Heute ist der 2.11.2026 und wir tauchen ein in die spannende Welt der Hotelprojekte! Das Hotelgeschäft ist ja bekanntlich kein Zuckerschlecken. Insbesondere wenn mehrere Gewerke gleichzeitig an einem Projekt arbeiten, wird’s oft wirklich knifflig. Marco Gösling, der Managing Director Construction Solutions bei umdasch The Store Makers, hat das klar auf den Punkt gebracht: Wenn die Liefertermine voneinander abhängen und der Eröffnungstermin feststeht, kann der Druck ganz schön steigen. Da sind wir dann schnell mal bei einem echten Risiko, vor allem wenn Transparenz fehlt oder die Verantwortlichkeiten unklar sind.

Gerade bei Hotelprojekten sind viele Beteiligte mit unterschiedlichen Interessen am Werk: Architekten, Fachplaner, Innenausbaupartner, technische Gewerke und nicht zu vergessen die Betreiber und Investoren. Das Zusammenspiel aller dieser Akteure ist entscheidend – genau an den Übergängen zwischen diesen Gruppen entstehen oft Reibungsverluste. Abstimmungen ziehen sich, Entscheidungen werden auf die lange Bank geschoben, und schon hat man eine Kostenexplosion. Und das alles, während der Zeitplan unter Druck gerät. Bei umdasch wird versucht, genau diese Komplexität zu reduzieren und die Planungssicherheit zu erhöhen, ohne dabei die Qualität aus den Augen zu verlieren.

Komplexität verstehen und managen

Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Revitalisierung bestehender Gebäude. Die Herausforderung dabei? Viele Bedingungen zeigen sich erst im Laufe des Projekts. Das kann wirklich frustrierend sein. Unerwartete bauliche Gegebenheiten, schwierige Logistik in Innenstadtlagen und denkmalgeschützte Strukturen sind nur einige der zusätzlichen Hürden, die es zu meistern gilt. Gösling betont, dass man nicht alle Unwägbarkeiten vermeiden kann, aber die schnelle und professionelle Reaktion darauf ist das A und O.

Die internationale Hotelbranche hat zudem die Herausforderung, Markenstandards an verschiedenen Standorten konsistent umzusetzen. Egal, ob in Amsterdam, Zürich oder München – die Gäste erwarten einheitliche Markenqualität. Die Projekte für die Ruby Group, wie das Ruby Emma Hotel & Bar in Amsterdam und das Ruby Mimi in Zürich, zeigen, wie wichtig es ist, sowohl die Markenidentität als auch die spezifischen Eigenschaften der Immobilien zu berücksichtigen.

Fachwissen im Hotelbau

Hier kommt die Fachzeitschrift hotelbau ins Spiel, die als unverzichtbare Informationsquelle für Projektentwickler, Investoren und Architekten fungiert. Sie liefert spannende Einblicke in nationale und internationale Hotelprojekte und behandelt Themen wie Marktentwicklung, Hotelfinanzierung und Innenarchitektur. Die Produkt- und Dienstleisterdatenbank auf hotelbau.com ist ein echter Schatz für alle, die in der Planung, dem Bau und der Ausstattung von Hotels tätig sind.

Eine weitere wichtige Dimension bringt die Projektentwicklung mit sich: Der Erfolg eines Hotelprojekts hängt nicht nur von der Bauqualität ab, sondern auch von der Lage der Immobilie und der Qualität des Betreibers. Hier sind Markt- und Standortanalysen unerlässlich, um das Potenzial eines Grundstücks zu ermitteln. Transparente Vertragsverhandlungen und kurze Entscheidungswege über die gesamte Projektlaufzeit sind ebenso wichtig.

Die Kunst der Koordination

Die Kunst liegt also in der Koordination aller Beteiligten. Das Zusammenspiel und die klare Verantwortlichkeit sind das, was letztlich über den Erfolg eines Projekts entscheidet. Es geht darum, die Komplexität zu beherrschen und nicht zuzulassen, dass sie einen überwältigt. Nur so kann ein Hotel planmäßig eröffnet werden und vom ersten Tag an reibungslos funktionieren.

So, und damit sind wir am Ende angekommen – das Hotelgeschäft bleibt wohl immer spannend und herausfordernd. Wer weiß, welche neuen Trends und Entwicklungen uns in Zukunft erwarten? Eins ist sicher: Die Branche schläft nie!