Hotels gegen Booking.com: Mehr als 15.000 fordern faire Preise!

Mehr als 15.000 europäische Hotels klagen gegen Booking.com wegen unzulässiger Bestpreisklauseln; Frist endet heute.
Mehr als 15.000 europäische Hotels klagen gegen Booking.com wegen unzulässiger Bestpreisklauseln; Frist endet heute. (Symbolbild/UH)

Hotels gegen Booking.com: Mehr als 15.000 fordern faire Preise!

Amsterdam, Niederlande - Die Hotellerie in Europa steht vor einer wegweisenden Wende: Über 15.000 Hotels haben sich heute, am 29. August 2025, einer Sammelklage gegen Booking.com angeschlossen. Diese Klage bezieht sich auf die seit 2004 geltenden Bestpreisklauseln, welche es Hotels untersagten, ihre Zimmer zu günstigeren Preisen auf eigenen Websites anzubieten. Ziel dieser Klauseln war es ursprünglich, Trittbrettfahrer zu verhindern, die sich über Booking.com informieren und anschließend direkt beim Hotel reservieren, um Geld zu sparen. Doch nun haben die Hotels genug – tagesschau.de berichtet von einer überwältigenden Teilnahme, und dies führt zu einem massiven Umdenken im Bereich der Online-Buchungen.

Die Anmeldefrist für die Klage endet heute, und die Resonanz ist überwältigend. Der Europäische Gerichtshof hatte bereits 2024 entschieden, dass diese Praxis gegen das EU-Wettbewerbsrecht verstößt, was den Stein ins Rollen brachte. Besonders viele Anmeldungen kamen aus Italien, wo etwa 3.000 Hotels teilnehmen. Aber auch in Deutschland, den Niederlanden, Griechenland und Österreich haben sich zahlreiche Hotels registriert. Laut dem deutschen Hotelverband IHA sind rund 2.000 deutsche Hotels dabei.

Gemeinsam stark

Die Koordination der Klage übernimmt die „Stichting Hotel Claims Alliance“, unterstützt von der europäischen Hotel-Dachorganisation HOTREC sowie über 30 nationalen Hotelverbänden. Ihr Ziel ist klar: Sie streben die Rückerstattung von bis zu 30 Prozent der gezahlten Provisionen zuzüglich Zinsen an, die bis zum Jahresende beim zuständigen Gericht in Amsterdam geltend gemacht werden sollen. Diese kollektive Aktion könnte weitreichende Folgen für die Hotelbranche und deren Beziehung zu Online-Buchungsplattformen haben.

Einladung zur Teilnahme: Aufgrund der hohen Beteiligung wurde die Anmeldefrist bereits einmal verlängert, um allen interessierten Hotels die Möglichkeit zu geben, sich anzuschließen. Die Stimmung unter den Hoteliers ist optimistisch, und viele fühlen sich durch diese Aktion gestärkt, endlich gegen die praktizierte Preispolitik von Booking.com vorgehen zu können.

Doch nicht nur rechtliche Auseinandersetzungen stehen im Raum. Auch in der Freizeitgestaltung sind viele Hotels gefordert, ihre Angebote zu diversifizieren und kreative Ansätze zu entwickeln, um Gäste zu begeistern. Ein Beispiel hierfür sind tierische Unterhaltungsformate, die sowohl in Hotels als auch in sozialen Medien zu finden sind. Eine weitere spannende Sammlung zeigt etwa 20 amüsante Videos von Hunden, die mit ihren Besitzern in der Natur unterwegs sind oder beim Baden chaotisch auftreten. Für alle Hunde- und Tierliebhaber ist dies ein wunderbares Beispiel für die Art von Spaß, den man während eines Hotelurlaubs erleben kann – mascotalia.es stellt diese herzerwärmenden Clips zur Verfügung.

In der anhaltenden Diskussion um die Wettbewerbsbedingungen im Tourismus zeigt sich, wie wichtig es für Hotels ist, innovative Wege zu finden, um nicht nur den rechtlichen Herausforderungen zu begegnen, sondern auch aktiv das Wohl ihrer Gäste in den Vordergrund zu stellen. Bleiben Sie dran, denn die Entwicklungen rund um die Klage und die Reaktionen der Branche werden bestimmt spannend bleiben!

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OrtAmsterdam, Niederlande
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