Revolution im Reisegeschäft: TPS stellt auf Kalenderjahr um!
Heute ist der 26.06.2026, und es gibt spannende Neuigkeiten aus der Welt der Travel Professionals Switzerland (TPS). Die Genossenschaft, die mittlerweile rund 205 Mitglieder zählt, hat beschlossen, ihr Geschäftsjahr auf das Kalenderjahr umzustellen. Das bedeutet konkret, dass das laufende Geschäftsjahr einmalig um sechs Monate verlängert wird – von 12 auf 18 Monate. Ein Schritt, der nicht nur den Mitgliedern, sondern auch der gesamten Branche zugutekommen dürfte.
Geschäftsführer Thomas Althaus erklärt, dass diese Umstellung eine Vereinfachung der Verrechnung von Leistungen und Gutschriften mit sich bringt. Das klingt doch nach einer guten Nachricht, oder? Die zusätzlichen Monate bis zum 31. Dezember 2026 dienen der sorgfältigen Vorbereitung und Migration auf ein neues Buchhaltungssystem, das ab dem 1. Januar 2027 in Kraft treten wird. Ziemlich clever, um einen reibungslosen Übergang zu gewährleisten.
Generalversammlung verschoben
Ein weiterer wichtiger Punkt: Die ordentliche Generalversammlung, die ursprünglich für September 2026 geplant war, entfällt. Stattdessen wird die nächste Generalversammlung am 12. und 13. März 2027 in St. Gallen stattfinden. Hier wird dann der vollständige Geschäftsbericht für das verlängerte Geschäftsjahr (01.07.2025 – 31.12.2026) präsentiert. Das ist zwar eine kleine Enttäuschung für all jene, die sich auf die Versammlung gefreut haben, aber die Umstellung ist schließlich für alle von Bedeutung.
Für die zweite Hälfte des verlängerten Geschäftsjahres müssen die Mitglieder einen Halbjahresbeitrag von CHF 645.- entrichten. Sicherlich eine überschaubare Summe, wenn man bedenkt, dass die TPS damit auf die Bedürfnisse ihrer Mitglieder eingeht. So bleibt man auf dem aktuellen Stand der Dinge und kann die Herausforderungen und Chancen der Reisebranche bestmöglich angehen.
Trends in der Reisebranche 2024
<pDoch was bedeutet das alles im größeren Kontext? Ein Blick in die Zukunft zeigt, dass die Reisebranche 2024 mit solidem Wachstum rechnet. Unternehmen profitieren von steigenden Einnahmen, aber gleichzeitig stehen sie vor neuen Herausforderungen. Laut einer umfassenden Analyse von Skift Research sind drei zentrale Trends zu beobachten. Einer davon ist der Aufwind der Erlebnisreisen – immer mehr Menschen investieren in unvergessliche Erlebnisse anstatt in materielle Güter. Da will man als Anbieter natürlich nicht hintenanstehen und sollte individuelle Erlebnisse anbieten.
Ein weiterer Trend ist die Rolle sozialer Medien. Immer mehr Reisende buchen direkt über Plattformen wie Instagram und Facebook. Das bedeutet, dass Anbieter sich Gedanken darüber machen müssen, wie sie ihre Angebote auf diesen Kanälen präsentieren. Und dann wäre da noch das Thema Treueprogramme. Traditionelle Markenloyalität verliert an Bedeutung, besonders bei der jüngeren Generation. Das zwingt die Unternehmen dazu, ihre Programme flexibler und attraktiver zu gestalten.
Insgesamt zeigt sich also, dass Flexibilität und Innovation in der Reisebranche entscheidend sind, um im Jahr 2024 bestehen zu können. Die TPS ist mit ihren neuen Maßnahmen auf einem vielversprechenden Weg, um den Anforderungen der Zeit gerecht zu werden. Wir sind gespannt, wie sich die Dinge entwickeln und welche neuen Möglichkeiten sich für die gesamte Branche auftun.
