Heute ist der 20.08.2026 und die Reisebranche steht vor einem spannenden Neuanfang! Die Mitgliederversammlung von Fairunterwegs hat am 21. April 2026 ein wichtiges Zeichen gesetzt. Die Mitglieder haben für die Weiterführung der Organisation gestimmt, und das ist wirklich eine tolle Nachricht für alle, die sich für nachhaltigen Tourismus engagieren. Die Organisation hat sich neu aufgestellt und wird nun im Mandatsmodell von Swiss Fair Trade geführt. Das bedeutet frischen Wind und neue Chancen, um die Prinzipien des fairen Reisens zu fördern.

Neu gewählte Statuten und ein frischer Vorstand stehen bereit, um eine zukunftsfähige Strategie zu entwickeln. Dabei kommen Akteure aus Tourismus, Wissenschaft und Zivilgesellschaft zusammen – eine echte Chance für Synergien! Auch die finanzielle Unterstützung von Mitgliedern und Partnern hat dazu beigetragen, dass Fairunterwegs weiterhin aktiv sein kann. Ab September 2026 sollen die ersten Ergebnisse dieser Neuausrichtung sichtbar werden, und ich bin schon ganz gespannt darauf!

Die Kampagne für mehr Bewusstsein

Besonders interessant ist die neue Kampagne ‘Weniger Hype, mehr Ort’, die sich mit den drängenden Themen Overtourism, den Einfluss von Buchungsplattformen und der lokalen Wertschöpfung auseinandersetzt. Diese Kampagne zielt darauf ab, authentische Reiseerlebnisse in den Vordergrund zu stellen. Hans-Peter Egler, der neue Präsident, bringt internationale Erfahrung im Tourismus- und Investitionsbereich mit. Mit ihm an der Spitze verfolgt Fairunterwegs das Ziel, eine nachhaltige Tourismusvision zu verwirklichen, die sowohl Reisenden als auch lokalen Gemeinschaften und der Umwelt zugutekommt. Es ist an der Zeit, den Fokus auf die Regionen zu legen, die oft im Schatten der großen Touristenströme stehen.

Der Tourismus ist nicht nur eine bedeutende Branche, sondern auch ein Bereich mit enormem Potenzial für lokale Wertschöpfung. Er schafft Arbeitsplätze und ist eng mit anderen Sektoren wie Landwirtschaft und Dienstleistungen verbunden. Ein großes Problem ist jedoch die fehlende einheitliche Methode zur Berechnung der lokalen Wertschöpfung von Reisen, insbesondere im globalen Süden. Das führt oft zu wenig fundierten und schwer vergleichbaren Ansätzen. Doch die Nachfrage nach sozialverträglichen Reiseangeboten wächst – das ist ein Lichtblick!

Nachhaltigkeit im Tourismus

Ein weiteres spannendes Projekt, das hier anknüpft, ist die Entwicklung einer anerkannten Berechnungsmethodik zur lokalen Wertschöpfung durch Tourismusunternehmen. Diese Methodik soll es Reiseveranstaltern ermöglichen, die wirtschaftliche und soziale Wirkung ihrer Reisen zu messen. Das klingt doch vielversprechend, oder? Die Zusammenarbeit mit Futouris, forum anders reisen und dem DRV zeigt, dass die Branche bereit ist, sich für mehr Transparenz und Nachhaltigkeit einzusetzen.

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Die Kernmaßnahmen beinhalten die Analyse bestehender Ansätze und die Entwicklung praxisnaher Indikatoren. Auch die Pilotierung in ausgewählten Destinationen wird entscheidend sein, um die Methodik zu testen und zu optimieren. Das Ziel? Eine Veröffentlichung der Methodik und praxisnaher Handlungsempfehlungen für Tourismusunternehmen. Materialien sollen über Branchenevents und Social Media zugänglich gemacht werden – das ist die Zukunft!

Komplexität der Nachhaltigkeit

Es ist wichtig, die Begriffe „Nachhaltigkeit“ und „Tourismus“ richtig einzuordnen. Diese Themen sind komplex und umfassen nicht nur wirtschaftliche, sondern auch soziale und ökologische Dimensionen. Die Auswirkungen des Tourismus auf die Umwelt und die Gesellschaft sind nicht zu unterschätzen. Ein Themenpapier des Umweltbundesamtes untersucht, wie der Tourismus im Kontext der Nachhaltigkeit bewertet werden kann und welche Steuerungsinstrumente verfügbar sind. Das ist nicht nur für die Reiseveranstalter wichtig, sondern auch für uns Reisende, die wir bewusster entscheiden wollen, wohin es geht.

Der Weg zur Nachhaltigkeit im Tourismus ist also geebnet, und es gibt viele spannende Entwicklungen, die uns hoffentlich in eine bessere Zukunft führen werden. Die Reisebranche steht vor Herausforderungen, aber auch vor tollen Möglichkeiten, sich zu wandeln und zu wachsen. Ich bin gespannt, wie sich das alles weiterentwickelt und welche neuen, nachhaltigen Reiseerlebnisse uns erwarten!