Heute ist der 9.05.2026. Es gibt Neuigkeiten aus der Welt der Hotels, die sowohl Investoren als auch Reisende interessieren dürften. Marriott International, ein echtes Schwergewicht unter den Hotelkonzernen, hat seine Zelte erneut ausgeweitet. Mit Hauptsitz in Bethesda, Maryland, USA, hat das Unternehmen über 8.000 Hotels in mehr als 140 Ländern und Regionen im Portfolio. Und das ist nicht alles – Marriott verzeichnete eine bemerkenswerte Erholung im globalen Reisemarkt. Ein Blick auf die Zahlen zeigt, dass die Belegungsrate auf etwa 75% gestiegen ist, was einen Anstieg um 3 Prozentpunkte im Vergleich zu 2024 bedeutet. Dabei sind die durchschnittlichen Zimmerpreise um 5% gestiegen. Das ist doch ein Grund zum Feiern!

Im Jahr 2025 konnte Marriott einen Umsatz von rund 8% im Vergleich zum Vorjahr verbuchen. Die EBITDA-Marge liegt nun bei etwa 35%. Wenn wir einen Blick auf den Aktienkurs werfen: Am 08.05.2026 wurde die Aktie bei 245,50 US-Dollar gehandelt – das entspricht einem Anstieg von rund 12% seit Jahresanfang. Diese Zahlen sind nicht nur beeindruckend, sie zeigen auch, dass Marriott auf einem stabilen Wachstumspfad ist, was besonders für Anleger in Deutschland, Österreich und der Schweiz von Bedeutung ist.

Expansion und neue Märkte

Marriott plant, bis 2027 über 1.000 neue Hotels zu eröffnen, mit einem besonderen Fokus auf Asien und Europa. Das vergangene Jahr hat bereits gezeigt, dass die EMEA-Region (Europa, Naher Osten, Afrika) ein starkes Wachstum verzeichnen konnte. Insgesamt wurden 291 Vertragsabschlüsse getätigt, die über 34.000 neue Zimmer mit sich bringen. Ein Nettowachstum von über 7 % bei den Zimmern ist ein klarer Beweis für den Erfolg in dieser Region. Die Pipeline zum Jahresende umfasste 596 Hotels mit über 104.000 Zimmern – eine Steigerung von 10 % im Vergleich zum Vorjahr.

Besonders spannend ist die Erschließung neuer Märkte wie Luxemburg, Senegal und Angola. In diesen Ländern konnte Marriott interessante neue Perspektiven entwickeln, während gleichzeitig auch in etablierten Märkten wie Deutschland, Dänemark und dem Vereinigten Königreich die Anzahl der Vertragsabschlüsse weiter steigt. Bei den Luxusmarken gibt es 26 neue Verträge, und das Premium-Segment hat 50 neue Abschlüsse verzeichnet. Ein echtes Hochgefühl für die Marke!

Kundenerlebnis und digitale Plattformen

Ein weiterer Fokus von Marriott liegt auf der Stärkung der Loyalität seiner Marriott Bonvoy-Mitglieder. Mit über 180 Millionen Mitgliedern ist das Programm ein echter Umsatztreiber, und das nicht ohne Grund. Franchise- und Managementgebühren machen einen erheblichen Teil des Gesamtumsatzes aus – etwa 60% kommen aus Franchisegebühren, während Managementgebühren rund 20% ausmachen. Das zeigt, wie wichtig die Marke für die Kundenbindung ist.

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Natürlich gibt es auch Risiken, die nicht ignoriert werden sollten. Eine mögliche Konjunkturabschwächung und der Wettbewerb durch andere Hotelkonzerne sowie Online-Buchungsplattformen könnten Herausforderungen darstellen. Aber für die Anleger bleibt Marriott eine Mischung aus Wachstum und Stabilität, die sich in den kommenden Jahren auszahlen könnte.

Um zum Schluss noch einige Höhepunkte der Eröffnungen im Jahr 2024 zu nennen: Das Ritz-Carlton Reserve in Saudi-Arabien und W Hotels in Prag sind sicherlich zwei der spannendsten neuen Projekte. Auch die St. Regis-Hotels in Belgrad und Muscat sowie die neuen Moxy Hotels in Barcelona und am Flughafen Luxemburg sind tolle Ergänzungen im Portfolio. Marriott zeigt, dass es nicht nur um Zahlen geht, sondern auch um Erlebnisse und die Erschaffung von Erinnerungen, die bleiben.