Heute, am 7. September 2026, blicken wir auf den europäischen Hotelinvestmentmarkt und stellen fest, dass sich die Szene in den ersten sechs Monaten des Jahres 2026 durchaus bewegt hat. Ein Volumen von 11,7 Milliarden Euro an Hoteltransaktionen ist eine Zahl, die ins Auge sticht. Doch ganz so rosig ist die Lage nicht – im Vergleich zum Vorjahr gab es einen Rückgang um 9,5 Prozent. Merkwürdigerweise liegt das Volumen jedoch 20 Prozent über dem Zehnjahresschnitt für ein erstes Halbjahr. Wie ein starkes Herz, das ab und an stolpert.

In Deutschland wurden in diesem Zeitraum 603 Millionen Euro investiert, was einem Rückgang von 46 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht – also eher eine schmerzhafte Pille für unsere heimischen Märkte. Und während in anderen Ländern wie dem Vereinigten Königreich 3,22 Milliarden Euro und in Spanien 2,66 Milliarden Euro investiert wurden, bleibt Deutschland auf Platz fünf. Es ist schon fast eine ironische Wendung, wenn man bedenkt, dass die Hälfte des investierten Kapitals in die „Upper Upscale“ und „Upscale“ Hotels fließt. Ein ganz klarer Trend ist die Zunahme großvolumiger Transaktionen: Deals über 100 Millionen Euro stiegen um 30 Prozent! Das macht einen echt neugierig, was da noch auf uns zukommt.

Marktbewegungen und Transaktionen

Schaut man sich die großen Deals an, so hebt sich der Verkauf eines Portfolios von 11 Objekten von Aroundtown an Ironstone Group und Ogilvy Capital hervor. Das sind doch gleich mal 11 Gründe mehr, warum wir aufmerken sollten! In London, dem aktivsten Hotelinvestmentmarkt Europas, wurden 2,3 Milliarden Euro aus 24 Immobilien gehandelt. Und die Metropolen Paris, Wien und Madrid sind ebenfalls stark im Rennen. Man kann sagen, der Markt hat seinen eigenen Puls, und der schlägt stark für die großen Städte.

Apropos große Transaktionen: Der Verkauf des Pullman Paris Tour Eiffel und die Übernahme des Westminster Curio Collection Hotels in London durch Riu Hotels & Resorts sind echte Brocken, die das Interesse der Investoren wecken. Auch das Park Hyatt Wien wechselte aus der Insolvenzmasse der Signa Group in den Besitz eines Privatinvestors. Diese großen Einzelkäufe zeigen, dass der Markt immer noch Potenzial hat, trotz der Rückgänge.

Ein interessanter Trend, den wir nicht ignorieren sollten, ist das enorme Wachstum des transaktionsvolumens asiatischer Investoren – ein Anstieg um 500 Prozent! Das gleicht die Rückgänge aus der amerikanischen Region, die um 87 Prozent gefallen ist, ganz gut aus. Es ist fast schon faszinierend zu sehen, wie die geopolitischen Veränderungen und die Neubewertung der Investmentstrategien den Markt beeinflussen. Wer hätte gedacht, dass sich der Wind so schnell drehen könnte?

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Die Stimmung auf dem Markt

Die Stimmung unter den Investoren scheint sich jedoch zu bessern. Das Vertrauen im europäischen Beherbergungssektor ist gestiegen, und die Zahlen sprechen für sich: Über 27 Milliarden Euro wurden im Jahr 2025 bewegt, das ist der höchste Wert seit 2019! Über 1.050 Hotels mit rund 133.400 Zimmern haben den Besitzer gewechselt. Das zeigt, dass sich die Märkte stabilisieren und das Interesse an europäischen Hotelportfolios zurückkehrt.

Die aktivsten Märkte sind nach wie vor das Vereinigte Königreich, Spanien und Frankreich, die zusammen fast die Hälfte aller europäischen Aktivitäten ausmachen. Der Zuwachs in Spanien ist bemerkenswert – von 1,4 Milliarden Euro auf 4,24 Milliarden Euro. Das sind echte Wachstumsmärkte! Und Dänemark? Ein unglaublicher Anstieg um 660 Prozent auf 831 Millionen Euro! Wahnsinn, oder?

Die Ursachen für diese Marktdynamik sind vielfältig. Die operative Leistung der Hotels hat sich verbessert, besonders in Ost- und Südeuropa. Und das Umfeld für Kredite ist vorteilhafter geworden. Viele Investoren haben ihre Strategien überdacht und planen, vermehrt Kapital in den Markt zu pumpen. Es gibt eine breite Palette an Käufergruppen, von wertsteigerungsorientierten Akteuren bis hin zu klassischen Kernkapital-Anlegern. Die Vielfalt an Kapitalquellen wird die Dynamik in diesem Jahr mit Sicherheit stützen.