Wenn wir über die digitale Welt sprechen, wird schnell klar: Sie ist ein zweischneidiges Schwert. Das weiß auch die Servicestelle Kinder- und Jugendschutz, die in Zusammenarbeit mit der AOK Sachsen-Anhalt an einem brandaktuellen Thema arbeitet – Cybermobbing. Eltern von Kindern im Alter von 12 bis 16 Jahren sind eingeladen, an einer kostenfreien Online-Informationsveranstaltung teilzunehmen. Hier geht’s nicht nur um die Gefahren, sondern auch um die Chancen, die die Medienwelt bieten kann. Schließlich nutzen Kinder und Jugendliche Medien nicht einfach nur – sie leben sie.

Die Veranstaltung bietet Familien die Möglichkeit, Einblicke in das Thema (Cyber)Mobbing zu gewinnen. Dabei werden nicht nur die Risiken beleuchtet, sondern auch Tipps gegeben, wie Eltern ihre Kinder im Umgang mit digitalen Medien besser unterstützen können. Das ist wichtig, denn Cybermobbing betrifft nicht nur die Betroffenen, sondern auch die Akteure und Mitläufer. Die Anmeldung erfolgt ganz unkompliziert über www.medientreff-zone.de. Und das Beste daran: Es sind noch weitere Online-Eltern-Kind-Abende geplant, die sich mit Themen wie digitale Spiele, exzessive Mediennutzung und sogar Hass im Klassenchat beschäftigen.

Medienkompetenz als Schlüssel

Ein tiefes Verständnis für die Medienwelt ist heute unerlässlich. Und das wissen auch die Fachkräfte, die seit fast 20 Jahren im Bereich Coaching, Training und Weiterbildung tätig sind. Das Studium in den Niederlanden hat ihnen dabei geholfen, ihre Expertise weiter zu vertiefen. Die zertifizierte Mediatorin (BM) hat sich darauf spezialisiert, Teams und Privatpersonen durch herausfordernde Situationen zu begleiten. Ihr Ziel? Konflikte fair austragen und die positive Kraft solcher Auseinandersetzungen zu nutzen. Ein Anliegen, das auch in den digitalen Workshops, die seit 2020 fester Bestandteil vieler Branchen sind, zum Tragen kommt.

Coaching zur Unterscheidung zwischen digitaler und Präsenz-Wissensvermittlung ist ein weiterer Baustein in diesem spannenden Puzzle. Die digitalen Workshops fördern nicht nur die Wissensvermittlung für Medientrainer*innen und Lehrkräfte, sondern helfen auch dabei, individuelle Konzepte und Arbeitsweisen zu entwickeln, die das Wohlbefinden der Teilnehmenden in den Mittelpunkt stellen.

Fachkräfte im Fokus

Ein besonders spannendes Angebot ist die Zusatzqualifikation „Clemenshilft!“, die in Zusammenarbeit mit der AKADEMIE EiGEN-SiNN gGmbH und ISS e.V. Frankfurt a.M. angeboten wird. Ab November 2025 bis Mai 2026 können Fachkräfte lernen, wie sie die Auswirkungen von sozialen Medien auf Jugendliche besser verstehen und begleiten können. Themen wie Medienabhängigkeit, Fake News und Cybermobbing stehen auf der Agenda. Die Fortbildung wird in einem praxisnahen Online-Format durchgeführt und bietet eine wissenschaftliche Begleitung durch ISS e.V. Auch diese Fortbildung zielt darauf ab, Fachkräfte in ihrer Rolle zu stärken und sie für die Herausforderungen im digitalen Alltag zu rüsten.

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Wer sich für solch wichtige Themen interessiert oder aktiv mitarbeiten möchte, findet alle Informationen auf den jeweiligen Webseiten. Das Engagement, das hier gezeigt wird, ist ein wichtiger Schritt, um Kinder und Jugendliche sicher und kompetent in der digitalen Welt zu begleiten.