Das Comeback des ICC: Berlins Kulturjuwel erstrahlt im neuen Glanz
Heute ist der 25.06.2026. In Berlin tut sich da was – und das nicht zu knapp! Das ICC, das einstige Juwel der Hauptstadt, hat lange Zeit im Schatten seines eigenen Ruhms gestanden, umgeben von der melancholischen Aura eines „Lost Place“. Doch nun gibt es frischen Wind. Der Berliner Senat hat beschlossen, das ICC zu einem Hotspot für Kultur und Kreativwirtschaft zu machen. Das klingt doch schon mal vielversprechend, oder?
Geplant ist, dass eine Gruppe ein Kongresshotel direkt an das denkmalgeschützte ICC anbaut. Das neue Hotel soll das 1979 eröffnete ICC überragen und damit einen eindrucksvollen Blickfang abgeben. Und das ist noch nicht alles! Im Norden, jenseits der Neuen Kantstraße, wird ein weiteres Gebäude mit Büros, Wohnungen und einem Hotel in die Höhe wachsen – fast 100 Meter hoch! Die Kosten für die beiden Hotels werden auf jeweils 150 bis 200 Millionen Euro geschätzt. Und die Sanierung des Hauptgebäudes? Die könnte mehr als 400 Millionen Euro kosten. Wow, das sind Dimensionen!
Kunst, Kultur und ein bisschen Chaos
Die Planer haben sich wirklich etwas einfallen lassen! Neben den Hotels soll das ICC auch ein Ort für Kunst, Kultur, Gastronomie, Forschung und sogar ein Museum werden. Das klingt nach einem bunten Mix, der das Herz der Stadt wieder zum Schlagen bringt. Fensterflächen im Kopfbau des ICC sollen vergrößert werden – die Aussicht wird sicher der Hammer!
Projektpartner wie die Coloured Fields GmbH, Arup Deutschland GmbH, Graft-Architektengesellschaft und MIB AG sind mit an Bord. Sie alle bringen ihre Expertise ein, um das ICC wieder zum Leben zu erwecken. Aber – und das ist ein großes Aber – es gibt noch kein fertiges Finanzierungskonzept. Das Land bringt kein Geld mit, und die Grünen im Abgeordnetenhaus sind alles andere als begeistert über die Verzögerungen bei der Vergabe.
Die Zukunft sieht vielversprechend aus
Der Regierende Bürgermeister Kai Wegner (CDU) sieht die Pläne als „echte Perspektive“ nach Jahren des Stillstands. Das ICC hat immerhin 80 Säle mit insgesamt 14.500 Sitzplätzen und ist seit 2019 unter Denkmalschutz. Der Stillstand kostet jährlich rund zwei Millionen Euro an Unterhalt. Und das ist nur ein Tropfen auf den heißen Stein! Die Philharmonie könnte übrigens vorübergehend im ICC untergebracht werden, während sie saniert wird. Eine Lösung, die für alle Seiten interessant sein könnte.
In einem größeren Kontext betrachtet, spielt die Kultur- und Kreativwirtschaft eine entscheidende Rolle für die Volkswirtschaft. 2023 erwirtschaftete diese Branche einen Umsatz von 204,6 Milliarden Euro, was 2,2 Prozent des Umsatzvolumens der deutschen Wirtschaft entspricht. Rund zwei Millionen Menschen sind in diesem Sektor beschäftigt und tragen maßgeblich zur Gesamtleistung bei. Das zeigt, wie wichtig es ist, solche Projekte wie das am ICC voranzutreiben. Ein florierendes Kulturleben bringt nicht nur Touristen an, sondern belebt auch die lokale Wirtschaft – und das ist dringend nötig!
