Albanien Reisen GmbH kooperiert mit Nationaler Tourismusagentur zur Förderung des albanischen Tourismus in der Schweiz
Albanien – das kleine, doch aufstrebende Land im Herzen des Balkans – zieht immer mehr Schweizer Reisende an. Wer hätte das gedacht? Der Geschäftsführer der Albanien Reisen GmbH, Saimir Shala, hat ein Gespür für diesen Trend und hat erst kürzlich eine Kooperation mit der Nationalen Tourismusagentur Albaniens (AKT) unterzeichnet. Ein Schritt, der nicht nur die Bekanntheit Albaniens steigern soll, sondern auch das Potenzial hat, das Land als Ganzjahresdestination zu etablieren. Gespräche in der albanischen Botschaft in Bern und in Tirana legten den Grundstein für diese vielversprechende Zusammenarbeit.
Die Albanien Reisen GmbH hat sich nicht nur als Ansprechpartner für Gruppenreisen, Individualreisen und Firmen-Trips positioniert, sondern auch als Brücke zwischen der Schweizer Reisebranche und den albanischen Partnern. Saimir Shala plant gemeinsame Marketingprojekte, Vorträge und Fam-Trips für Reiseveranstalter, um die Schönheit und Vielfalt Albaniens zu präsentieren. Und das alles mit dem Ziel, den Schweizer Markt für Albanien zu öffnen – und das nicht exklusiv. Shala möchte anderen Veranstaltern ebenfalls den Zugang ermöglichen. Irgendwie ein cleverer Schachzug!
Ein Boom voller Möglichkeiten
Der Boom im albanischen Tourismus ist nicht zu übersehen! Laut dem Statistik-Institut INSTAT besuchten im Jahr 2025 mehr als 12 Millionen ausländische Gäste Albanien. Das übertraf die Erwartungen der Branche und sorgte für positive Impulse in Bereichen wie professionellen Dienstleistungen und Gastgewerbe. Albanien liegt sogar weltweit auf Platz 16 bei der wirtschaftlichen Abhängigkeit vom Tourismus. Diese Entwicklung bringt jedoch auch Herausforderungen mit sich. Internationale Beobachter warnen vor den Risiken eines zu schnellen Wachstums, das in anderen Ländern wie Kroatien und Griechenland bereits zu Problemen geführt hat.
Um dem entgegenzuwirken, wird die touristische Infrastruktur in Albanien rasch ausgebaut. Der internationale Flughafen in Tirana wird erweitert und neue Luxusresorts an der Küste von Vlora entstehen. Saimir Shala sieht hier den Wunsch der albanischen Regierung nach wirtschaftlicher Entwicklung, gleichzeitig aber auch den Schutz sensibler Naturräume als wichtig an. Ein Balanceakt, der nicht immer einfach ist.
Der Blick auf die Zukunft
Die Zukunft von Albanien als Reiseziel ist vielversprechend. Albanien Reisen erwartet für 2026 ein Umsatzwachstum von 30 bis 40 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Das wäre ein Rekordjahr! Besonders die Wander- und Kulturreisen in kleinen Gruppen sind gefragt, während Firmen zunehmend Individual- und Teambuilding-Reisen anfragen. Die Planung für geführte Schneeschuhtouren in den Albanischen Alpen und im Kosovo im Februar 2027 zeigt, dass das Unternehmen auch den Wintertourismus ausbauen möchte. Die Region hat viel zu bieten – auch ohne ausgebaute Skilift-Infrastruktur!
Albanien Reisen hat sich auch mit verschiedenen Schweizer Partnern zusammengetan, um ein breites Spektrum an Angeboten zu schaffen. Ob geführte Schneeschuhtouren oder Kulturreisen durch Nordalbanien und Kosovo, das Portfolio wächst stetig. Interessanterweise hat der Beitritt zum Schweizer Reise-Verband zusätzliche Netzwerke und Kontakte ermöglicht. Das kommt dem Unternehmen zugute, besonders in einem so dynamischen Markt.
Herausforderungen und Chancen
Doch nicht alles läuft reibungslos. In Tirana kam es zu Protesten, die sich gegen Korruption und Defizite im Bildungsbereich richteten. Shala berichtet, dass die Unruhen vor allem das Zentrum von Tirana betreffen, jedoch bisher kaum Auswirkungen auf die Buchungen zu spüren sind. Für Touristen besteht keine direkte Gefahr, die Situation kann jedoch unangenehm sein. Es bleibt abzuwarten, wie sich diese Proteste auf den Tourismus auswirken werden.
Der neue Unternehmensstandort in Olten hat sich als vorteilhaft erwiesen. Die Erreichbarkeit von Städten wie Zürich, Bern und Basel in rund 30 Minuten ist ein echter Pluspunkt. Viele Verantwortliche privater Gruppenreisen schätzen die persönliche Beratung vor Ort. Das Unternehmen erstellt individuelle Programme und setzt diese mit einem eigenen Team um. Eine Leidenschaft, die man spüren kann!
So bleibt abzuwarten, wie sich Albanien weiterentwickelt. Die kommenden Jahre könnten entscheidend sein, um das Land als attraktives und nachhaltiges Reiseziel zu positionieren. Albanien ist auf dem besten Weg, sich als Ganzjahresdestination zu etablieren – und das ist nicht nur für die Reisebranche spannend, sondern auch für die gesamte Wirtschaft des Balkans.
