Heute ist der 4.05.2026

In der deutschen Hotellerie gibt es erfreuliche Nachrichten, die selbst den größten Skeptiker zum Schmunzeln bringen sollten. Whitbread, das Mutterunternehmen der beliebten Premier Inn-Kette, hat im Geschäftsjahr 2025/26 erstmals einen positiven Ergebnisbeitrag in Deutschland erzielt. Während der Umsatz des gesamten Konzerns bei stabilen 2,920 Milliarden Pfund blieb, kann Premier Inn Deutschland mit einem bereinigten Vorsteuergewinn von 2 Millionen Pfund aufwarten. Das ist ein echter Lichtblick, besonders wenn man bedenkt, dass im Vorjahr noch ein Verlust von 11 Millionen Pfund zu verzeichnen war.

Der Umsatz in Deutschland ist um beeindruckende 13 Prozent auf 261 Millionen Pfund gestiegen. Auch die Erlöse pro verfügbarem Zimmer haben einen Aufschwung erlebt und sind um 6 Prozent auf 54,19 Pfund gestiegen. Zum Stichtag konnten 11.598 Zimmer in Deutschland gezählt werden, und in der Pipeline warten weitere 7.584 Zimmer auf ihre Eröffnung. Ein Aufschwung, der sich sehen lassen kann!

Neue Hotels und Expansionspläne

Premier Inn hat sich in den letzten Jahren richtig ins Zeug gelegt. So hat die Hotelkette kürzlich die Marke von 70 Hotels in Deutschland überschritten – ein Meilenstein, der mit der Eröffnung des Premier Inn Hamburg City Berliner Tor und des Premier Inn Berlin City Spittelmarkt gefeiert wurde. Das Hotel in Hamburg bietet 276 Zimmer auf sieben Etagen, darunter 41 Premier Plus-Zimmer, und liegt zentral am Berliner Tor. Das Berliner Pendant hat 244 Zimmer in zwei Gebäudeteilen und ist zwischen Alexanderplatz und Potsdamer Platz angesiedelt. Erik Friemuth, CEO von Premier Inn Deutschland, hebt die Bedeutung dieser neuen Standorte hervor. Ein klares Zeichen für das Wachstum und die Ambitionen der Kette!

Die Expansion hört hier nicht auf. Frühere Eröffnungen, wie das Premier Inn Freiburg City Nord und das Premier Inn München City West, zeigen, dass die Hotelkette weiterhin auf der Überholspur ist. Auch in Hannover und Duisburg gibt es jetzt neue Hotels, was die Präsenz in den deutschen Städten weiter stärkt. Und das ist noch nicht alles: Für 2027 sind bereits neue Eröffnungen in Berlin-Köpenick und Potsdam geplant.

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Finanzielle Herausforderungen und Ausblick

Doch nicht alles ist rosig. Whitbread sieht sich auch Herausforderungen gegenüber. Der statutarische Gewinn vor Steuern ist um 19 Prozent auf 298 Millionen Pfund gesunken, was teilweise auf Sondereffekte zurückzuführen ist. Auch die Gastronomieumsätze werden für das Geschäftsjahr 2026/27 voraussichtlich um 140 bis 160 Millionen Pfund zurückgehen. Um dies abzufedern, plant das Unternehmen einen Umbau von 197 Restaurants im Vereinigten Königreich und einen Stellenabbau von rund 3.800 Stellen in Großbritannien und Irland.

Trotz dieser Schwierigkeiten hat Whitbread einen neuen Fünfjahresplan bis 2031 angekündigt und investiert weiterhin in die Expansion. So wurden kürzlich Immobilienverkäufe in Höhe von 313 Millionen Pfund generiert, um die finanziellen Mittel zu sichern. Ein Aktienrückkaufprogramm über 250 Millionen Pfund wurde ebenfalls abgeschlossen, was zeigt, dass das Unternehmen zuversichtlich in die Zukunft blickt.

Wie sich die Entwicklungen letztendlich auf die deutsche Hotellandschaft auswirken werden, bleibt abzuwarten. Doch eines ist sicher: Der Wettbewerb wird intensiver, und Premier Inn ist gewillt, sich in diesem Spiel zu behaupten. Ob sie das Ziel, bis 2030 rund 20.000 Zimmer in Deutschland und Österreich zu betreiben, erreichen, wird die Zeit zeigen. Eines steht fest: Die Branche bleibt spannend und wir dürfen uns auf die kommenden Jahre freuen!