Premier Inn steigert Umsatz in Deutschland um 19 Prozent trotz steigender Verluste
Heute, am 14. Oktober 2026, gibt es spannende Neuigkeiten aus der Hotelbranche, die besonders die Premier Inn-Kette betreffen. In Deutschland hat das Unternehmen im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2026/27, das bis zum 27. August 2026 geht, seinen Umsatz währungsbereinigt um stolze 19 Prozent gesteigert. Das macht einen Gesamtumsatz von 150 Millionen Pfund, verglichen mit 125 Millionen Pfund im Vorjahr. Wirklich beeindruckend, oder? Doch nicht alles glänzt, denn der bereinigte Verlust vor Steuern hat sich von 3 auf 8 Millionen Pfund erhöht. Da muss wohl noch ein bisschen nachjustiert werden, um die Kosten im Griff zu behalten!
Das Wachstum ist nicht nur auf die gesteigerte Nachfrage zurückzuführen, sondern auch auf die Erweiterung des Hotelportfolios. Zehn neue Hotels mit insgesamt 1.771 Zimmern wurden eröffnet. Damit betreibt Premier Inn nun in Deutschland und Österreich insgesamt 75 Hotels mit 13.369 Zimmern. Verglichen mit 63 Hotels und 11.175 Zimmern im Vorjahr ist das ein ganz schöner Sprung. Für die Zukunft hat die Kette sogar vertraglich gesicherte Projekte für weitere 4.823 Zimmer in der Pipeline. Damit lässt sich die Frage stellen: Wo soll das alles enden?
Die Zahlen im Detail
Die Auslastung der Hotels stieg auf 72,6 Prozent, während der durchschnittliche Zimmerpreis in Landeswährung um 5 Prozent sank. Man könnte meinen, dass weniger Geld pro Nacht auch weniger Umsatz bedeutet, aber der Umsatz je verfügbarem Zimmer blieb mit 62 Euro stabil. Bei 17 länger etablierten Hotels gab es sogar einen Anstieg um 2 Prozent auf 71 Euro. Zudem wuchsen die Übernachtungsumsätze insgesamt um 16 Prozent und auf vergleichbarer Fläche um 3 Prozent. Da blühen die Geschäfte!
Ein weiterer erfreulicher Aspekt sind die Umsätze mit Speisen und Getränken, die um beeindruckende 32 Prozent gestiegen sind. Auf vergleichbarer Fläche sogar um 16 Prozent. Das spricht für eine positive Entwicklung im Gastronomiebereich der Hotels. Dennoch hat Whitbread, das Mutterunternehmen von Premier Inn, den höheren bereinigten Verlust vor Steuern mit gestiegenen Betriebs- und Mietkosten begründet. Die Kosten sind in den letzten Monaten ordentlich gestiegen, was die Bilanz natürlich etwas belastet.
Ein Blick in die Zukunft
Für das Geschäftsjahr 2026/27 bleibt Whitbread optimistisch. Man hält am Ziel fest, ein zweites profitables Jahr in Folge in Deutschland zu erreichen. Besonders interessant wird es, wenn man die Entwicklungen in den kommenden Monaten betrachtet. In den fünf Wochen bis zum 1. Oktober 2026 stiegen die Übernachtungsumsätze in Deutschland währungsbereinigt um 31,2 Prozent. Das lässt auf eine schöne Aufwärtsbewegung schließen, die in den nächsten Monaten weiter anhalten könnte.
Auf der anderen Seite steht der Konzernumsatz, der um 2 Prozent auf 1,572 Milliarden Pfund gestiegen ist. Doch der bereinigte Gewinn vor Steuern sank um 9 Prozent auf 287 Millionen Pfund. Das wirft schon Fragen auf. Und in Großbritannien und Irland – da sieht die Lage nicht so rosig aus: Die Übernachtungsumsätze stiegen nur um 3 Prozent, während die Gastronomieumsätze sogar um 9 Prozent zurückgingen. Man fragt sich, was dort schiefgeht.
Die Marke Premier Inn
Premier Inn, die größte Hotelmarke im Vereinigten Königreich, ist nicht nur für ihre erschwinglichen Preise bekannt, sondern auch für ihr Engagement in Sachen Nachhaltigkeit und Inklusion. Das Unternehmen hat sich ehrgeizige Ziele gesetzt: Bis 2030 sollen rund 20.000 Zimmer in Deutschland und Österreich betrieben werden. Das ist kein Pappenstiel! Um dieses Ziel zu erreichen, gibt es eine klare Entwicklungspipeline, die die Expansion weiter vorantreiben soll.
Die jüngsten Eröffnungen in Städten wie Hamburg und Berlin zeigen, dass die Marke bereit ist, sich auf dem deutschsprachigen Markt weiter zu etablieren und ihr britisches Geschäftsmodell hier zu übertragen. Die Hotels sind nicht nur modern, sondern auch barrierefrei und tragen das „Reisen für Alle“-Label. Das schafft Vertrauen bei den Gästen und zeigt, dass Premier Inn an die Bedürfnisse aller Reisenden denkt. Immerhin möchte man nicht nur Zimmer anbieten, sondern auch nachhaltige und zukunftsfähige Hotelstandorte schaffen.
Insgesamt bleibt Premier Inn ein spannendes Thema in der Hotelbranche. Die Zahlen sind vielversprechend, die Expansion scheint unaufhaltsam und die Herausforderungen sind bekannt. Bleibt abzuwarten, wie sich die nächsten Monate entwickeln werden – eines ist sicher, die Reise hat gerade erst begonnen!
