Eleven Madison Park“ tätig war, kombiniert klassische Gerichte mit internationalen Einflüssen. Auf der Speisekarte finden sich Köstlichkeiten wie Salade Niçoise und Steak au Poivre. Und als Signature Dish serviert er „Dreierlei Fasan“, eine Hommage an die Fasanenstraße. Besonders praktisch: Viele Gerichte sind auch als halbe Portionen erhältlich – ideal für alle, die sich durch die Vielfalt der Speisen schlemmen möchten!

Modernisierung und Tradition

Die Brasserie ist Teil einer umfassenden Modernisierung des gesamten Hotels, das von dem Eigentümer Aroundtown initiiert wurde. Die 303 Zimmer und Suiten sowie die öffentlichen Bereiche erstrahlen in neuem Glanz, während prägende architektonische Elemente des Hauses restauriert wurden. Diese Renovierung ist nicht nur ein ästhetischer Wandel, sondern auch ein Schritt, um die Wettbewerbsfähigkeit des Bristol Berlin zu stärken und die Lage am Kurfürstendamm optimal zu nutzen. Bis Ende 2026 sollen die letzten Arbeiten abgeschlossen sein.

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Das Bristol Berlin, das seit 1952 in Betrieb ist, bietet seinen Gästen nicht nur 303 Zimmer und Suiten, sondern auch ein Restaurant, einen Innenpool, ein Fitnessstudio und verschiedene Veranstaltungsflächen. Die Lobby wurde zudem umgestaltet und lädt nun mit zusätzlichen Sitzmöglichkeiten, ruhigen Coworkingbereichen und einer Weinbar zum Verweilen ein. Über die Plattform ATworld haben Gäste die Möglichkeit, Arbeits- und Meetingräume zu buchen. Alles in allem wird das Hotel zu einem modernen Treffpunkt inmitten des pulsierenden Lebens am Kurfürstendamm.