Heute ist der 9.10.2026. Ein Blick auf die Tourismuslandschaft in Deutschland zeigt, dass sich die Branche nach wie vor im Aufwind befindet, auch wenn die Zahlen durchaus gemischte Gefühle hervorrufen. Im August 2026 zählten die Beherbergungsbetriebe hierzulande insgesamt 58,7 Millionen Übernachtungen von in- und ausländischen Gästen. Das klingt erst einmal nach viel, doch im Vergleich zum August 2025 ist das ein Rückgang von 1,1 Prozent. Besonders spürbar ist der Rückgang bei den Inlandsgästen, deren Übernachtungen um 1,6 Prozent auf 48,8 Millionen sanken. Umso erfreulicher ist die Nachricht, dass die Übernachtungen ausländischer Gäste um 1,3 Prozent auf 9,9 Millionen anstiegen. Hier zeigt sich, dass es eine gewisse Stabilität in der Nachfrage aus dem Ausland gibt.

Von Januar bis August 2026 wurden insgesamt 340,8 Millionen Übernachtungen registriert, was ein Plus von 0,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum bedeutet. Das ist nicht nur ein Lichtblick, sondern übertrifft auch den bisherigen Rekordwert von 339,4 Millionen Übernachtungen aus den ersten acht Monaten des Jahres 2024 um 0,4 Prozent. Man muss sich das mal auf der Zunge zergehen lassen: Ein robustes Jahr für den Tourismus, auch wenn der August im Vergleich zum Vorjahresmonat eher schwächelte. Während die Inlandstouristen im August 1,6 Prozent zurückgingen, war es die Nachfrage aus dem Ausland, die, nun ja, etwas aufatmete. Ein klarer Hinweis darauf, dass die Erholung des Inlandstourismus und die Stabilität der Auslandsnachfrage für die Branche von entscheidender Bedeutung sind.

Ein Blick auf die Gesamtzahlen

Im Jahr 2025 betrug die Gesamtzahl der Gästeübernachtungen in Deutschland stolze 497,5 Millionen. Ein neuer Höchstwert! Das entsprach einem Anstieg von 0,3 Prozent im Vergleich zum Rekordjahr 2024. Hierbei trugen die inländischen Gäste mit 413,7 Millionen Übernachtungen (+0,7 Prozent) maßgeblich zu diesem Erfolg bei. Interessanterweise sank die Zahl der Übernachtungen aus dem Ausland um 1,8 Prozent auf 83,8 Millionen, was vor allem durch den EM-Basiseffekt bedingt war. Der Anteil ausländischer Gäste am Gesamtaufkommen betrug 16,8 Prozent. Ein bisschen weniger als im Jahr 2024, aber hey, das ist auch nicht ganz ohne!

Und was ist mit den unterschiedlichen Unterkunftsarten? Die Hotellerie – das sind Hotels, Gasthöfe und Pensionen – erlebte einen Rückgang der Übernachtungen um 0,4 Prozent. In Ferienunterkünften blieb die Zahl nahezu konstant (+0,2 Prozent), während Campingplätze sich mit einem Plus von 4,2 Prozent wirklich feiern lassen konnten. Wer hätte gedacht, dass die Natur und das Abenteuer so gefragt sind? Vielleicht ist es der Duft von frischem Kaffee am Morgen und das Geräusch von raschelnden Blättern, das die Menschen anzieht.

Die Zukunft des Tourismus

Der Blick auf die ersten Monate von 2026 zeigt, dass insgesamt 86,7 Millionen Übernachtungen im ersten Quartal gezählt wurden, was einem Anstieg von 2,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal entspricht. Die Zahlen für Januar, Februar und März sind ebenfalls vielversprechend. Da wurden 25,5 Millionen, 27,7 Millionen und 33,6 Millionen Übernachtungen registriert. Ein Zeichen dafür, dass die Gäste wieder Lust auf Reisen haben – und darauf, Deutschland zu erkunden.

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Bayern bleibt das beliebteste Bundesland mit rund 105 Millionen Übernachtungen, was 21 Prozent des Gesamtanteils ausmacht. Und was die internationalen Gäste betrifft, so verzeichneten die Niederlande den größten Anteil mit etwa 12 Millionen Übernachtungen. Diese Zahlen lassen uns doch hoffen, dass die Branche sich weiter erholt und vielleicht sogar neue Höhen erreicht.

In den kommenden Monaten wird es spannend bleiben, da die Entwicklung der Herbst- und Wintersaison noch abzuwarten ist. Die Unsicherheiten, die die Branche in den letzten Jahren geprägt haben, sind nicht einfach verschwunden. Aber die hohe Nachfrage, die wir aktuell sehen, könnte der Schlüssel zu einem stabilen und erfolgreicheren Jahr 2026 sein. Es bleibt also abzuwarten, wie sich die Dinge entwickeln!