Oliver Kumbartzky: Ein Bürgermeister für die Gemeinschaft in Büsum
Heute ist der 28.10.2026. In der kleinen, charmanten Gemeinde Büsum, die für ihre frischen Nordseekrabben berühmt ist, hat sich in letzter Zeit einiges getan. Oliver Kumbartzky, geboren am 19. September 1981 in Brunsbüttel, hat am 1. Februar 2025 das Amt des Bürgermeisters übernommen. Zuvor war er ein bekannter Tourismusmanager in Dithmarschen, und seine politische Karriere reicht bis in den Schleswig-Holsteinischen Landtag zurück, wo er von 2009 bis 2024 als Abgeordneter tätig war. Seine Zeit als Landesvorsitzender der FDP von 2022 bis 2024 hat ihn nicht nur auf Landesebene, sondern auch in der lokalen Politik geprägt.
Kumbartzky hat einen klaren Fokus: kurze Wege und gute Verbindungen innerhalb der Gemeinde und nach Kiel. Das ist nicht nur ein wahres Anliegen für ihn, sondern auch eine Notwendigkeit in einer Region, die so stark vom Tourismus lebt. Bei seinen Besuchen – sei es bei Senioren, in Vereinen oder in lokalen Unternehmen – sind Krabbenbrötchen für ihn ein täglicher Begleiter. Und wie könnte es anders sein in Büsum, wo die Nordsee ihre frischen Köstlichkeiten direkt vor die Tür liefert? So wird der Bürgermeister nicht nur als politischer Kopf wahrgenommen, sondern auch als ein Mensch, der die kultivierte Lebensart der Region schätzt und lebt.
Ein Mann mit Visionen
Für Kumbartzky steht die Erhaltung der bestehenden Ordnung und Lebensqualität in Dithmarschen ganz oben auf der Agenda. Die renovierten Häuser in Büsum zeugen von einem starken Gemeinschaftsgefühl, denn Leerstand ist hier kaum zu finden. Die Verantwortung für eine gepflegte Infrastruktur sieht er sowohl bei der Kommune als auch bei privaten Eigentümern, die in Ferienhäuser und Hotels investieren. Es ist diese Zusammenarbeit, die in der Gemeinde gelebt wird – Gastronomen und Hoteliers ziehen an einem Strang, um das touristische Angebot stetig zu verbessern.
Als Bürgermeister versteht sich Kumbartzky als Moderator und Motivator. Er bringt die verschiedenen Akteure zusammen, und das auf eine sehr unkonventionelle Art – ohne Fraktionszwänge, ohne parteipolitische Barrieren. In Büsum gibt es keinen Ortsverband der FDP, was für sein politisches Handeln von Bedeutung ist. Und dass er bei seiner Kandidatur von CDU, SPD und einer Wählergemeinschaft unterstützt wurde, zeigt, dass er als Mensch geschätzt wird, nicht nur als Politiker.
Ein Leben für die Region
Sein Weg führte ihn über zahlreiche Stationen: Nach dem Abitur am Gymnasium Brunsbüttel leistete er Wehrdienst und machte eine Ausbildung zum Steuerfachangestellten, bevor er Betriebswirtschaft an der FH Westküste studierte. Kumbartzky hat viel bewegt – er war Gesellschafter eines Postkartenverlags, Marketingleiter beim Dithmarschen Tourismus und Mitbegründer des Vereins „Wir sind Dithmarschen“, der sich für die Erhaltung des Kreises stark machte. Ein Engagement, das nicht nur lokal, sondern auch überregional Anerkennung fand.
Die Wattolümpiade in Brunsbüttel ist ein weiteres Beispiel für seine Leidenschaft für die Region. Seit 2004 ist er dort „Wattkampfleiter“ und bringt Menschen zusammen, um gemeinsam zu feiern und zu konkurrieren. Und wenn man ihn einmal als Marner Karnevalsprinz gesehen hat, weiß man, dass er auch für fröhliche und unbeschwerte Momente steht.
Seine politische Neutralität als Bürgermeister hat ihm das Vertrauen der Bürger eingebracht. Das Zusammenspiel der Gemeindevertretung funktioniert, weil die Mitglieder sich kennen und schätzen – eine Gemeinschaft, die zusammenhält und nicht gegeneinander arbeitet. In diesem Sinne ist Kumbartzky nicht nur ein Politiker, sondern ein Teil der Gemeinschaft, die er führt. Und das ist es, was die Menschen in Büsum schätzen: einen Bürgermeister, der das Herz am rechten Fleck hat.
