Heute ist der 20.05.2026 und es gibt Neuigkeiten aus der Reisebranche, die nicht nur für die Schweizer Reiseveranstalter, sondern auch für die Kunden von entscheidender Bedeutung sind. Der Garantiefonds der Schweizer Reisebranche und die Travel Professional Association (TPA) haben einen strategischen Zusammenschluss angekündigt. Ab dem 1. Januar 2027 wird dieser neue Weg beschritten, und die Integration der TPA-Mitglieder in den Garantiefonds soll dazu beitragen, die Sicherheit der Kundengelder und Rückreisen weiter zu stärken. Das klingt doch vielversprechend, oder?

Der Hintergrund dieses Zusammenschlusses ist die Notwendigkeit, den steigenden Anforderungen an die Kundengeldabsicherung gerecht zu werden, insbesondere im Hinblick auf die Entwicklungen im europäischen Pauschalreiserecht. Mit den neuen Regelungen wird die Mindestgarantie von vorher 50.000 Franken auf 20.000 Franken gesenkt – das sind ja mal handfeste Anpassungen! Die bestehenden Garantiesummen werden dabei übernommen, und ein formeller Aufnahmeprozess entfällt. Das erleichtert die Integration für die TPA-Mitglieder erheblich.

Neue Modelle und Gebührenstrukturen

Im Rahmen dieser Fusion werden auch neue Modelle für die Kundengeldabsicherung eingeführt. Künftig beträgt die Sicherheit mindestens 1 Prozent des Bruttojahresumsatzes. Ab Januar 2027 kommt zudem ein neues Gebührenmodell ins Spiel, das drei Varianten vorsieht, abhängig vom Geschäftsmodell der Reiseunternehmen. Das klingt nach einem flexiblen Ansatz, der besonders kleineren Reiseunternehmen zugutekommen dürfte. Ein weiterer Vorteil: Einzelleistungen können jetzt freiwillig abgesichert werden. Das eröffnet neue Möglichkeiten für Reisende und Anbieter!

Die TPA bleibt mit ihrer Geschäftsstelle in Chenaux weiterhin als regionales Service-Center bestehen. Das ist für viele eine beruhigende Konstante in Zeiten des Wandels. Und nicht zu vergessen: Sonja Laborde wird den Integrationsprozess bis mindestens Ende 2027 begleiten. Die TPA wird auch einen Sitz im Stiftungsrat des Garantiefonds erhalten. Das zeigt, dass die TPA in der neuen Struktur eine wichtige Rolle spielen wird.

Ein Blick in die Zukunft

Mit diesem Zusammenschluss wird die finanzielle Stabilität gesichert und die Identität der TPA-Mitglieder gewahrt. Die Stiftung Garantiefonds zählt derzeit rund 400 Reiseveranstalter und -vermittler aus der Schweiz und Liechtenstein mit fast 900 Filialen und Marken. Die TPA vertritt aktuell 99 Verkaufsstellen. Das sind beeindruckende Zahlen, die zeigen, wie wichtig diese Fusion für die gesamte Branche ist. Die Zustimmung der TPA-Generalversammlung und des Stiftungsrats des Garantiefonds wird im April und Mai 2026 erwartet – die Zukunft der Reisebranche könnte hier neu gestaltet werden.

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Egal, ob man ein erfahrener Reisender ist oder einfach mal die Welt entdecken möchte, die kommenden Änderungen könnten sich auf die Sicherheit und die Angebote, die uns zur Verfügung stehen, positiv auswirken. Es bleibt also spannend, was die Reisebranche in Zukunft für uns alle bereithält!