Das Schloss Frankenberg, ein wahres Juwel der deutschen Gastfreundschaft, ist nicht nur ein Hotel, sondern ein Ort, an dem Geschichte lebendig wird. Mit seinen 27 Zimmern und zwei exquisiten Restaurants bietet es seinen Gästen ein Rundum-Erlebnis. Peter Löw, der Eigentümer, hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Schönheit und den Charme dieses historischen Gebäudes zu bewahren und gleichzeitig ein modernes gastgewerbliches Angebot zu schaffen. In einem aufschlussreichen Gespräch mit Holger Zwink von der ahgz erläutert Löw seine Vision und Leidenschaft für historische Immobilien. Es ist inspirierend zu sehen, wie er den Einfluss von Tatkraft, Glück und Gottvertrauen auf sein unternehmerisches Schaffen beschreibt.

Löw ist nicht nur Unternehmer, sondern auch Jurist und Historiker. Seine beeindruckende Karriere umfasst die Sanierung und Restrukturierung von über 200 kriselnden Unternehmen. Dabei hat er nicht nur wirtschaftliche Erfolge erzielt, sondern auch zahlreiche Arbeitsplätze gesichert. Als Honorarprofessor für Wirtschaftsethik setzt er sich zudem für eine nachhaltige und verantwortungsvolle Unternehmensführung ein. Sein Engagement geht darüber hinaus. Mit dem European Heritage Project hat er eine private Initiative ins Leben gerufen, die darauf abzielt, historisch einzigartige Liegenschaften zu erhalten und sie als identitätsstiftende Wahrzeichen der Gesellschaft zu bewahren. Das ist doch etwas, das man nicht alle Tage hört!

Ein Ort der Begegnung und des Austauschs

Das Schloss Frankenberg ist nicht nur ein Hotel, sondern auch ein Ort, an dem Geschichte und Kultur aufeinandertreffen. In dieser Atmosphäre finden regelmäßig Veranstaltungen statt, die Menschen zusammenbringen. Ein Beispiel sind die Diskussionsrunden im Palais Seinsheim, die sich mit Themen aus Kultur, Religion und Unternehmertum beschäftigen. Hier kommen Experten zusammen, um auf einem Panel zu diskutieren. Anschließend können sich die Gäste bei Sekt und Häppchen austauschen – eine wunderbare Gelegenheit, um neue Kontakte zu knüpfen und sich inspirieren zu lassen. Das Palais selbst hat eine lange Geschichte. Es wurde 1764 erbaut und diente einst als Stadtresidenz eines bayerischen Ministers.

Besonders spannend ist, dass das Palais Seinsheim auch ein beliebter Treffpunkt für große Denker wie Wolfgang Amadeus Mozart war. Er hielt sich 1780 dort auf, und man kann nur erahnen, welche kreativen Geister sich dort schon versammelt haben. Nach verschiedenen Besitzerwechseln wird das Palais seit 2025 wieder als Ort des Austauschs genutzt, was die Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart auf beeindruckende Weise verdeutlicht.

Peters Löws Engagement für historische Stätten und die Förderung des Gastgewerbes sind bemerkenswert und zeigen, wie wichtig es ist, den Zugang zu bedeutenden Orten der Geschichte zu ermöglichen. Es ist ein lebendiges Beispiel dafür, wie man Traditionen bewahren kann, während man gleichzeitig die Zukunft im Blick hat. Man kann sich nur vorstellen, wie viele Geschichten die Wände von Schloss Frankenberg und des Palais Seinsheim erzählen könnten, wenn sie sprechen könnten!