Tränen auf der Straße: Das Busunglück von Less und seine Folgen für die Reisebranche
Heute ist der 11.09.2026, und die Nachrichten aus der Reisebranche sind alles andere als erfreulich. Ein tragisches Busunglück hat die Gemüter erregt und viele Menschen in tiefe Trauer gestürzt. Ein niederländischer Reisecar, der um 16.45 Uhr von Zernez in Richtung Susch unterwegs war, kam in einem Baustellenbereich bei der Örtlichkeit Less von der Straße ab und kippte um. Mit 45 Erwachsenen an Bord war das Unglück verheerend.
Fünf Menschen verloren ihr Leben, während 40 weitere verletzt wurden. Unter diesen Verletzten sind drei schwer, sieben mittelschwer und 30 leicht verletzt. Die Rettungsmaßnahmen waren enorm: Sieben Rettungshelikopter und 13 Ambulanzteams waren im Einsatz und brachten die Verletzten in verschiedene Spitäler. Die Identität der Verstorbenen steht noch aus, was für die Angehörigen eine weitere Quelle der Sorge darstellt. Es ist herzzerreißend, wie viele besorgte Familienmitglieder immer wieder anrufen, um Informationen zu erhalten.
Rettungsmaßnahmen und Unterstützung
Bei den umfangreichen Rettungsarbeiten, die sich über mehrere Stunden erstreckten, waren zahlreiche Organisationen und Behörden beteiligt. Das Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG), die Feuerwehren aus Zernez und Scuol sowie die Strassenrettung Plaiv arbeiteten Hand in Hand. Auch das Careteam Grischun und Mitarbeitende der Rechtsmedizin trugen ihren Teil dazu bei, die Situation zu bewältigen. Die Gemeinde Zernez zeigte sich solidarisch und richtete eine Sammelstelle für die Beteiligten ein, wo Verpflegung bereitgestellt wurde. Mitglieder des Samaritervereins waren ebenfalls vor Ort, um den Betroffenen zu helfen.
Die Staatsanwaltschaft Graubünden und die Kantonspolizei haben die Ermittlungen zur Klärung der Umstände des Unfalls aufgenommen. Es ist wichtig, dass die Hintergründe schnellstmöglich aufgeklärt werden, um die betroffenen Familien nicht nur in ihrer Trauer, sondern auch in ihren Fragen nach dem „Warum“ zu unterstützen.
Ein schwerer Schlag für die Reisebranche
Solche Vorfälle werfen einen dunklen Schatten auf die Reisebranche. Die Menschen, die in einen Bus steigen, tun dies in der Hoffnung auf unvergessliche Erlebnisse und neue Abenteuer. Wenn dann plötzlich das Unvorstellbare passiert, wird jeder Busfahrer, jeder Reiseveranstalter und jeder Hotelmanager nachdenklich. Die Sicherheit der Reisenden muss immer an erster Stelle stehen. Nach einem solchen Unglück stellt sich natürlich die Frage, welche Maßnahmen ergriffen werden können, um so etwas in Zukunft zu verhindern. Wie kann man Reisende besser schützen? Das sind Fragen, die jetzt im Raum stehen.
In einer Zeit, in der die Branche sich mühsam von den Auswirkungen der Pandemie erholt, ist dies ein Rückschlag, der nicht nur die Betroffenen, sondern auch viele Unternehmen betrifft. Die Solidarität und Unterstützung untereinander sind jetzt wichtiger denn je, um gemeinsam durch diese schwierige Zeit zu kommen.
