Die Vorfreude auf die Fußball-Weltmeisterschaft in Nordamerika ist in vollem Gange, und die Gastronomen in Hessen sind voller Hoffnung auf zusätzliche Umsätze. Ein bisschen Aufregung schwingt mit, denn die WM beginnt am 11. Juni und die deutsche Nationalmannschaft hat sich das Ziel gesetzt, ihren fünften Titel zu holen. Das erste Spiel? Gegen Curaçao um 19:00 Uhr, gefolgt von weiteren Partien um 22:00 Uhr. Das sind die Anstoßzeiten, die die Stimmung in den Kneipen und Restaurants anheizen werden!
Gisbert Kern, Hauptgeschäftsführer des Branchenverbandes Dehoga Hessen, hat bereits angekündigt, dass viele Betriebe, die in der Vergangenheit Public Screening angeboten haben, dies auch in diesem Jahr wieder planen. Besondere Speisekarten und Angebote werden in den Schaufenstern prangen. Das ist doch eine tolle Gelegenheit, um die Gäste bei einem kühlen Bier und einem herzhaften Snack zusammenzubringen. Aber da gibt es auch Bedenken. Die späten Anstoßzeiten könnten die Gästezahlen beeinflussen. Vor allem, wenn es keine deutschen Spiele gibt – wird das Publikum dann die Lust verlieren? Ein großes Fragezeichen steht im Raum.
Hürden und Chancen für die Gastronomen
Ebenfalls nicht zu vergessen sind die hohen Aufwände, die durch zusätzliche GEMA-Gebühren und die Beachtung von Urheberrechten entstehen. Wer das Public Viewing richtig umsetzen möchte, muss sich also schon vorher um die rechtlichen Aspekte kümmern. Das kann schon mal ganz schön knifflig werden. Aber hey, wer nicht wagt, der nicht gewinnt – und die Hoffnung auf zusätzlichen Umsatz bleibt bestehen!
Die WM in Nordamerika wird nicht nur für die Fans ein Erlebnis, sondern auch für die Gastronomie. Die Möglichkeit, durch Public Viewing Umsatz zu steigern, ist verlockend. Allerdings müssen die Gastronomen sich auf viele Details konzentrieren: Genehmigungen einholen, GEMA-Kosten kalkulieren und das richtige technische Equipment bereitstellen. Hochwertige Beamer und PA-Anlagen sind ein Muss, um die Spiele auch wirklich gut übertragen zu können. Wer das nicht beachtet, könnte die Zuschauer schnell verlieren.
Vorbereitung ist alles!
Die Planung sollte also frühzeitig beginnen. Genehmigungen für temporäre Außenflächen müssen mindestens sechs bis acht Wochen im Voraus beantragt werden – und die Gebühren variieren zwischen 50 und 300 Euro. Dazu kommen weitere Kosten, die je nach Veranstaltungsgröße zwischen 200 und 5.000 Euro liegen können. Ein Sicherheitskonzept kann erforderlich sein, vor allem bei größeren Events ab 200 Personen. Man möchte ja schließlich kein Chaos verursachen!
Die Zeitverschiebung zur WM 2026 wird zudem spannende Anstoßzeiten zwischen 17 und 24 Uhr mit sich bringen. Das könnte bedeuten, dass die Öffnungszeiten der Betriebe angepasst werden müssen. Ein bisschen Flexibilität ist also gefragt, um den Gästen die besten Fußballmomente zu bieten. Und nicht zu vergessen: Eine durchdachte Personalplanung ist entscheidend! Mindestens 30% mehr Personal als an normalen Abenden werden empfohlen, um den Ansturm der Gäste bewältigen zu können.
Marketing ist ebenfalls wichtig. Ein gut gepflegtes Google Unternehmensprofil, aktive Social Media-Präsenz und Kooperationen mit lokalen Vereinen können helfen, die Gäste anzulocken. Attraktive WM-Specials, die die Preisgestaltung stabil halten, sorgen dafür, dass die Kasse klingelt. Und nach dem Turnier? Da sollte man die Erfahrungen dokumentieren und Feedback von den Gästen einholen – denn aus Fehlern lernt man bekanntlich am besten.
Die WM wird also ein spannendes Event für die Gastronomie in Hessen. Mit einer guten Vorbereitung, einer Prise Kreativität und einem Hauch von Fußballbegeisterung können die Gastronomen die Herausforderungen meistern und ihre Gäste in Feierlaune versetzen. Auf eine spannende WM!