Herbstferien auf vier Rädern: Wo Mietwagenpreise jetzt steigen und wo sparen möglich ist
Die Herbstferien, die für viele von uns die perfekte Gelegenheit bieten, dem grauen Wetter zu entfliehen, stehen vor der Tür. Oft zieht es die Reisenden in den sonnigen Süden, und ein Mietwagen ist da fast schon Pflicht. Ob man nun durch die engen Gassen Mallorcas cruiset oder die Küstenstraße Portugals entlangfährt – die Freiheit, die das Fahren mit sich bringt, ist unbezahlbar. Doch wie sieht es heuer mit den Preisen für Mietwagen aus? Eine Analyse von Sunny Cars zeigt, dass die Preise in der Herbstsaison 2026 teils kräftig steigen werden.
Wer sich für die beliebtesten Reiseziele interessiert, wird schnell feststellen, dass Spanien nach wie vor ganz oben auf der Liste steht. Griechenland, Italien, Portugal und die USA folgen dicht dahinter. Laut den aktuellen Daten vom 22. September 2026, die den Zeitraum vom 17. bis 24. Oktober 2025 abdecken, gibt es jedoch erhebliche Preisunterschiede zwischen Festland und Inseln. Während man auf dem Festland in Ländern wie Griechenland, Spanien und Portugal oft unter 200 Euro für einen Kleinwagen pro Woche bezahlt, können die Preise auf den Inseln wie Sizilien, Kreta oder Madeira schnell über 250 Euro steigen.
Ein Blick auf die Preisentwicklungen
Spanien bleibt das beliebteste Ziel für Mietwagen. Auf Mallorca liegt der Wochenpreis bei etwa 233 Euro – das ist stabil im Vergleich zum Vorjahr. Ibiza hingegen hat sich um 17 % erhöht und kostet jetzt 191 Euro. Auch Barcelona kann mit einem gesunkenen Preis von 216 Euro glänzen, während Málaga bei 159 Euro bleibt. Die Kanaren, allen voran Gran Canaria, sind mit 151 Euro ebenfalls relativ günstig.
In Griechenland ist der durchschnittliche Preis für einen Mietwagen um die 200 Euro pro Woche. Ein Blick auf die einzelnen Städte zeigt, dass Athen mit 153 Euro sogar günstiger geworden ist, während Kreta mit 269 Euro teurer ist als das Festland. Thessaloniki bleibt stabil, was die Preise betrifft.
Italien hat ebenfalls seine Eigenheiten. In Rom zahlt man nun 264 Euro, was einem Anstieg von 36 % im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Neapel und die beliebten Inseln Sizilien und Sardinien haben ebenfalls höhere Preise als im Vorjahr – und das bei einem konstant hohen Niveau.
Portugal und die USA im Preisvergleich
Hierzulande zeigen sich die Mietwagenpreise im Festland von Portugal, insbesondere in Städten wie Lissabon (134 Euro), Porto (133 Euro) und Faro (135 Euro), erfreulicherweise im Sinkflug – was eine willkommene Abwechslung darstellt. Madeira hingegen hat mit 276 Euro einen deutlichen Anstieg erlebt.
<pÜber den großen Teich zu unseren Freunden in den USA: Dort bleibt das Preisniveau relativ stabil. In Miami liegt der Preis bei 376 Euro, während San Francisco mit 330 Euro aufwartet. Los Angeles hingegen hat sich um 25 % erhöht und kostet jetzt 401 Euro pro Woche. Man fragt sich, was da los ist – vielleicht die anhaltende Nachfrage nach Roadtrips durch Kalifornien?
Die Preisanalyse von Sunny Cars zeigt deutlich, dass viele Urlauber, die in den Herbstferien reisen, günstigere Mietwagenpreise erwarten können. Das ist ein kleiner Lichtblick, insbesondere wenn man bedenkt, dass Mietwagenpreise in den letzten Jahren durch die Corona-Pandemie und Engpässe bei Chipherstellern stark gestiegen sind. Die gute Nachricht ist: Es gibt wieder genug Fahrzeuge auf dem Markt, was zu einem gewissen Preisrückgang geführt hat. Doch die Unterschiede zwischen den Ländern und Regionen bleiben signifikant.
