Wenn Essen zum Abenteuer wird: Das eatX-Konzept erobert die Gastronomie
Heute ist der 22.09.2026 und wir müssen über etwas sprechen, das die Gastronomieszene ordentlich aufmischt. Die Mack Gruppe hat mit eatX ein Konzept aus dem Hut gezaubert, das Gastronomie und Entertainment auf eine neue Stufe hebt. Das erste Zuhause für dieses innovative Konzept ist das Karls Erlebnis-Dorf in Elstal, nicht weit von Berlin. Hier wird Essen zur immersiven Reise – und das klingt nicht nur gut, es ist auch ein Fest für alle Sinne.
Stellt euch vor: Ihr sitzt an einem Tisch, der sich durch verschiedene Erlebniswelten bewegt, während ihr ein mehrgängiges Menü genießt. Ja, genau so funktioniert der neue Flow Diner – ein autonom fahrender Tisch, der mit einem elektrischen Antrieb ausgestattet ist und Platz für bis zu vier Erwachsene und zwei Kleinkinder bietet. Mit einer Geschwindigkeit von bis zu 0,5 Metern pro Sekunde gleitet das gute Stück durch die Attraktion. Thomas Mack, der geschäftsführende Gesellschafter des Europa-Park, beschreibt die Verschmelzung von Ingenieurskunst und gastronomischem Know-how als das Herzstück dieses Projekts. Und das Beste? Der Flow Diner wurde auf der IAAPA Expo in London erstmals präsentiert. Zwei Jahre hat die Entwicklung gedauert, und das Ergebnis ist wirklich beeindruckend.
Ein Fest für die Sinne
Die Attraktion „Erdbeer-Speisereise“ steht vor der Tür und soll im Sommer 2027 eröffnet werden. Hierbei wird ein eigens entwickeltes Drei-Gänge-Menü serviert, während die Gäste durch fünf thematisierte Erlebniswelten reisen. Die Geschichte hinter dieser Attraktion geht zurück zur Entdeckung der Gartenerdbeere im Jahr 1714. Das klingt nicht nur nach einer Schmeichelei für den Gaumen, sondern auch nach einer richtig spannenden Inszenierung mit Projektionen, Licht und Klang. Robert Dahl, der Gründer von Karls, spricht von der untrennbaren Verbindung zwischen Restaurant und Erlebnis. Und das ist genau das, was wir in der heutigen Erlebnisgastronomie suchen.
Erlebnisgastronomie hat sich zu einem echten Trend entwickelt. Immer mehr Gäste verlangen nach mehr als nur einem guten Essen – sie wollen eine Erfahrung, die alle Sinne anspricht. Multisensorische Erlebnisse, die visuelle, auditive und olfaktorische Elemente kombinieren, stehen hoch im Kurs. Ein tolles Beispiel ist das Restaurant „Ultraviolet“ in Shanghai, wo Licht, Klang und Geruch synchronisiert werden, um das kulinarische Erlebnis zu intensivieren. Aber auch interaktive Konzepte, bei denen Gäste selbst Hand anlegen oder an Workshops teilnehmen können, sind auf dem Vormarsch. So wird das Essen zubereiten nicht nur zur Notwendigkeit, sondern zum Erlebnis.
Das kulinarische Abenteuer
Und dann gibt es da noch die Pop-up-Restaurants, die in ungewöhnlichen Locations für Aufsehen sorgen. „The Cube“ ist ein solches Beispiel – ein transparenter Würfel, der durch europäische Städte tourt und exklusive Menüs anbietet. Das ist nicht nur ein Gaumenschmaus, sondern auch ein echtes Abenteuer. Nachhaltigkeit spielt ebenfalls eine große Rolle. Immer mehr Restaurants setzen auf regionale und saisonale Zutaten, um nicht nur die Umwelt zu schonen, sondern auch die Qualität der Speisen zu erhöhen. In Schweden gibt es zum Beispiel „Stedsans in the Woods“, das sich in eine natürliche Umgebung eingebettet hat und auf lokale Zutaten setzt.
Technologische Innovationen wie Augmented Reality-Menüs und Robotik finden ihren Weg in die Gastronomie. Das „Robot Restaurant“ in Tokio zeigt, wie Roboter das Servieren und die Show übernehmen können. Solche Erlebnisse sorgen dafür, dass sich die Gastronomie von der Konkurrenz abhebt. In einer Welt, in der alles schnelllebig ist, bieten immersive und interaktive Erlebnisse eine neue Dimension des Restaurantbesuchs. Und genau hier kommt das eatX-Konzept ins Spiel – ein mutiger Schritt in die Zukunft, der zeigt, dass Essen mehr sein kann als nur Nahrungsaufnahme. Es kann ein Erlebnis sein, das uns berührt und begeistert.
