Hotelinvestments im Aufwind: Warum Spanien und spezialisierte Konzepte die Zukunft prägen
Heute ist der 15.06.2026, und es gibt spannende Neuigkeiten aus der Welt der Hotelimmobilien! Trotz der hohen Finanzierungskosten und der allgemeinen wirtschaftlichen Unsicherheiten bleibt der Sektor für Investoren äußerst attraktiv. Eine aktuelle Trendumfrage von mrp hotels, durchgeführt zwischen dem 15. April und 21. Mai 2026, zeigt, dass 69 Prozent der 42 befragten Vertreter aus der Hotel- und Immobilienbranche Hotelinvestments eine hohe oder sogar sehr hohe Bedeutung beimessen. Das ist doch ein starkes Zeichen!
Es wird sogar erwartet, dass der Anteil von Hotelinvestments in den Immobilienportfolios in den nächsten drei Jahren ansteigen wird – 45 Prozent der Befragten glauben daran. Nur 14 Prozent rechnen mit einem Rückgang. Über 90 Prozent der Teilnehmer halten Hotels für mindestens ebenso attraktiv oder sogar attraktiver als andere Anlageklassen. Martin Schaffer, Geschäftsführer von mrp hotels, hebt die Resilienz und Zukunftsfähigkeit von Hotelimmobilien hervor – das klingt vielversprechend!
Investmentdynamik in Europa
Ein Blick über die Grenzen zeigt, dass Spanien als Markt mit der größten Investmentdynamik in den nächsten zwei Jahren gilt. 55 Prozent der Befragten nennen den iberischen Staat als zukünftigen Hotspot, gefolgt von Deutschland (40 Prozent) und Italien (33 Prozent). Die spanischen Hotelinvestitionen haben 2025 einen bemerkenswerten Wert von 4,275 Milliarden Euro erreicht – das ist der zweithöchste Wert in der Geschichte des Sektors. Besonders im Feriensegment, wo 55 Prozent der Investitionen flossen, zeigt sich eine große Dynamik, vor allem in Destinationen wie den Kanaren und Barcelona.
Das interessante Detail: Zusammen machen die Kanaren und Barcelona über 40 Prozent des gesamten Investitionsvolumens aus. Nationale Hotelketten führen die Investitionsaktivitäten an und haben den Großteil der Transaktionen und des investierten Volumens geleitet. Allerdings gibt es in Madrid einen Rückgang der Hotelinvestitionen um fast 40 Prozent im Jahresvergleich 2025, was auf eine Knappheit an verfügbaren Assets zurückzuführen ist. Das Transaktionsvolumen in Madrid betrug rund 376 Millionen Euro.
Herausforderungen und Chancen
Die Umfrage hat auch interessante Faktoren aufgedeckt, die das Investitionsverhalten beeinflussen. Globalen touristischen Nachfragen wird von 60 Prozent der Befragten als der wichtigste Einflussfaktor wahrgenommen, während stabile Betreiberleistungen für 55 Prozent entscheidend sind. Das aktuelle Zins- und Finanzierungsumfeld wird jedoch von 83 Prozent als größte Belastung angesehen. Auch steigende Baukosten (57 Prozent) und Betreiber-Risiken (45 Prozent) tun ihr Übriges.
In diesem Zusammenhang zeigt sich, dass der Markt sich mehr und mehr in Richtung spezialisierter Konzepte mit hoher Betreiberkompetenz entwickelt. Über 83 Prozent der Teilnehmer sehen Metropolen und urbane A-Lagen als besonders gefragt an. Ferienregionen und Resorts werden von 43 Prozent als wichtig erachtet. Ein weiteres spannendes Detail: Budgethotels und Serviced Apartments haben das höchste Wachstumspotenzial, jeweils 52 Prozent der Befragten sind sich dessen sicher.
Insgesamt zeichnet sich ein Bild von einem resilienten Hotelsektor mit solider Nachfrage und langfristiger Perspektive für Investoren ab. Die Diversifizierung nach Produkt und Standort zeigt ein breiteres Ökosystem im Hotel-CRE. Die Knappheit an urbanen Hotelassets bietet zudem Chancen für Repositionierung und Entwicklung – eine Chance, die man sich nicht entgehen lassen sollte!
Wenn Sie mehr über den Hospitality-Markt in Spanien erfahren möchten, werfen Sie einen Blick auf die Marktanalyse von Cushman & Wakefield.
