Heute ist der 27.10.2026 und es gibt Neuigkeiten, die speziell für alle im Hotelgewerbe von Bedeutung sind! Ein aktueller Bericht des Sicherheitsunternehmens Norton hat die Alarmglocken läuten lassen. Weltweit wurden 350 Hotels und Ferienunterkünfte in 50 Ländern als mutmaßliche Opfer von Hacking identifiziert. Und das Besondere daran? 49 dieser betroffenen Unterkünfte sind in Deutschland. Man fragt sich, was da genau los ist und wie wir uns schützen können.

Die Angreifer haben es auf eine perfide Betrugsmasche abgesehen, die als „Reservation Hijacking“ bekannt ist. Hierbei erhalten Gäste Buchungsbestätigungen, die auf den ersten Blick absolut legitim erscheinen – mit dem richtigen Namen der Unterkunft und passenden Reisedaten. Doch der Haken dabei: Die Zahlungen landen nicht bei den Hotels, sondern in den Taschen der Betrüger. Über Kommunikationskanäle wie SMS, WhatsApp und E-Mail wird die Masche ausgeführt, was die Sache noch komplizierter macht.

Was sagt die Branche?

Booking.com hat bereits im April 2026 seine Kunden informiert, dass Unbefugte auf Buchungsinformationen zugreifen konnten. Die betroffenen Daten umfassen Namen, Telefonnummern, E-Mail-Adressen und Buchungsdetails. Die Situation ist nicht nur für die Betrüger ein gefundenes Fressen, sondern auch für die betroffenen Hotels und ihre Gäste äußerst besorgniserregend. Laut Norton sind besonders kleine Pensionen, Ferienwohnungen und größere Hotels betroffen. Ein echtes Dilemma, das niemand auf dem Schirm hatte!

Interessanterweise hat die europäische Polizeibehörde Europol bereits von Norton Informationen über die Vorfälle erhalten. Doch währenddessen bleibt das Verbraucherschutzforum Berlin skeptisch und hält die Hackerangriffe nicht für belegt. Sie betonen, dass aus den Zahlen nicht geschlossen werden könne, dass deutsche Hotels generell häufiger Opfer von Cyberangriffen sind. Da wird es wirklich spannend, wie sich die Situation weiter entwickeln wird.

Die EU hat ein Auge auf Booking.com

Und als ob das nicht genug wäre, gibt es auch noch Neuigkeiten von der EU-Kommission. Sie ermittelt gegen Booking.com wegen möglicher Verstöße gegen den Digital Services Act (DSA). Im Fokus stehen gefälschte Hotel- und Ferienwohnungsanzeigen, die entweder nicht existieren oder nicht dem angegebenen Anbieter gehören. Auch mögliche Phishing-Angriffe über die Plattform werden unter die Lupe genommen. Da fragt man sich, wie sicher unsere Daten tatsächlich sind.

Nach ersten vorläufigen Untersuchungen könnte es sein, dass Booking.com die Anforderungen des DSA nicht erfüllt. Das Unternehmen selbst meldet einen Anstieg der Betrugsfälle um satte 500 Prozent – und das allein im ersten Halbjahr 2026. Dabei gingen 1.072 Betrugsmeldungen bei der EU-Kommission ein, mit einem geschätzten Schaden von 82.000 Euro! Das sind Zahlen, die einen aufhorchen lassen.

In der Zwischenzeit hat Booking.com angekündigt, konstruktiv mit der EU-Kommission zusammenzuarbeiten. Möglicherweise wird es Änderungen geben, um einer Geldbuße von bis zu sechs Prozent des weltweiten Jahresumsatzes zu entkommen. Eine interessante Wendung! Die Behörde prüft zudem, wie Reservierungs- und Gästedaten an Unterkunftsbetreiber weitergegeben werden und ob die Nachrichtenfunktion vor Datenmissbrauch schützt. Das klingt alles nach einem großen Puzzle, das es zu lösen gilt.

In dieser turbulenten Zeit bleibt zu hoffen, dass sowohl Hotels als auch Gäste bald wieder sicherer reisen können. Denn am Ende des Tages wollen wir doch alle nur entspannen und die schönen Seiten des Lebens genießen – ohne uns um solche Sorgen kümmern zu müssen.