Eine Wiener Familie mit zwei Kindern – die Kleinen sind gerade mal vier und sieben Jahre alt – wollte sich zwischen dem 8. und 22. Juli 2026 auf Djerba, Tunesien, eine Auszeit gönnen. Die erste Woche im Hotel war wie aus dem Bilderbuch: Sonne, Strand und erholsame Stunden. Doch in der zweiten Woche kam der große Schock. Extreme Hitze und massive Stromausfälle machten aus dem Traumurlaub eine kleine Hitzeschlacht.

Stellen Sie sich vor: Es ist Tag, die Sonne brennt mit voller Wucht, die Temperaturen klettern auf unerträgliche Werte. Die Familienzimmer verwandeln sich in wahre Backöfen. Die Klimaanlagen hielten dem Druck nicht stand, und das Hotel war nur über Notstrom versorgt. In der Poollandschaft funktionierten tagsüber die Toilettenlichter nicht – ein echtes Abenteuer, wenn die Kinder mal müssen. Und dann kam das große Problem: Tägliche Stromabschaltungen, die gegen 22 Uhr begannen und erst um 6 Uhr morgens wieder endeten. Ohne Strom? In der Hitze? Da fällt einem nicht viel ein, außer vielleicht, dass man nachts die Poolbar ansteuern sollte, um sich etwas abzukühlen.

Stromausfälle und Fußballfrust

Der Höhepunkt der Unsicherheit kam, als während des WM-Finales der Strom ausfiel. Die Familie hatte sich so auf das Spiel gefreut, aber die Verbindung brach ab, während ein einheimischer Mann in der Hotellobby einen winzigen Teil des Spiels auf seinem Handy zeigte. Livestreams über österreichische Anbieter waren in Tunesien nicht verfügbar – die Enttäuschung war groß. Die Hitze und die ständigen Unterbrechungen führten dazu, dass viele Gäste, darunter auch diese Familie, nachts nach einer Abkühlung im Pool suchten, während sie von den Temperaturen um die 32 Grad umgeben waren. Und am Flughafen hörten sie dann von anderen Reisenden, dass es in einigen Hotels noch schlimmer war – ein echter Schock.

Die Warnung für zukünftige Tunesien-Urlauber ist klar: Packt eine Taschenlampe ein! Denn die regelmäßigen Stromausfälle sind einfach nicht zu unterschätzen. Vielleicht sollte man auch gleich ein bisschen Geduld mitbringen, denn die Situation kann sich schnell ändern. Die staatliche Strom- und Gasgesellschaft STEG führt unangekündigte Abschaltungen durch, um das Stromnetz zu stabilisieren. Die Temperaturen in Tunesien erreichen bis zu 47 Grad Celsius, und das hat nicht nur Auswirkungen auf die Klimaanlagen, sondern auch auf WLAN, Internetverbindungen und die Wasserversorgung.

Hitze und Herausforderungen

Einige Hotels haben stark mit den Stromausfällen zu kämpfen, und die Behörden warnen, dass diese Situation die touristische Infrastruktur beeinträchtigen könnte. Wer in die Mittagsstunden nach draußen geht, sollte sich unbedingt vor der Sonne schützen und genug trinken – ein heißer Tipp für jeden, der in der Region unterwegs ist. Besonders für Personen, die kühlungspflichtige Medikamente benötigen, ist es wichtig, sich über die sachgerechte Lagerung zu informieren. Die Hitzewelle betrifft nicht nur Tunesien, sondern auch andere Teile Nordafrikas und des Mittelmeers, was die Stromnetze zusätzlich belastet.

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Insgesamt ist die Situation in der Region alles andere als einfach. Reisende werden angehalten, sich regelmäßig über die aktuelle Lage bei Reiseleitern oder Unterkünften zu informieren. Aber trotz all dieser Herausforderungen bleibt die Sehnsucht nach Sonne und Meer ungebrochen – vielleicht mit ein bisschen mehr Vorbereitung und einer Taschenlampe im Gepäck.