Unabhängigkeit im Wandel: Wie Hoteliers mit Kreativität und Innovation bestehen können
Heute ist der 17.08.2026 und in der Welt der Hotellerie ist einiges los. Die Herausforderungen, die sich unabhängigen Hotels stellen, sind nicht von schlechten Eltern. Marcus Smola, Geschäftsführer der BWH Hotels Central Europe, hat das auf den Punkt gebracht: Steigende Kosten, komplexere Vertriebswege und ein wachsender Wettbewerb zwingen Hoteliers dazu, kreativ zu sein und neue Wege zu gehen. In der Schweiz ist es für viele unabhängige Betreiber besonders wichtig, ihre unternehmerische Freiheit zu bewahren. Schließlich will man nicht nur ein weiterer Fisch im großen Teich sein.
BWH Hotels hat sich auf die Fahne geschrieben, diesen Hoteliers ein Stück weit unter die Arme zu greifen. Mit einer Strategie, die es Partnerhotels ermöglicht, ihre Individualität zu wahren und gleichzeitig von einer globalen Marke zu profitieren, setzen sie einen neuen Standard. Die aktuelle Kampagne „Sei, wer du sein willst“ zielt darauf ab, die Persönlichkeit der Hotels zu stärken. Ein Beispiel dafür ist der Schweizerhof in Zürich, der seine eigene Identität mit der Vertriebskraft einer internationalen Gruppe kombiniert und damit zeigt, wie man es richtig macht.
Flexibilität und Unterstützung für Unabhängige
Die Unterstützung von BWH Hotels ist maßgeschneidert und reicht von Vertrieb über Marketing bis hin zur Digitalisierung. Das ist nicht nur ein schöner Slogan – das funktioniert in der Praxis. Unabhängige Boutique- und Luxushotels setzen zunehmend auf Persönlichkeit, Haltung und Gastlichkeit. Mutige Positionierungen, kluge Vermarktungsstrategien und effiziente Steuerungen sind entscheidend, um im Wettbewerb mit den großen Ketten bestehen zu können.
Ein spannendes Event, das genau diese Themen behandelt, ist die Independent Hotel Show in München im Jahr 2026. Hier dreht sich alles um Inspiration, Austausch und neue Perspektiven. Die Teilnehmer können sich auf kuratierte Insights zu Markenprofilierung, Wirtschaftlichkeit und nachhaltigem Wachstum freuen. Und das Networking mit ausgewählten Anbietern – das ist Gold wert!
Die Zukunft im Blick
Aber was bringt die Zukunft für unabhängige Hoteliers? Laut eines Leitfadens zu den Hotellerietrends 2026 sollten sie nicht nur mehr arbeiten, sondern vorausschauend denken. Künstliche Intelligenz wird dabei eine immer wichtigere Rolle spielen. Die Entwicklung von einfachen Chatbots zu autonomen Agenten könnte die Betriebsabläufe revolutionieren. Zeitintensive Aufgaben wie das Reservierungsmanagement werden automatisiert – das klingt fast zu gut, um wahr zu sein, oder?
Außerdem ist die Premiumisierung des Reisens ein Trend, den niemand ignorieren kann. Gäste suchen maßgeschneiderte Erlebnisse. 58 % der Reisenden buchen mittlerweile Luxus- oder gehobene Zimmerkategorien. Das erfordert eine klare Abgrenzung der Zimmertypen und individuelle Preisgestaltungen. Wer hier nicht mit der Zeit geht, bleibt auf der Strecke.
Nachhaltigkeit ist ebenfalls ein Muss geworden – nicht nur für umweltbewusste Reisende, sondern auch für Unternehmen, die im B2B-Bereich agieren. Die Verwendung von Nachfüllspendern statt Einweg-Plastik ist ein kleiner, aber feiner Schritt in die richtige Richtung. Das geht Hand in Hand mit der Notwendigkeit eines integrierten Technologie-Ökosystems, um Doppelbuchungen und Fehler zu vermeiden. Wer hier nicht mithält, wird schnell überrollt.
Die Hotellerie ist im Wandel, und die Unabhängigen müssen flexibel bleiben. Wer sich anpasst und gleichzeitig die eigene Identität bewahrt, hat gute Chancen, in diesem dynamischen Umfeld zu bestehen. Die Welt der Hotels bleibt spannend, und wir sind gespannt, wie sich die Dinge weiterentwickeln werden.
