Die Hotelplan Gruppe hat in der letzten Woche einen Kurztrip nach Djerba unternommen – vom 21. bis 24. Mai 2026. Es war ein Erlebnis, das alle Sinne ansprach! Schon bei der Ankunft am frühen Abend wurde die Schönheit der tunesischen Insel spürbar. Nach einer kurzen Akklimatisierungsphase ging es auch gleich los mit einem gemeinsamen Dinner. Die lokalen Spezialitäten wie Brik und Couscous waren nicht nur lecker, sie erzählten auch Geschichten von über 3000 Jahren kulinarischer Tradition.

Die Atmosphäre war entspannt, und die Anwesenheit des tunesischen Tourismusministers während des Aufenthalts verlieh dem Ganzen einen besonderen Charme. Am Freitagmorgen startete der Tag mit einem Strandspaziergang, der die Teilnehmer in eine ruhige Stimmung versetzte. Anschließend folgte ein intensiver Tag voller Hotelbesichtigungen in verschiedenen Teilen der Insel. Die großzügig angelegten Hotelanlagen, oft in unmittelbarer Nähe zum Meer, waren beeindruckend. Kulinarische Pausen mit lokalen und internationalen Gerichten sorgten dafür, dass niemand hungrig blieb.

Ein Fest für die Sinne: Die djerbische Küche

Die djerbische Küche hat wirklich viel zu bieten – ihre Einflüsse sind so vielfältig wie ihre Gerichte. Man findet phönizische, römische, berberische, arabische und osmanische Elemente in den Rezepten. Ein Highlight war das Restaurant Tazzert im Jardins de Toumana, das diese Tradition für den modernen Gaumen interpretiert. Hier wird Olivenöl, das aus über 1 Million Olivenbäumen auf Djerba stammt, in einer zauberhaften zarten Fruchtigkeit verwendet. Einfach himmlisch in Salaten, Grillgerichten und sogar in Desserts!

Die Meeresfrüchte sind ein weiterer Schatz, den die Insel zu bieten hat. Frisch gefangener Fisch wie Dorade, Wolfsbarsch und Garnelen zergeht förmlich auf der Zunge – egal, ob gegrillt, in Tomatensaucen oder als Fisch-Couscous zubereitet. Ein absolutes Muss ist die Harissa, eine würzige Paste, die in vielen Gerichten als Geschmacksverstärker fungiert. Und wer könnte den Geschmack von Datteln vergessen, insbesondere der Sorte „Deglet Nour“? Sie sind nicht nur ein köstlicher Snack, sondern finden auch ihren Platz in süß-herzhaften Tajines und Gebäck.

Kulturelle Entdeckungen und unvergessliche Erlebnisse

Der dritte Tag war ganz dem Kultur- und Inselleben gewidmet. Ein Besuch des Street-Art-Projekts Djerbahood in Erriadh war wie ein Spaziergang durch eine lebendige Galerie. Die bunten Kunstwerke verwandelten das Dorf in eine Open-Air-Galerie, die international bekannte Künstler präsentierte. Danach ging es weiter nach Houmt Souk, wo die Teilnehmer nach Herzenslust Harissa, Olivenöl und andere lokale Produkte einkaufen konnten. Die Märkte hier sind ein wahres Paradies für Feinschmecker – der Fischmarkt, die Gewürzstände und die Olivenölproduzenten ziehen einen sofort in ihren Bann.

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Am letzten Abend wurde noch einmal gemeinsam verbracht – und wie könnte es anders sein, als mit einem Abendessen, das die djerbische Küche in all ihrer Vielfalt feierte? Die Rückreise in die Schweiz in den frühen Morgenstunden kam dann doch viel zu schnell – mit vielen Erinnerungen und einem großen Hunger auf mehr.