Energieausweis: Pflichtdokument für Mieter und Käufer – so geht's!

Erfahren Sie alles über aktuelle Angebote im Gastgewerbe, inklusive Energieausweis und rechtlicher Rahmenbedingungen.
Erfahren Sie alles über aktuelle Angebote im Gastgewerbe, inklusive Energieausweis und rechtlicher Rahmenbedingungen. (Symbolbild/UH)

Energieausweis: Pflichtdokument für Mieter und Käufer – so geht's!

Gastgewerbe, Deutschland - Was gibt es Neues im Bereich der gewerblichen Immobilien? Am 24. August 2025 steht ein interessantes Angebot zur Übernahme einer Betriebseinrichtung in der Hotelbranche zur Verfügung. Allerdings ist zu beachten, dass es sich hierbei nicht um einen Immobilienverkauf handelt, da das Objekt derzeit vermietet ist. Die Übernahme erfolgt gegen Ablöse, und unaufgeforderte Kontaktaufnahmen durch Makler sind laut § 7 UWG untersagt. Der Anbieter, OM, fungiert nicht als Vermittler, sondern bietet lediglich eine Plattform für Immobilieneigentümer an, wo Inserate gleichzeitig auf mehreren Immobilienportalen veröffentlicht werden können, wie wohnglueck.de berichtet.

Ein weiterer wichtiger Punkt in der Branche ist der Energieausweis. Dieses offizielle Dokument bewertet die energetische Qualität eines Gebäudes und dient der Transparenz sowie Vergleichbarkeit, insbesondere für potenzielle Mieter oder Käufer. Laut proreales.de ist der Energieausweis bei der Neuvermietung oder Verpachtung notwendig, unabhängig von der Art der Immobilie. Dies gilt auch für Neubauten, bei denen der Ausweis bereits während der Planung erstellt werden muss.

Die Pflicht zum Energieausweis

Wusstet ihr, dass es in bestimmten Fällen Ausnahmen von der Ausweispflicht gibt? Kleine Gebäude unter 50 m² Nutzfläche, unbeheizte Hallen oder denkmalgeschützte Objekte sind davon ausgenommen. Zudem müssen Eigentümer darauf achten, dass der Energieausweis von zertifizierten Fachleuten erstellt wird, was laut den Angaben von mietrecht.com unerlässlich ist.

  • Der Verbrauchsausweis basiert auf den tatsächlichen Energieverbräuchen der letzten drei Jahre.
  • Der Bedarfsausweis hingegen beruht auf einer technischen Analyse, die die Bauweise, Heizung und Dämmung berücksichtigt.
  • Die Kosten für einen Verbrauchsausweis belaufen sich auf etwa 50-100 Euro, während für einen Bedarfsausweis zwischen 250-400 Euro zu zahlen sind.

Eigentümer sind verpflichtet, den Energieausweis bei Vermietung oder Verkauf vorzulegen. Bei einem Verstoß gegen diese Pflicht drohen Bußgelder von bis zu 10.000 Euro. Deshalb ist es ratsam, sich frühzeitig durch Fachleute beraten zu lassen, um rechtliche Fallstricke zu vermeiden.

Energieeffizienzklassen von A+ bis H werden farblich dargestellt und vermitteln schnell einen Überblick über die energetischen Eigenschaften des Gebäudes. Ein gültiger Energieausweis hat eine Gültigkeit von zehn Jahren, wird jedoch bei Sanierungen oder Umbauten verkürzt.

In einer Zeit, in der Nachhaltigkeit und Energieeffizienz immer wichtiger werden, ist der Energieausweis ein unverzichtbares Dokument sowohl für Immobilienbesitzer als auch für potenzielle Mieter und Käufer. Wer also in der Branche erfolgreich sein möchte, sollte diese Aspekte bei jeder Transaktion im Auge behalten, während gleichzeitig die neuesten Angebote, wie die Übernahme der Betriebseinrichtung, nicht aus den Augen verloren werden dürfen.

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OrtGastgewerbe, Deutschland
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